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Advent, Advent, die Lichtlein brenn‘, erst eins, dann zwei, drei & vier. Die Vorweihnachtszeit neigt sich mit dem heutigen Sonntag dem Ende, wie auch dieser Marathon, der in die letzte Runde startet. Neben Mainz, Darmstadt & Frankfurt muss der Rüdesheimer Weihnachtsmarkt meinem Besuch und meiner Kritik standhalten.

Zuerst sind mir die Prozent-Symbole an so manchen Buden aufgefallen, die bereit sind Ihre Waren um bis zu 70% günstiger zu verkaufen, um sie am letztmöglichen Verkaufstag noch an den Mann/ die Frau zu bringen. Überall befanden sich von einer dort ansässigen Grundschule geschmückte Tannenbäume. Im Unterschied zu allen bisherigen Weihnachtsmärkten in diesem Ranking fand der Markt nicht auf einer freien Fläche, wie dem Domplatz in Mainz, dem Marktplatz in Darmstadt oder auf dem Römer in Frankfurt, sondern inmitten einer manchmal schmalen Fußgängerzone.

Alles wirkte somit gemütlicher und glich nicht einer touristischen Veranstaltung. Zwar ist das ein regnerischen Tagen von Nachteil, wenn jeder mit einem voluminösen Regenschirmen die Gassen durchquert, doch das sind in diesem Dezember eher die Ausnahmen. Eine Weihnachtspyramide fand ich nicht vor, dafür die bisher größte Weihnachtsgrippe. Ab und zu spielen Musiker an diesem Ort ihre erprobten (Weihnachts)Lieder in einem „Orchester“.

Um mehr Besucher zu erreichen, sind Alleinstellungsmerkmale von großer Bedeutung. Zum Glück gibt es die in Rüdesheim. Gleich zu Beginn fielen mir Menschen auf, die Suppe aus einem ausgehöhlten Brötchen löffeln. Nichts besonderes im ersten Moment, doch praktisch, da beinahe kein Müll produziert wird.

Das handschriftliche Schreiben erhält einen neuen Stellenwert mit Federfüllern aus Glas. Dabei muss man den Füller zu Beginn in die Tinte halten und eine halbe DIN A4 Seite ohne Unterbrechung schreiben können - laut Verkäuferangaben auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt.

Der Rüdesheimer Weihnachtsmarkt hat nach über einem Monat - 22.November 2018 - heute seinen letzten Tag. Ich empfehle schon am frühen Vormittag vor Ort zu sein, da die Parkplatzsuche einige Zeit beansprucht. Weitergehende Informationen und Impressionen können der Webseite zum Event entnommen werden.

©2018 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Advent, Advent, die Lichtlein brenn‘, erst eins, dann zwei... Doch was hat das zu bedeuten? Jeden Adventssonntag besuche ich in eurem Auftrag einen Weihnachtsmarkt nach dem anderen. Letzte Woche war Mainz an der Reihe; nun der Darmstädter Weihnachtsmarkt.

Der Weihnachtsmarkt Darmstadt aus Sicht des Residenzschloss'

Der wohl interessante Teil des Darmstädter Weihnachtsmarktes spielt sich auf dem Marktplatz gegenüber vom Residenzschloss und um dieses herum ab. Aufgrund von Bauarbeiten durfte sich das Angebot nicht in Richtung des Hessischen Landesmuseum ausbreiten, doch dafür wurde das Angebot auf dem Luisenplatz vor dem Luisencenter erweitert. Ein Beispiel dürfte wohl die Jesu-Krippe sein, die kostenlos seine Geschichte erzählt.

Die Jesu-Krippe hat ihren neuen Platz auf dem Luisenplatz gefunden

Ganz und gar nicht verändert hat sich die Position der Buden auf dem Marktplatz im Vegleich zum Vorjahr. Einerseits kann es von Vorteil sein, da es eine gewisse Vertrautheit schafft, da ein einzelner weiß, wo sich was (ungefähr) befindet. Andererseits gibt es nur wenig Neues zu entdecken. Nachdem ich mir bereits Gedanken über diesen Artikel machte, hörte ich bei einem schwer zu überhörenden Gespräch mit, in dem der Weihnachtsmarkt als einer „mit den gleichen Ständen, mit [...] gleichem Inhalt“ beschrieben wurde. Daher möchte ich von dir als Leser/in Deine Meinung zu dieser Thematik erfahren!

Die Weihnachtspyramide überdeckt den sonst plätschernden Brunnen

Ohne Weihnachtspyramide fehlt einem Weihnachtsmarkt dieses gewisse Etwas. Zum Glück ist Darmstadt in diesem Punkt Mainz nicht unterlegen. Deren Pyramide nahm sich ein Vorbild an weiteren aus dem Ergebirge, ist insgesamt neun Meter hoch und wurde 1996 in Auftrag gegeben. Die Bauzeit betrug zwei Jahre, wodurch das Objekt seit 20 Jahren seinen Platz in Darmstadt hat.

Am Langen Ludwig entlang verlaufen dutzende Lichterketten

Zusätzlich gibt es noch eine Foodtruck-Weihnachtsmarkt im Carree vor der Centralstation. Unter dem Motto „Heiliges Blechle“ werden den Besuchern Speisen und Getränke serviert.

NIcht nur der Weihnachtsmarkt, sondern die komplette Innenstadt ist geschmückt

Insgesamt ist es ein überschaubarer Weihnachtsmarkt, der zum längeren Verweilen und Bummeln in der Innenstadt einlädt. Wer sucht, der wird auch in der Regel finden, vor allem, wenn es sich um Küchenutensilien handelt. Seit einiger Zeit suchte ich etwas, um perfekt runde Spiegeleier zuzubereiten und fand es dort. Seit fast zwei Wochen ist der Weihnachtsmarkt geöffnet, der Foodtruck-Markt schon etwas länger. Nichtsdestotrotz sind beide Angebote bis inklusive dem vierten Advent geöffnet. Informationen können dieser Webseite entnommen werden.

©2018 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Die Abonnenten des kostenlosen Newsletters (hier abonnieren) wissen schon Bescheid. Im Dezember möchte ich insgesamt vier Weihnachtsmärkte besuchen, um an jedem Adventssonntag einen Bericht liefern zu können. Den Anfang macht, wie schon oben niedergeschrieben, der Mainzer Weihnachtsmarkt!