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In der Zeit vom 14. bis zum 22. September hatte jede interessierte Person die Möglichkeit die Internationale Automobil-Ausstellung (kurz: IAA) vom Verband der Automobilindustrie (VDA) auf dem Messegelände in Frankfurt zu besichtigen.


Auch wir nutzten die Gelegenheit um die Visionen der Hersteller zu erfahren. Die Proteste lassen wir diesmal außen vor (siehe: Nachrichten KW37 Absatz Zwei), doch soll gesagt sein, dass die Sicherheitskräfte und Polizei gute Arbeit leistete.

Driving tomorrow; aber nicht danach


In diesem Jahr steht die IAA der Kraftfahrzeuge unter dem Motto "Driving tomorrow". Leider begreift das der Einzelne augenblicklich, denn wo man auch nur hinsieht, präsentieren die Unternehmen ihre Plug-In-Hybrid, Hybrid oder Elektroautos. Daher ist uns während dem Besuch auch nur das Modell eines Wasserstoffautos, aber kein Pkw, das die Brennstoffzelle als Antriebskraft nutzt, aufgefallen. Driving tomorrow ist in diesem Sinne wortwörtlich gemeint, doch kein Synonym für die Zukunft der Mobilität. Andererseit macht es Hoffnung, denn es zeigt, dass das Angebot versucht die Nachfrage zu stillen. Kurzgesagt: Werden Elektromotoren nicht mehr als Allheilmittel angesehen, sondern auch Alternativen, wie Wasserstoff oder die Brennstoffzelle in Betracht gezogen, dann hat die Automobilindustrie ein Interesse daran zu forschen.

Ubitricity: Problem erkannt & gelöst


Das Unternehmen Ubitricity entwickelte ein Gadget, um eines der Nachteile von Elektroautos - nämlich das Nachladen des Akkus - endgültig aus der Welt zu schaffen. An ihrem Kabel befinden sich zwei Stecker; eins wird in das Fahrzeug gesteckt während das andere mit der Ladesäule verbunden wird. Soweit so unspektakulär. Der Clue an dem Prozess ist, dass Du Dein Auto theoretisch überall laden kannst, sofern eine Straßenlaterne oder Säule von Ubitricity vorhanden ist. Den Stromverbrauch ermittelt die mit Technik vollgepackte Box am Kabel selbst. Aus diesem Grund ist es denkbar, dass keine neue Infrastruktur geschaffen werden muss, sondern man bestehenden Straßenlaternen ein Upgrade verpasst.


Unabhängig von der Antriebskraft versuchen Produzenten den Innenraum so schlicht wie möglich, doch im gleichen Atemzug, so komfortabel wie möglich zu gestalten. Ein Beispiel hierfür ist das Anzeigen der aktuellen Geschwindigkeit, der erlaubten Höchstgeschwindidkeit, als auch weiterer Verkehrszeichen auf der Frontscheibe. Ein Prototyp zeigte einen neuen Ansatz, indem diese Informationen auf die Straße projiziert werden. Der Prototyp macht seinem Namen alle Ehre, denn wie auch bei vielen Beamer erhält man ein akzeptables Ergebnis nur ab dem Abend.

Zocken im und mit dem Auto


Was mit aktuellen Fahrzeugen von Tesla schon heute möglich ist, versuchte ein zweiter auf der IAA; nämlich das Spielen im und mit dem Auto. Das Lenkrad wird zum Controller und los geht das Rennen. Dabei ist vorsicht geboten, damit man nicht aus Versehen das Auto startet und tatsächlich fährt. Die IAA bzw. ihre Aussteller spielten den Vorteil von Augmented Reality (AR) hervorragend aus. Bei dieser Technologie wird ein Objekt (hier: Auto) in die reale Welt projiziert, wodurch man das Objekt begutachten und nach Belieben gestalten kann. Projizieren beschreibt in dem Fall das Darstellen in der zugehörigen App.

Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Zu den Themen gehört u. A. die IAA, doch statt der Proteste interessiert uns vielmehr die Zukunft des Autos: elektrisch, Wasserstoff oder Brennstoffzelle? Apple stellte eine Handvoll (wortwörtlich) neuer Hardware vor – wir stehen Rede und Antwort. Nintendo versucht mit ihrem "Fitness-Ring" die Zocker*innen unter euch zu mehr Sport zu bewegen. Außerdem mit folgenden Technik News: Google deckt iPhone-Hack auf, Online-Banking, unsichere Server & Mozilla Test-Pilot.


Hinter radio.exe steckt ein Team aus Jugendlichen, die zum Spaß an der Technik jeden vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr eine Sendung auf die Beine stellen. Um 23:00Uhr des selben Tages, wie auch am Montag ab 05:00Uhr & 10:00Uhr wird die Show wiederholt. Dabei wird über das NKL Radio Darmstadt via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream unter radiodarmstadt.de gesendet.

radio.exe · SO 22.September · 17-18Uhr anhören!

Wir freuen uns über dein Feedback via E-Mail, über Instagram, Twitter oder eine Bewertung bei Apple oder Google Podcasts!

Hi, fellow students!


Today, I would like to talk about digitalization. Do you know how many online-accounts you have? To be honest I don’t have a clue. Having a lot of accounts becomes complicated – for sure – but though no excuse for weak passwords. During the last year the most-used combinations were 123456, password and 123456789. Some services allow registration via your Gmail or Facebook account. A hacked account is comparable with the universal key for all the lockers in a swimming pool. If the key gets lost you are in a fix!


In my opinion IT-Security is the most important requirement! Already these days’ modern technologies grant you their usage in schools: smartboards, tablets in connection with smart pencils. BUT the devices itself aren’t the panacea of digitalization. Students especially teachers have to learn how to learn. Everybody knows that the best moment for second language learning is in kindergarten. We should act like babies: try, fail and try again until we succeed. Why we know to use our smartphones off pat? – Because we did and do it all the time!


The problem is that at the beginning of each school year anybody predicts you a stressful time because of a short year and less lessons caused by holidays. In May when I wrote the last exam I recognize that I won’t come the next weeks to school to learn rather talk about ‘God and the world’. Please, don’t get me wrong, I like profound conversations but we could you the time in the name of digitalization! For some time Darmstadt received the byname digital city. The Problem is that I can’t see or feel the so-called digitalization – do you?


Yes, you’re right: I am using an iPad at the moment and here comes another problem. People are lazy perhaps you aren’t – exceptions prove the rule. I heard from a few students that they are motivated to use tablets, notebooks, etc. in school too but they don’t want to ask each teacher for permission. Teachers – luckily I experienced in most cases the opposite – won’t use modern technologies until they don’t have the will-power or are forced to do. At the end of the day only a manageable group consisting of nerds and the IT-directorate use the capability of this technology.


What means future? –To make investments. What means investment? – In my view to spend time on something to have hopefully some time a better life; referring to digitalization easier life! As teacher you can lose time standing in front of a printer for hours and then use a one hole hole-puncher or you make the difference and be the next generation of teachers. As student you can walk around with heavy folders or with just your books, tablet including a smart pencil, USB-cable and the power plug.

It’s up to us! Let’s be like the Tagesschau said that our school is.
Thank you!

Die Rede beeinhaltet mehrere Bezüge zur Wissenschaftsstadt Darmstadt; daher gibt es weitere lokale Berichte in der gleichnamigen Kategorie: Darmstadt.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

*Die Rede entstand im Rahmen einer Klausurersatzleistung im Fach Englisch. Bist Du interessiert an einer Version auf Deutsch? - Dann lass' mich das per Kommentar oder E-Mail wissen!

Das Jahr 2018 - ganz egal, ob man es nicht mehr erwarten kann oder am liebsten eine Zugabe hätte - neigt sich mit dem 31. Dezember dem Ende. Dass Silvester weltbekannt ist, ist kein Geheimnis, doch nur die wenigsten wissen, wie das Event außerhalb der eigenen Familie oder des Freundeskreises gefeiert wird. Noch weniger Menschen wissen über Bräuche aus anderen Ländern Bescheid. Aus diesem Grund folgen interessante Zahlen, Fakten & Traditionen rund um das Thema Silvester.

Der 31.Dezember wurde nach dem Bischof von Rom Papst Silvester I benannt, der nach 21 Jahren im Amt am besagten Tag 335 in Rom starb.

Silvester wurde ursprünglich gefeiert, um böse Geister durch das Licht und den Lärm des Feuerwerks zu vertreiben. Heutzutage steht wohl der Spaß im Vordergrund.

Wenn Du einer Person einen „Guten Rutsch!“ wünschst, hängt das keineswegs mit der Rutsche auf dem Spielplatz von nebenan zusammen. Rutsch leitet sich vom hebräischen Wort „Rosch“ ab, das in etwa „Jahresanfang“ bedeutet.

Zu Silvester bekannte Symbole - häufig als Marzipanfigur erhältlich: Schornsteinfeger, Hufeisen & Schwein.

Ersteres bedeutet Glück, aufgrund der Herkunft. [1]Schornsteinfeger besuchten die Menschen, als noch überwiegend mithilfe von Kaminen geheizt wurde. Häufige Besuche konnten Brände vorbeugen. Das [2]Hufeisen vermittelt ebenso Glück. Pferde wurden mit diesem Gadget geschützt. Ein türkisches Sprichwort erläutert die Bedeutung ziemlich treffend: „Ein Nagel kann ein Hufeisen retten, ein Hufeisen ein Pferd, ein Pferd einen Reiter und ein Reiter ein Land.“ Das [1]Schwein steht schon seit etlichen Jahren für Fruchtbarkeit, Stärke und Wohlstand.

Beim Bleigießen werden Figuren aus besagter Substanz durch eine Flamme auf einem Löffel erhitzt. Ist die Figur vollständig verflüssigt worden, so muss sie augenblicklich in eine Schüssel mit kühlem Wasser geschüttet werden. Die resultierende Figur gewährt einen Blick in die Zukunft.

Doch seit diesem Jahr muss zu [3]Alternativen, wie dem Wachs- oder Zinngießen gegriffen werden. Grund dafür ist die im April 2018 in Kraft getretene EU-Chemikalienverordnung, die einen Bleigehalt von höchstens 0,3% erlaubt. Bleifiguren bestehen zu fast drei Vierteln aus Blei[4].

In [5]Spanien bemüht sich die Bevölkerung in den letzten zwölf Sekunden pro Glockenschlag der im Fernsehen übertragenen Uhr auf dem Marktplatz von Madrid eine Traube zu verzehren. Wer das schafft – und das leichter gesagt, als getan (persönliche Erfahrung), den wiederfährt, so heißt es, Glück und Wohlstand im kommenden Jahr. Es gibt auch abgewandelte Versionen, drei Sekunden pro Traube Zeit lassen.

In [6]Estland ist es Tradition zu Neujahr ein Glas Wasser auf die Straße zu schütten. Das symbolisiert die Tränen, die im beginnenden Jahr nicht mehr vergossen werden müssen.

Im [6]Königreich Bhutan – ein Binnenstaat in Südasien – werden alle Einwohner zu Neujahr offiziell ein Jahr älter.

Das neue Jahr darf zuerst durch die Einwohner von Samoa und auf den Line-Inseln von Kiribati begrüßt werden. Im Mitteleuropäischen Raum ist es zu diesem Zeitpunkt erst 11:00Uhr MEZ am 31.12, in Deutschland aufgrund der Zeitumstellung 10:00Uhr MEWZ. Den Schlussstrich ziehen die Hawaiianer am 01.01 um 11:00Uhr MEZ.

Das bisher teuerste im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnete Feuerwerk fand in Dubai während der Silvesternacht 2014 statt. Knapp 479.651 Raketen flogen innerhalb von sechs Minuten in den Nachthimmel. Dieses Spektakel kostete ca. 6.000.000$; umgerechnet ca. 4,4Millionen Euro[7]. Das [8]größte Feuerwerk ereignete sich hingegen im Folgejahr am 29.November 2014. Als Festakt zum norwegischen Grundgesetz wurde in der Stadt Tangvall in 20 Minuten 540.382 Raketen geschossen.

Wir in Deutschland gaben zum Vergleich im letzten Jahr [2017] insgesamt 137 Millionen Euro aus - laut YouFM News am 28.12.2018 um 09:00Uhr.

Der in einigen Teilen dieser Welt zur Tradition gewordene Kurzfilm „Dinner for One“ sei das Werk des Briten Lauri Wylie, dessen Sketch bereits 25 Jahre nach seiner Entstehung im englischen Varieté-Theater „Winter Gardens“ vor Publikum gezeigt sein solle[9]. Dennoch wertet man die drei Jahre spätere Aufführung in einem Londoner Theater als Uraufführung. Trotz seiner britischen Wurzeln wurde die Fernsehproduktion des NDR bisher nur vereinzelt diesem Publikum vorgeführt. Zuletzt liefen die 18 Minuten in einer schottischen Ortschaft namens Campbeltown im Rahmen des „Scottish Comedy Film Festivals“. Dieses Silvester präsentiert der Sender Sky Arts erstmals der Britischen Bevölkerung den Kult-Sketch.

Feuerwerkskörper werden in insgesamt vier Klassen – auch Kategorien genannt – unterteilt. Lediglich Kleinstfeuerwerke (Klasse 1) & Kleinfeuerwerke (Klasse 2) werden an Kunden über zwölf bzw. 18 Jahren verkauft. Letzteres ist während den letzten drei Werktagen des Jahres erhältlich (29. – 31.Dezember 2018). Fällt der 29. auf ein Wochenende inklusive Freitag, so ist der Verkauf schon ab dem 28. Dezember gestattet[10].

Raketen, Böller & weitere Artikel dürfen ausschließlich in den letzten 24 Stunden des aktuellen Jahres ebenso wie während den ersten 24 des neuen Jahres (Kurzgesagt: vom 31.Dezember ab 00:00 – 01.Januar 23:59Uhr). Bei der Frage „Wo darf geböllert werden?“ lohnt ein Blick auf die Webseite oder - wenn möglich - der direkte Kontakt mit der Stadt. In aller Regel ist es in der Nähe von jedglichen Heimen, Fachwerkhäusern und Kirchen verboten.

Sollte eine Silvester-Rakete, -Fontäne oder Böller nicht in die Luft fliegen oder hell erleuchten, mindestens 10 Minuten laut „Men’sHealth“ - bestenfalls bis zum Schluss des Events – warten. Auf gar keinen Fall ein zweites Mal zünden rät das BPA der Bundesregierung. Vermutlich, weil nicht sicher ist, was sich im Inneren des Produkts abspielte.

Bonus: Das Zünden von Raketen und Böllern bereitet riesigen Spaß, doch rechtfertigt keinesfalls verletzte oder abgetrennte Gliedmaßen. Daher ist ein verantwortungsvoller Umgang von enormer Bedeutung. Halte Abstand von Heimen jedglicher Art, Kranken-, Fachwerkhäusern und Kirchen. Die Unversehrtheit von Kindern und Tieren ist Ehrensache! Schließe Fenster und Türen, damit nichts im Haus explodiert & stelle Dein Chemiker-Wissen nicht auf die Probe. Erst gestern (29.12.2018) verbrannte sich ein Jugendlicher 60% seiner Haut durch den gemeinsamen Versuch mit einer zusätzlichen Person Feuerwerkskörper zu bauen.

©2018 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Gestern (22.November 2018) ermöglichte das für Darmstadt zuständige Verkehrsunternehmen HEAG mobilo allen Interessierten eine kostenlose Rundfahrt in ihrem erhaltenen Elektrobus, dem Aptis, der Firma Alstom. Die ca. 15 minütige Fahrt startete vier Mal vor dem Kongresszentrum darmstadtium im 30 Minuten-Takt, also um 13:00, 13:30, 14:00 & 14:30Uhr. Am Hauptbahnhof kehrte man wieder zum Start zurück.

"La nouvelle expérience de mobilité" ist die Aufschrift des Elektro-Busses ©2018 hessentrend.de

Der Bus trägt die Aufschrift „La Nouvelle expérience de mobilité“ (die neue Mobilitätserfahrung). Diese Aufschrift ist auf den Innenraum nicht zutreffend, eher ist es eine alte bekannte Erfahrung. Die Sitze der zurzeit im Einsatz befindlichen Linienbusse sind wesentlich bequemer, der Boden sieht wie Parkett aus und selbst die USB-Buchsen zum Aufladen mobiler Geräte sind heutzutage keine Seltenheit mehr, doch es besteht ein erhöhtes Kabelbruchrisiko aufgrund der Ausrichtung der Schnittstellen. Zusätzlich gab es WLAN an Bord, das auf 200MB pro Endgerät beschränkt ist.

Ich saß am hinteren Ende des Elektrobus', denn es wird dieselbe Aussicht geboten, wie beim Airliner in der ersten Reihe der oberen Etage: unbeschränkte Sicht auf die Straße. Obwohl ich über dem Motor saß, bekam ich mit, dass sich mehrere Menschen in der Nähe des Fahrers unterhielten. Sicherlich spielte es auch eine Rolle, dass nur wenige Personen anwesend waren, doch aus diesem Grund tätigte ich eine Audioaufnahme (wird zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt) mit dem Mikrofon des Handys. Alternativ lohnt es sich, bei möglichen weiteren Testfahrten anwesend zu sein.

Alstom‘s Aptis an der Hst. Kongresszentrum ©2018 hessentrend.de

Das Geräusch lässt sich am besten mit den erzeugten Geräuschen von Frankfurter U-Bahnen vergleichen. Stets beachten sollte man, dass mit diesem Fahrzeug Tests durchgeführt werden, weshalb man nicht auf dieses im normalen Linienverkehr treffen wird. HEAG bestätigte diese Aussage, als sich Facebook-User über die geringen Sitzmöglichkeiten sorgten. Dennoch untersuche ich im nachfolgenden Kommentar, was geschehen würde, sofern dieser Bus sofort eingesetzt wird.

Alstom‘s Aptis: So sieht er von innen aus ©2018 hessentrend.de

Wenn ein schlagartiger Wechsel stattfände

Das wohl schwerwiegendste Problem eines Elektrobus' ist sein Motor. Dabei meine ich nicht die Produktion, sondern wann und wo man diesen wieder auflädt. Einerseits könnte man an den Endstationen der Linien e-Ladestationen aufstellen, denn dort steht das Fahrzeug ohnehin für eine Weile, wodurch auch noch die Infrastruktur für alle privaten e-Autos verbessert wird. Ein unberechenbarer Nachteil sind mögliche Verspätungen. So kann es unter Umständen passieren, dass keine Zeit zum Nachladen bleibt und im schlimmsten Fall unterwegs stecken bleibt. Andererseits könne man Busse an ihren Endhaltestellen durch im Depot geladene Fahrzeuge ersetzen. Diese Option schießt die Anschaffungskosten in die Höhe und letztendlich die Ticketpreise, da man pro Linie schätzungsweise mindestens 1,5 Busse benötige.

Im Aptis stehen zwei Stellplätze Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern zur Verfügung ©2018 hessentrend.de

Eltern mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern werden zwei Stellplätze angeboten. Für letztere fährt an der ersten Tür eine Rampe hinaus; der Busfahrer muss dies also nicht mehr händisch erledigen. Große Personen werden ihren Sitzplatz definitiv nicht am Ende des Busses finden, da die Sitzfläche erhöht liegt und die Deckenhöhe nicht wesentlich verändert worden ist. Der Erfolg, dass in beinah allen Fahrzeugen - Bus und Bahn - ein identisches System zum Anzeigen der nächsten Haltestellen und Werbung genutzt wird, wäre damit verworfen. Statt einem Breitbildschirm trifft man auf einen Pixelblock.

©2018 Leon Ebersmann

(Doch) um die Wahl in unserem Nachbarbundesland Bayern besser verstehen zu können, folgen nun einige Wissenswerte Fakten: Alle 18 jährigen Bürger mit deutscher Staatsangehörigkeit, die seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz im Freistaat Bayern haben, dürfen wählen. Dabei entscheidet der einzelne mit seiner Erststimme über einen Wahlkreisabgeordneten und die Zweitstimme dient der Wahl einer Wahlkreisliste, also einer Partei. Gewählt wird schon seit heute Morgen 08:00Uhr. Bis zur nächsten Wahl vergehen fünf Jahre, sprich 2023. Die Angaben basieren auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung.

Fortfahren möchte ich mit dem Ergebnis der vergangenen Bayern Wahl im Jahre 2013. Damals erreichte die CSU 47,4% der Stimmen, dennoch war man in der Lage bis jetzt alleine zu regieren. Weniger als halb so viel der Stimmen erreichte die SPD, nämlich 20,6%. Die Freien Wähler, als auch die Grüne lag unter 10% und FDP scheiterte mitsamt der Linke an der fünf Prozent Hürde.

Laut aktuellen Umfragen, die von mehreren Unternehmen in Auftrag gegeben worden sind, belegen CSU und die Grünen in dieser Reihenfolge Platz Eins und Zwei. Zunächst folgen die Sozialdemokraten, die Freien Wähler und auch die AfD, die sich je nach Umfrage auf den Plätzen drei bis fünf liegen. Das Schlusslicht ist diesmal, wie auch bei der letzten Wahl die FDP mit der Linken. Sofern der Fall eintritt, scheiden unter Umständen einige der gleich genannten Koalitionsmöglichkeiten aus.

Aktuell regiert die CSU ohne einen Koalitionspartner. Doch aufgrund der Umfragewerten von durchschnittlich 33-35% erscheint diese Variante als äußerst unwahrscheinlich. Eine weitere Idee wäre, dass die CSU zusammen mit den Grünen arbeitet, so wie es auch in Hessen mit der CDU der Fall ist. Der Fraktionschef Thomas Kreutzer soll dies bereits ausgeschlossen haben, doch von der Bundestagswahl 2017 weiß man, dass Parteien auch ihre Meinung ändern. Beruft man sich auf die Umfragen, bleibt es der einzige Ansatz mit einer Zweierkoalition in den Landtag einziehen zu dürfen. Zahlreiche Gespräche und Kompromisse sind hierbei unverzichtbar. Meinungsdifferenzen in z.B. der Flüchtlingspolitik, aber auch Einigkeit in der Pflege, Medienpolitik und bei Investitionen herrschen bei der CSU mit der SPD. Die FDP könne man hinzuholen, sofern man nicht die Mehrheit erreicht. Statt der SPD genügen eventuell rechnerisch die Freien Wählen, aber auch in diesem Fall fungiert die FDP als Reserve. Unwahrscheinlich ist ein Büdnis aus den Grünen, SPD, Freie Wähler und FDP, da man versuchen müsse vier Meinugen zu einem Thema in einen Kompromiss umzuwandeln.

Dieser Artikel wurde am Sonntag, den 14.Oktober 2018 live bei Radio Darmstadt gesendet! - RadaR+7 Mediathek aufrufen!

Weitere internationale Veranstaltungen oder Berichte findest du im gleichnamigen Archiv vor!

©2018 Hessentrend/ Leon Ebersmann