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Schon wieder unterwegs? Mal ein belegtes Brötchen hier, ein Kaffee dort und da ein Snack für Zwischendurch. Seit Anfang des Monats gilt die Bonpflicht – im Fachjargon auch Belegausgabepflicht genannt. Nach jedem Verkauf ist der Händler verpflichtet eine Quittung auszugeben. Die Frust darüber zeigen sich an solchen Bildern: Vollgestopfte Briefkästen bei den Finanzämtern. Damit protestierte der Kunde einer Bäckerei gegen den zusätzlichen Müll als Folge der Bonpflicht.

Warum braucht Deutschland die Bonpflicht?


Eine Bonpflicht soll helfen Steuerbetrug vorzubeugen, denn der Gesetzgeber vermutet Täuschung im Umgang mit Bargeld. Daher nimmt das neue Gesetz besonders die Gastronomie als auch weitere Betriebe mit hohem Bargeldanteil ins Visier. Laut aktuellen Schätzungen entgehen dem Staat jährlich bis zu zehn Milliarden Euro durch eine manipulierte Abrechnung an der Kasse. Daher sieht die Belegausgabepflicht vor, dass elektronische Registrierkassen nicht mehr manipuliert werden können. Solche Kassen haben bspw. noch heutzutage für gewöhnlich einen Trainingsmodus, der unter Umständen auch im aktiven Tagesgeschäft Gebrauch findet. Dem Kunden fällt der entsprechende Hinweis bisher nur selten auf. Schon gar nicht, wenn er den Bon nie erhält. Auf dem Kassenabschlussbeleg, dem sogenannten Z-Bon, sind solche Einnahmen nur unter dem Punkt Stornierungen gelistet.

Die Bonpflicht soll Steuerbetrug verhindern. Dennoch gibt es Kritik an der Umsetzung. Umweltschützer bemängeln vor allem das Thermopapier als solches, das in Kassendruckern im Einsatz ist. "Kassendrucker sollen möglichst leise und schnell drucken. Aus diesem Grund wird auf Thermopapier zurückgegriffen", wie Michael Rothkegel vom BUND Hessen erklärt.

Das Problematische am Thermopapier: Bisphenol


Thermopapier ist mit Bisphenol- oder Phenol-Verbindungen beschichtet. Es findet also eigentlich kein Druck, sondern vielmehr eine chemische Reaktion statt, wie ein Experiment mit dem Feuerzeug zeigt. Problematisch ist, dass Bisphenol A in den Hormonhaushalt eingreifen und die Sexualfunktion stören kann. Daher sind Handel und Ausgabe seit dem 02. Januar EU-weit verboten, wodurch vermehrt Bisphenol S genutzt wird. Zurzeit ist es eine Alternative, doch nicht unbedingt harmloser, denn Bisphenol S wird eine endokrine Wirkung nachgesagt. Dessen Inhaltsstoffe können ins Blut übergehen.
Das Umweltbundesamt warnt vor gefährlichem Halbwissen in Bezug auf die richtige Entsorgung von Thermopapier und rät, auf Nummer sicher zu gehen. Auch wenn es bereits umweltfreundliche Alternativen gibt, empfiehlt man vorsorglich alle Kassenzettel im Restmüll zu entsorgen. Ansonsten finden die bedenklichen Inhaltsstoffe über Recyclingerzeugnisse wie Toilettenpapier ihren Weg zu uns und in die Umwelt.

Die Bonpflicht ist beschlossen. Nun sind kreative sowie für Mensch und Umwelt schonende Maßnahmen gesucht. Die hessische Bio-Supermarktkette Alnatura stellt als Vorreiter noch im ersten Quartal 2020 schrittweise alle Kassensysteme auf den umweltfreundlichen "Blue4est-Kassenbon" um. Ohne Farbentwickler dürfen die Kassenzettel im Altpapier landen. Durch einen verkürzten Beleg wird jährlich fast 1.350km-Papier gespart.

Papierlos trotz Bonpflicht: Geht das?


Verkürzte Kassenzettel dämmen zumindest den Verbrauch ein. Umweltfreundliche Druckverfahren ermöglichen ein Recycling. Aber ein Problem bleibt: Bei der Herstellung wird überwiegend Holz benutzt. Es geht aber gänzlich ohne Papier wie Bäckermeister Andreas Hermisch aus Paderborn zeigt. Das Gesetz nennt sich Belegausgabepflicht – nicht etwa Bonpflicht. Daher haben bei ihm die Kundinnen und Kunden drei Optionen. Nach wie vor ist es möglich auf Wunsch eine Quittung in ausgedruckter Form zu erhalten. In jedem Fall generiert das System einen QR-Code. Mit einer QR-Code-Scanner-App steht der Kassenbon online bereit. Viele moderne Smartphones bieten die Funktion direkt in der Kamera-App. Zuletzt ist es möglich nur den QR-Code zu drucken, um ihn nachträglich zu scannen.
Auch wenn ein digitaler Beleg zumindest vor Ort kein Müll entstehen lässt, so gibt es dennoch seine Kritiker. Denn die Server in Rechenzentren benötigen ununterbrochen Energie. Selbst wenn der Energiebedarf durch erneuerbare Energien gedeckt wird, ist der Produktionsaufwand bei Herstellung der Hardware nicht zu vernachlässigen. Außerdem müssen Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet sein.


Die Belegausgabepflicht: Ein Ansatz im Kampf gegen Steuerbetrug, der nicht ohne Kritik auskommt. Daher sind in erster Linie die Händler am Spielzug. Doch auch wir als Verbraucher sind gefordert, zu handeln! "Brauchen wir immer einen spontanen Kaffee-To-Go und Snack? Oder verzichten wir darauf? Können wir unseren Wocheneinkauf planen statt mehrmals in den Laden zu rennen?"

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©2020 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Seit 1997 sendet das nichtkommerzielle Lokalradio Radio Darmstadt rund um die Uhr. Der 23. Geburtstag ist zwar kein runder, aber der Verein RadaR e.V. lädt seine Mitglieder*innen und Fans zum Feiern ein: am Samstag, 1. Februar ab 15 Uhr im "Zucker" (Liebfrauenstraße 66). Die Redaktionen stellen einige Sendungen vor und freuen sich, ihre Hörer*innen "live" zu treffen. Getränke, Kuchen und Herzhaftes stehen bereit.

Radio Darmstadt zeigt sich in einem neuem Gewand


Ab 1. Februar ist auch die Homepage nicht mehr blau, sondern bunt, genau wie das Programm. Das Ganze wirkt wie ein Aufbruch, mit neuen Sendungen, gestaltet von jungen Audio-Fans. "radio.exe" etwa beschäftigt sich mit den aktuellen Entwicklungen der Smartphones und mehr digitaler Technik für Heimanwender.  YoungPOWER gibt neben viel (neuer) Musik einen Rückblick auf die Nachrichten der letzten Woche. "Popcorn Partnermenü" bringt Kino-News und Hintergründe dazu. Der "RadaR-Sportplatz" ist wieder DA, frisch und flott moderiert mit neuem Blickwinkel auf Gender- und Umweltthemen. "RaccoonRrrdio" ist eine Sendung, die sich mit Antifaschismus, Feminismus und Antirassismus befasst.

Auch das Frauenradio ist mit "Mathilde on Air" seit drei Jahren wieder DA! Um Grünflächen und die Landschaft geht es bei "green places".

Traditionell gibt es bei Radio Darmstadt den Bericht aus der Stadtverordnetenversammlung, "Bülent Spezial" (mit Kommentaren zur aktuellen Politik und deren Nebenwirkungen), "Ökotopia" (von der Greenpeace-Gruppe Darmstadt), "C-RadaR" (von der Darmstädter Gruppe des Caos Computer Clubs). Positive Rückmeldungen erhält auch die Sendereihe "Onimac – zurück zur Vernunft" (weg von der Spiritualität, hin zur Realität). Hinter "Meet & Speak" versteckt sich ein pensionierter Lehrer, der mit seinem Sohn ehemalige Schüler*innen trifft, die ihren Weg aus schwierigen Verhältnissen zurück in die Gesellschaft fanden.

Der Ass im Ärmel: Sendungen rund um & über Darmstadt

In Sachen Kultur war RadaR e.V. schon immer groß. Die Sendung "Jazz Szene" ist ein Sendeplatz über das international renommierte Jazzinstitut. Der "KultTourKalender" gibt Tipps für das kommende Wochenende, die freie Theaterszene hat mit "Shakespeare & Co" einen festen Platz im Hörprogramm und seit kurzem einen zweiten Moderator. "RadaR-Klassik" sendet klassische Konzerte, die meist in Darmstadt aufgezeichnet werden. Die Darmstädter Musikszene hat viele Möglichkeiten sich im Radio zu präsentieren, z.B. in der "GIGparade", wenn ein Konzert in Darmstadt (oder Umgebung) ansteht. Die "Bandsupporter" -Sendungen stellen (noch) unbekannte Darmstädter Bands vor.

RadaR ist auch international! Da sich das Deutsche Polen-Institut in Darmstadt befindet, ist es kein Wunder, dass es vier polnischsprachige Sendungen gibt. "Aller-Retour" glänzt seit Jahren mit französischem Charme. Die ebenfalls zweisprachige Sendung "HamAwas" thematisiert Afghanische Kultur und Integration.

Radio Darmstadt sendet unter der UKW-Frequenz 103,4 MHz und ist im Webradio unter radiodarmstadt.de zu empfangen. Von Juli bis Dezember sind wir ebenfalls über DAB+ erreichbar. Eine Auswahl der Sendungen ist in der RadaR+7 Mediathek eine Woche lang zu hören. Darüber hinaus bieten wir manche Shows für mehr Hörspaß als Podcast an.

Sei selbst Radio-Moderator*in bei Radio Darmstadt

Wer eine einmalige Sendung (z.B. eine ausführliche Vereinsvorstellung) gestalten möchte, dem stehen die Türen der Sendung "Offenes Haus" – ja eben, offen! Das nächste Basic Seminar, der Einstieg zum Moderieren bei Radio Darmstadt, findet am 15. und 16. Februar statt.

Weitere Informationen unter
Mehr Info über (06151) 8 7000 oder (06151) 29 11 11
Internet: https://www.radiodarmstadt.de

©2020 Radio Darmstadt/ Aurel Jahn

Frohes neues Jahr 2020! Bist Du gut in dieses neue Jahrzehnt mit Familie, Verwandtschaft, Freunden und Feuerwerk gerutscht?

Ich selbst kann diesbezüglich noch nichts sagen, denn ich verfasste den Artikel noch in 2019. Nichtsdestotrotz möchte ich auf das vergangene Jahr Revue passieren lassen und gleichzeitig einen Ausblick auf 2020 wagen.

Meine Leidenschaft: Radio machen


Direkt im Januar begann ich ein neues Hobby, das in kürzester Zeit zu meinen größten Leidenshaften heranwuchs und auch hessentrend.de maßgeblich prägte. Die Rede ist von meiner Mitarbeit beim nichtkommerziellen Lokalfunk Radio Darmstadt. In einem Team mit in der Regel zwei weiteren Persönlichkeiten (aus Respekt ihrer Privatsphäre nenne ich keine Namen) bereiteten wir Woche für Woche die zweistündige Sendung YoungPOWER vor, die immer samstags von 17:00Uhr bis 19:00Uhr bei Radio Darmstadt via 103,4MHz, per DAB+ (Juli-Dezember) oder im weltweiten Stream unter radiodarmstadt.de zu hören war, aber auch in 2020 zu hören sein wird. Für hessentrend.de bedeutete meine Mitwirkung ein wöchentlicher Nachrichtenüberblick in höchstens sieben Absätzen. Zwar gibt es dadurch seit Mitte Mai keine neue Episode des Podcasts #Barrierefrei, aber dafür sind die Episoden des ebenfalls wöchentlichen Podcasts YoungPOWER umso länger und aktueller.

Was geschah mit dem Newsletter?


Ebenso auf Eis liegt der monatliche Newsletter aufgrund der zu geringen Nachfrage, denn es gibt nur rund ein Dutzend Abonnenten. Dennoch werde ich es mir nicht nehmen lassen zu speziellen Anlässen, wie einem Jahresrückblick einen Newsletter zu versenden. Wenn Du der Ansicht bist, dass meine Einschätzung falsch sei, dann empfehle Deinen Freunden den Hessentrend-Newsletter, denn bei mehr Einträgen werde ich ihn vielleicht wieder aufleben lassen.

Das Technik-Magazin radio.exe


Gegen Ende Mai durfte ich dank RadaR e.V. und nicht zuletzt aufgrund von freigewordenen Sendeplätzen eine langjährige Idee in die Tat umsetzen: mein eigener Technik-Podcast; und das sogar im Radio. Die Sendereihe nennt sich radio.exe. Jeden vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr produzieren wir on air eine neue Ausgabe; danach auch als Podcast zum zeitversetzten Hören online verfügbar. Aber warum erwähne ich das im Hessentrend-Jahresrückblick? Nun, Websites sind mit Kühen vergleichbar: eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe. Für die technisch interessierten Menschen: die Domain radioexe.de leitet auf eine Seite der Hessentrend-Webpräsenz um. Kurzgesagt: Für radio.exe gibt es keine eigenständige Instanz, sondern alles läuft hier zusammen.

Um dieses Kapitel abzuschließen, würde ich nicht behaupten, dass hessentrend.de in eine Abhängigkeit von meinem Hobby "Radio machen" geriet, sondern sich beides positiv beeinflusst und ergänzt.

Ich blicke besonders gerne auf jene Beiträge zurück, die über die tägliche Berichterstattung hinausgingen. Als Beispiel dient der Artikel "Elektromobilität in Darmstadt – Faktencheck". In guter Erinnerung bleiben mir vor allem die Serien, wozu sich Ende 2018 der Weihnachtsmarkt-Marathon oder im Sommer 2019 mein "Selbstexperiment - Tablet statt Schreibblock" zählen dürfen.

Kreative Pause im Januar


Es mag unerwartet kommen, doch im Januar wird es verhältnismäßig still auf Hessentrend. Doch mitnichten, weil ich die Motivation verlor, sondern ich diese Zeit benötige, um sich gesammelte längerfristige Aufgaben abzuarbeiten. Dazu zählen diverse Anfragen für Projektideen in 2020, ein Aufräumen der Website (z.B. Tippfehler bei Schlagwörtern aufspüren und korrigieren) oder womöglich ein Redesign der Homepage.

Werde 2020 ein Teil von uns!


Bislang ist Hessentrend mein alleiniges Projekt, auch wenn mir so mancher Artikel von meinem Kollege bei YoungPOWER freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Daher lade ich an dieser Stelle nochmals ein, für die Internet-Coomunity auf dieser Plattform zu berichten! Wende Dich bei Interesse per Kontaktformular an mich. Auch freuen wir (YoungPOWER-, radio.exe-Team) uns über jugendlichen Nachwuchs für die beiden Sendereihen im Radio. Zur Kontaktaufnahme siehe die Webpräsenz von Radio Darmstadt.

©2020 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Großveranstaltung im Berliner Olympiastadion für eine bessere Welt

Ein Berliner Startup sowie verschiedene Initiativen und Aktivisten planen eine Großveranstaltung. Am 12. Juni 2020 sollen bis zu 90.000 Menschen im Berliner Olympiastadion Platz finden, um Petitionen zugunsten von sozialer Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Umwelt-, Arten- oder Klimaschutz zu unterzeichnen. Dadurch möchten die Initiatoren ein Zeichen für unsere freiheitliche Demokratie setzen, indem sie uns erinner, wie viel Einfluss eine Gesellschaft haben kann.

Eine Petition braucht 50.000 Stimmen, um direkt dem Bundestag vorgelegt werden zu können. Das Programm während der Veranstaltung ist zweigeteilt. Zuerst präsentieren Aktivist*innen als auch Wissenschaftler*innen ihre Lösungsansätze auf der Bühne. Danach steht jeder teilnehmenden Person frei, welche angestrebten Veränderungen man mit seiner Unterschrift unterstützen möchte. Doch selbst nach dem Festival hat es sich nicht getan, denn dann gilt es Maßnahmen und Lösungsansätze mit allen Beteiligten zu entwickeln. Die Idee versucht sich durch Crowdfunding zu finanzieren. Mit Hilfe der 1.800.000€ wurde das Olympiastadion gebucht, doch damit alle 90.000-Menschen Platz haben, müssen es bis zum 06.Januar mindestens 2.700.000€ sein.

Sämtliche Artikel zum Engagement der Menschen findest Du im Abschnitt » Engagement vor.

Sicherheitslücke bei digitaler Patientenakte


In einer Zusammenarbeit zwischen NDR, Spiegel und dem Chaos Computer Club (CCC) ist es ihnen gelungen Sicherheitsmängel im Gesundheitsdatennetzwerk - der sogenannten Telematikinfrastruktur - nachzuweisen. Ohne besondere IT-Kenntnisse konnten sie auf den Namen Dritter Personen elektronische Arzt-, Praxisausweise oder gar Gesundheitskarten an jede beliebige Anschrift liefern lassen. Daher empfiehlt der CCC Auftragsgeber sowie die Lieferadresse zu kontrollieren, denn die Sicherheit basiert letztendlich auf dem Kartenherausgabeprozess. Aus dem einfachen Grund, dass die Ausweise für Mediziner den Zugang zur Telematikinfrastruktur darstellen. Im Zuge der Recherchen stieß man auf eine offen zugängliche URL der Firma Medisign GmbH, die eine Sammlung ausgefüllter Arztausweisanträge beinhaltete. Kurzgesagt: Name, Geburtsdatum, Meldeadresse, Kontoverbindungen oder die Personalausweisnummer waren für alle zugänglich. Gematik (Gesellschaft für die Sicherheit der Telematik) bezeichnete die Schwachstellen als "nicht hinnehmbar". Zwar bestehe zu keiner Zeit Gefahr für die Patientendaten, da noch keine hinterlegt wurden, aber die Kartenausgabe wurde vorerst gestoppt. Die elektronische Patientenakte ist für 2021 geplant. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) meinte noch im Januar "das werden wir machen - Hacker hin oder her". Martin Tschirsich (CCC) plädiert für eine Stelle, die für die Gesamtsicherheit verantwortlich ist; wie etwa das Bundesgesundheitsministerium.

Weitere Beiträge aus der digitalen Welt findest Du vollständig im Technik-Magazin » radio.exe gelistet.

Es ist kompliziert: Silvester & Pyrotechnik


Normalerweise ist der Vertrieb von Pyrotechnik der zweiten Klasse - dem sogenannten Kleinfeuerwerk - ausschließlich während den letzten drei letzten Tagen im Jahr gestattet. Doch fällt der 29. auf ein Wochenende inklusive Freitag, dann beginnt der Verkauf schon einen Tag früher. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte im Rahmen einer repräsentativen Umfrage in den letzten Tagen für den Wahlbarometer des Redaktionsnetzwerkes Deutschland 2000 Menschen. Es kam heraus, dass sich 57% für ein Böllerverbot zu Silvester Umwelt- und/ oder Sicherheitsgründen aussprechen. Nur rund ein Drittel widerspricht dem und sieben Prozent bleiben unentschlossen. Die Entscheidung lässt sich nicht auf Parteivorlieben zurückführen. Mit Ausnahme der AfD: Dort sind 51% für ein Verbot. Laut einer weiteren YouGov-Umfrage im Auftrag der dpa bezeichnen 84% ein Feuerwerk als schön anzusehen, obwohl sich rund dreiviertel über die Folgen für die Umwelt bewusst sind. Mindestens sieben von zehn Befragten betiteln Feuerwerke und Co. als zu teuer und gefährlich. Für das nächste Jahr kündigte die Baumarktkette Hornbach an, sämtliches Feuerwerk aus dem Sortiment zu entfernen; einzelne Rewe- oder Edeka-Filialen verkaufen schon heute keine Böller mehr.

Alle deutschlandweite Themen präsentieren wir in der Kategorie » Deutschland.

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Zum digitalen Mitschreiben von Tafelbildern in der Schule oder der Uni in handgeschriebener Form stehen in Kombination mit dem Apple Pencil mehrere Apps zur Verfügung. Zu ihnen zählen unter anderem Microsoft's OneNote, Notability oder GoodNotes. Letzteres nutze ich im Schulalltag, weshalb im Review diese App genauer unter die Lupe genommen wird.


Hinter GoodNotes steckt das Entwicklerteam der Time Base Technology Limited. Die Anwendung wurde zuletzt vor sechs Monaten aktualisiert, doch hat es den Hintergrund, dass Version 5 zu einer selbständigen App wurde. Das Update mit der Versionsnummer 5.1.5 wurde erst vor einer Woche freigegeben. Das Programm kostet einmalig 8,99€, aber treue Kunden und Kundinnen lässt man nicht im Stich, da ihnen ein kostenloses oder vergünstigtes Upgrade geboten wird.

Funktionalität


Beim ersten Öffnen existieren lediglich die Kategorien "Unkategorisiert" und ein Papierkorb. Ich habe dem Anwendungsgebiet getreu eine Kategorie namens Schule erstellt. Dazu gehören weitere Unterkategorien, die den Schulfächern entsprechen. In meinem Falle wäre das nicht nötig, da pro Unterrichtsfach ein Notizbuch zu stande kam. Für jedes Notizbuch darf das passende aus den Vorlagen für Titelseiten und liniatur gewählt werden. Bei mir bewährten sich die Templates mit dem größten Abstand in den Sprachen. In den Naturwissenschaften bevorzuge ich Karrierungen mit dem kleinsten Abstand. Zum Schreiben gibt es zwei Varianten: entweder über das gesamte Blatt hinweg oder im Schreibfenster, das nur einen kleinen Ausschnitt zeigt. Dafür werden mehr Tools und Einstellungsoptionen geboten.

Der Wechsel zwischen drei Farben ist binnen Bruchteil einer Sekunde vollzogen. Jede Farbe im Hexadezimalcode-Bereich steht zur Auswahl. Neben der Dicke des Radiergummis gibt es die Funktionen automatisches Abwählen und löschen ganzer Linien. Ersteres deaktiviert den Radierer, sobald Finger oder Eingabestift den Bildschirm verlassen. Bei größeren Fehlern wäre es hilfreich, wenn man den zu löschenden Bereich nur zu umkreisen bräuchte.


Eine anfänglich unterschätzte Funktion erwies sich als äußerst praktisch. Die Templates haben keine Ränder an den Seiten, wie es in Heften üblich ist. Deshalb kann digital ein gestrichelter Rand mit beliebiger Breite erschaffen werden mit dem Vorteil, dass er beim Export zu .pdf oder in der Seitenansicht verschwindet. Last but not least: gute Programme bieten die Option zum Widerrufen der neusten Änderungen, so auch GoodNotes. Ist das Notizbuch mit Lernstoff gefüllt, so öffnet sich eine neue Seite mit selbem Design durch ein Wischen nach links.

Good or bad? - Nachteile abwägen


In der vorinstallierten Notizen-App hilft beim Zeichnen ein virtuelles Lineal. Im Zeichenmodus erkennt die App die Nutzereingabe, wodurch Überschriften in kürzester Zeit unterstrichen sind. In dem Anwendungsgebiet käme die Funktion "automatisches Abwählen" seinem Nutzer gelegen. Es werden auch einfache Formen, wie Kreis, Drei- oder Viereck verbessert. Leider ist mir das Vorgehen des Algorithmus nicht schlüssig, was mir präzise Zeichnungen, wie Graphen unmöglich macht. Daher nahm ich des häufigeren den Umweg über Geogebra. Für ein besseres Nutzererlebnis sind vorgefertige Koordinatensysteme oder zumindest Tabellen wünschenswert. Die Funktion hinter dem Textmarker-Symbol ist selbsterklärend. Das Lasso-Tool ähnelt dem Markieren am PC. Das Wechseln der Farbe zählt zu den Standards. So sorgte ich für Verwunderung bei meinem Sitznachbar, als ich ohne einen Kommentar in pink schrieb. Im Gegensatz zu der Ausrichtung ist die Objektgröße ist auch im Nachhinein änderbar.

Am Ende des Schuljahres oder einer Themeneinheit steht der Export zur Archivierung bevor. Welche Seiten exportiert werden, ist zweitrangig: nur die aktuelle, das gesamte Dokument oder eine benutzerdefinierte Zusammenstellung. Zur Auswahl stehen drei Optionen: .pdf, als Bilddatei oder GoodNotes eigenen Dateiformat. Letzteres nutze ich nie, da es sich nur mit der App öffnen lässt. Zur Synchronisierung über mehrere Geräte hinweg, bietet sich der automatische Austausch über iCloud an. Das funktionierte hervorragend, bis auf die wenigen Ruckler, wenn auf zwei Geräten ein identisches Notizbuch betrachtet wird.

Fazit


Um zum Ende zu gelangen: GoodNotes begleitete mich das gesamte letzte Schuljahr durch die meisten Unterrichtsstunden. Man lernt über die Monate hinweg besser mit den Möglichkeiten der App umzugehen. In den naturwissenschaftlichen Fächern gibt es gerade im Bezug auf detaillierte Zeichnungen Luft nach oben. Aus diesem Anlass empfehle ich ein Muster- Koordinatensystem und eine Tabelle anzufertigen, die bei Bedarf kopiert werden. In der Testphase habe ich den Umstieg auf Version 5 noch nicht gewagt, da mein Ersteindruck alles andere als positiv war. Das liegt zu einem nicht geringen Teil daran, dass im Schreibfenster meiner Beobachtungen zufolge weniger Platz zur Verfügung steht.

Hinweis: Der Artikel entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

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Ersteindruck: Hand's On

Ohne weiteren Schnickschnack kommt der Apple Pencil der ersten Generation daher. Es steht nur eine Farbe zur Verfügung; nämlich weiß. Eine größere Auswahl, wie Space Grey zur teilweisen Individualisierung käme der Kundschaft gelegen. Der Stift besteht aus drei Einzelteilen, die voneinander getrennt werden dürfen, ohne dass die Gewährleistung flöten geht: Schreibmine, Body & magnetische Addeckkappe für den Lightning-Anschluss. Auf dem Metallring befindet sich das Firmenlogo und der Pencil-Schriftzug. Neben dem üblichen Papierkram gibt es eine Ersatzmine, als auch einen Lightning auf Lightning-Adapter zum Laden des Produkts. Kabel und Netzstecker sind wünschenswert, doch wird für den Gebrauch ein iPad vorausgesetzt. Zweitens erlebte ich nie die Situation, dass Tablet und Eingabestift zur selben Zeit schlapp machten. Darüber hinaus braucht es keinen Faktor, der den Preis noch weiter steigen lässt.

Funktionalität


Bevor es ans Eingemachte geht, müssen zwei Schritte vollzogen werden. Die Kompatibilität ist auf die Palette der akuellen Modelle beschränkt. Darüber hinaus gibt es durch die zweite Pencil-Generation noch mehr zu beachten, da jeder Stift nur mit bestimmten Geräten harmoniert. Aus diesem Anlass empfiehlt es sich beim Händler seines Vertrauens um Rat zu fragen oder die Website des Herstellers aufzusuchen. Vor dem ersten Gebrauch wird der unter 0,4Wh große Akku geladen. Das gelingt einerseits herkömmlich über ein Kabel an der Steckdose oder am Tablet, als auch Smartphone mit entsprechendem Anschluss. Welche Methode ich preferiere, folgt im Abschnitt "Nachteile".

Zum Verbinden den Apple Pencil am Endgerät anschließen. Daraufhin kommuniziert der Stift via Bluetooth. In der Theorie war's das, denn der Stift funktioniert auch beim Navigieren in Apps oder zum Tippen von Nachrichten, doch damit sind die Möglichkeiten kaum ausgereizt. Die meisten Menschen mit dem Gadget nutzen ihn für den professionellen Bereich, wie Zeichnungen und Skizzen anfertigen oder in der Schule und Universität zum Mitschreiben. Letzteres wird durch die Handballenerkennung ermöglicht, die versehentliche Eingaben durch Haut auf dem Display filtert.


Je nach App sind weitere Features vorhanden. Manche, wie die vorinstallierte Notizen- App erkennen die Stärke des Drucks, wodurch Farben satter werden. Wischt man Schräg über das Display, so werden die Linien breiter. Noch natürlicher scheint es, wenn Entwickler das Mischen von Farben erlauben. Die Latenz, also der Zeitraum bis das Gerät die Eingabe in ein für den Betrachter sichtbares Resultat umwandelt, liegt laut Angabe des Konzerns bei 20ms. Mit iOS 13 für Tablets, das sich iPadOS nennt, wird sich die Zahl halbieren. Weiteres über die Zukunft von iOS, macOS & watchOS liest Du im Artikel "WWDC 2019: Updates von watchOS, iOS, macOS & iPad OS".

Nachteile: Pro & Kontra abwägen


Zum Bleistift gehört in der Regel ein Radiergummi an der Spitze. Intuitiv geht man davon auch beim Apple Pencil aus, doch die Abdeckklappe besitzt keinen weiteren Zweck. Im schlimmsten Falle ist der Bildschirm an der Stelle zerkratzt. Die neue Generation umgeht das Problem, da der Stift kabellos am Gerät lädt und sich durch doppeltes Tippen ein zuvor gewähltes Werkzeug aktiviert. Leider bieten weder die Tablets noch der Pencil die Option ihn ohne weiteres Zubehör am iPad sicher zu befestigen.

Mit einer Akkuladung kommt man problemlos durch eine Schulwoche inklusive Hausaufgaben. Dafür war das Aufladen umso stressiger, wenn es am Wochende vergessen wurde. Es gab nichts, das ich an einem Montag mehr hasste, als den Stift unterwegs zu laden. In der Schultasche fiel er permanent aus dem Gerät heraus, doch hatte ich Glück, dass bislang nie etwas abgebrochen ist. Dem Feeling käme der Klick-Sound eines Kugelschreibers gelegen, doch ist das als die Kirche auf dem Sahnehäubchen zu betrachten.

Fazit: Es kommt darauf an!


Für rund 100€, doch durch wiederkehrende Angebote häufig günstiger zu haben, ist der Apple Pencil bezogen auf seinen Materialwert mein teuerstes Gadget. Meiner Ansicht nach wurde eine Mischkalkulation, wie es Gastronomen machen, vorgenommen. Das bedeutet, dass man den Verlust bei Speisen durch bspw. Getränke ausgleicht. Im übertragenen Sinne: Apple investierte in die Entwicklung eines Eingabestifts. Die Liste kompatibler Geräte erweiterte sich, während der Einstiegspreis um rund 50€ sank. Um dennoch Gewinne mit der niedrigsten Preisklasse zu machen oder die Kosten der Hard- und Softwareentwicklung reinzuholen, kam der Preis zustande. Vor dem Kauf sollte man seine Anwendungsbereiche kennen. Darüber hinaus hat es sich mit dem Stift allein nicht getan. Für den umfassenden Gebrauch bedarf es Apps, wie GoodNotes oder Notability, die mindestens neun Euro kosten.

Hinweis: Der Artikel entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann


Zur Hardware zählen lediglich zwei Komponenten. Das Herzstück des Setups stellt das Tablet dar. In meinem Fall ist es das bislang aktuelle iPad der sechsten Generation mit 32GB Speicher aus dem vergangenen Jahr. Wieso Apple? Weshalb iOS? Warum dieses Modell? Durch weitere Geräte bin ich dem Ökosystem des Konzerns verfallen, jedoch ist Plug'n'Play vor allem für nicht technikaffine Menschen von Vorteil. Zusätzlich erlebte ich im täglichen Gebrauch keine dramatischen Enttäuschungen von Hard- oder Software. Des Weiteren werden iPads häufig in Bildungseinrichtungen, wie unserer Schule genutzt, wodurch ich auf die Thematik aufmerksam wurde.

Wieso, Weshalb, Warum?


Zu Beginn war der Apple Pencil ein Feature, das den hochpreisigen Modellen vorbehalten war. Im ersten Quartal 2018 änderte sich dies mit den neuen Modellen im niedrigsten Preissegment. Der Aufpreis für mehr Speicher oder ein LTE-Modul wird es der breiten Masse nicht Wert sein. Meine Motivation für Technik im Unterricht war es nie, nicht mehr schreiben zu müssen, sondern Alternativen für Stift und Papier zu finden. Daher kaufte ich mir den zuvor erwähnten Eingabestift. Zur Software zählen im Wesentlichen vier Anwendungen: Good Notes, eine weitere App zum Digitalisieren von Arbeitsblättern, das Mathematik-Programm Geogebra, sowie ein gewöhnliches Online-Wörterbuch.

Die Erlaubnis: Wer nicht fragt, bleibt dumm!


Doch die beste Hard- und Software nützt nichts, wenn man sie nicht verwenden darf. Insofern ist es ratsam vor der Investition, seine Lehrkräfte um Erlaubnis zu fragen. Glücklicherweise reagierten die meisten äußerst positiv auf den Vorschlag. Entgegen meiner Erwartungen gab es keine nennenswerten Meinungsunterschiede durch das Alter. Eine Lehrerin fragte nach der Meinung anderer. Das war an einem Montag-Vormittag. Die Woche begann mit Physik bei einer Person, die selbst ein Convertible für ihren Unterricht benutzt. Kurzgesagt: Alle Lehrkräfte, die private Geräte zum Schulunterricht mitbrachten, erlaubten es ohne mit der Wimper zu zucken. Manche machten es von den Reaktionen meiner Kurskameraden und Kurskameradinnen abhängig. Einer empfahl den Versuch distanziert anzugehen, das heißt, sobald das "Spielzeug" einen negativen Einfluss hat, solle man das Herkömmliche - nämlich Stift und Papier - wieder in Betracht ziehen.


Bei insgesamt 12 Lehrkräften kam es nur zu einem negativen Erlebnis. Zu Beginn des Schuljahres stand Mikroskopie auf dem Lehrplan. Nach Absprache mit der Lehrerin sollte ich die Zeichnungen, die zu jener Zeit das Schriftliche darstellten, auf Papier anfertigen. Danach dürfte das Tablet genutzt werden. Als es soweit war, holte ich statt einem Block entsprechende Gerätschaft hervor. Kurz darauf kam die Lehrkraft auf mich zu und wunderte sich, was ich dort veranstaltete, da sie sich an keine Abmachungen erinnern könne. Ich traute mich nicht nach einiger Zeit erneut zu fragen, weil ich meine Note nicht gefährden wollte. FunFact: Biologie zählte zu den besten Schulfächern der E-Phase.

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Statt einer schweren Tasche nur mit Tablet und Zubehör in den Unterricht kommen. In Deutschland scheint das nach entfernter Zukunftsmusik, doch wagte ich das Selbstexperiment in Absprache mit meinen Lehrern und Lehrerinnen über das letzte Schuljahr hinweg. In dieser Sendung berichte ich über positive, als auch negative Erfahrungen in und außerhalb des Unterrichts mit Hard- oder Software. Zwischenmenschliche Ereignisse dürfen natürlich nicht fehlen!


Hinter radio.exe steckt ein Team aus Jugendlichen, die zum Spaß an der Technik jeden vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr eine Sendung auf die Beine stellen. Um 23:00Uhr des selben Tages, wie auch am Montag ab 05:00Uhr & 10:00Uhr wird die Show wiederholt. Dabei wird über das NKL Radio Darmstadt via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream unter radiodarmstadt.de gesendet.

radio.exe · SO 28.Juli · 17-18Uhr anhören!

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Hi, fellow students!


Today, I would like to talk about digitalization. Do you know how many online-accounts you have? To be honest I don’t have a clue. Having a lot of accounts becomes complicated – for sure – but though no excuse for weak passwords. During the last year the most-used combinations were 123456, password and 123456789. Some services allow registration via your Gmail or Facebook account. A hacked account is comparable with the universal key for all the lockers in a swimming pool. If the key gets lost you are in a fix!


In my opinion IT-Security is the most important requirement! Already these days’ modern technologies grant you their usage in schools: smartboards, tablets in connection with smart pencils. BUT the devices itself aren’t the panacea of digitalization. Students especially teachers have to learn how to learn. Everybody knows that the best moment for second language learning is in kindergarten. We should act like babies: try, fail and try again until we succeed. Why we know to use our smartphones off pat? – Because we did and do it all the time!


The problem is that at the beginning of each school year anybody predicts you a stressful time because of a short year and less lessons caused by holidays. In May when I wrote the last exam I recognize that I won’t come the next weeks to school to learn rather talk about ‘God and the world’. Please, don’t get me wrong, I like profound conversations but we could you the time in the name of digitalization! For some time Darmstadt received the byname digital city. The Problem is that I can’t see or feel the so-called digitalization – do you?


Yes, you’re right: I am using an iPad at the moment and here comes another problem. People are lazy perhaps you aren’t – exceptions prove the rule. I heard from a few students that they are motivated to use tablets, notebooks, etc. in school too but they don’t want to ask each teacher for permission. Teachers – luckily I experienced in most cases the opposite – won’t use modern technologies until they don’t have the will-power or are forced to do. At the end of the day only a manageable group consisting of nerds and the IT-directorate use the capability of this technology.


What means future? –To make investments. What means investment? – In my view to spend time on something to have hopefully some time a better life; referring to digitalization easier life! As teacher you can lose time standing in front of a printer for hours and then use a one hole hole-puncher or you make the difference and be the next generation of teachers. As student you can walk around with heavy folders or with just your books, tablet including a smart pencil, USB-cable and the power plug.

It’s up to us! Let’s be like the Tagesschau said that our school is.
Thank you!

Die Rede beeinhaltet mehrere Bezüge zur Wissenschaftsstadt Darmstadt; daher gibt es weitere lokale Berichte in der gleichnamigen Kategorie: Darmstadt.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

*Die Rede entstand im Rahmen einer Klausurersatzleistung im Fach Englisch. Bist Du interessiert an einer Version auf Deutsch? - Dann lass' mich das per Kommentar oder E-Mail wissen!