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Mit Mario Kart Tour wird ein weiterer Konsolenklassiker von Nintendo für die mobilen Endgeräte der Kundschaft neu aufbereitet. Die App steht zum kostenlosen Download im Google Play Store oder Apples App Store bereit.

Bevor es losgeht: Nach dem Download ist vor dem Download


Aber der Spielspaß muss noch auf sich warten lassen, denn mit der Installation selbst hat es sich nicht getan. Zum einen braucht es zwingend einen Nintendo Account, der mit dem Spiel verknüpft wird, damit eine Art virtuelle Mitgliedskarte erstellt werden kann. Auf der anderen Seite stehen die für Nintendo-Apps typischen Zusatzdownloads mit mehreren hundert Megabyte an. Diese Schritte werden zwar niemanden aufhalten, jedoch sollte der Spielehersteller allein aus Transparenzgründen die vollständige Dateigröße im Store angeben sowie eine Überspringen-Option beim Verknüpfen mit seinem Online-Account.

Mario Kart Tour: Free-to-Start oder Pay-to-win?


Das Ziel ist - wie es sich für ein wahres Rennspiel gehört - den ersten Platz zu belegen oder im Einzelspielermodus die bisherige Rekordzeit zu unterbieten. Je nach Platzierung oder Zeit erhält man Sterne, Münzen oder bald auch Rubine. Kurzgesagt: es gibt drei virtuelle Währungen. Mit den Münzen können im Shop bestimmte Charaktere, Fahrzeuge oder Segler erworben werden. Alternativ bietet sich auch die Glücksröhre. Für fünf Rubine wird ein zufälliges Objekt freigeschaltet. Mit den Sternen schalten sich nach der Zeit die Cups frei. Wie auch schon zuvor bei Dr. Mario World ist spätestens jetzt bekannt, welches Geschäftsmodell Nintendo nutzt: Pay to Win. Auf der offiziellen Website zum Spiel heißt es: Free-to-Start.

Kürzere Renndauer & verworfene Items bei Mario Kart Tour


Das Spielgeschehen in Mario Kart Tour läuft im Hochkantmodus ab; beim Drehen des Geräts passiert nichts. Die Auswahl von Charakter, Fahrzeug und Segler beeinflusst die Menge von Items pro Item-Box oder den Multiplikator von Bonuspunkten. Gas geben ist nicht mehr nötig. Zum Lenken bietet Nintendo zwei Möglichkeiten an. Entweder durch Wischen über den Bildschirm oder durch Neigen seines Geräts. Bei der ersten Option kam es des häufigeren vor, dass Items versehentlich eingesetzt worden sind. Es kann auch beides gleichzeitig aktiv sein, doch ob es letztendlich einen Mehrwert bietet, muss jeder für sich selbst beantworten. Zu unserer Überraschung wurde die Renndauer auf zwei Runden gekürzt. Eine weitere Änderung im Vergleich zu den Konsolen besteht darin, dass die noch nicht genutzten Items verworfen werden, sobald man eine andere Item-Box trifft.

Weltweites Feedback


Die Zukunft von Mario Kart Tour bringt ein Mehrspielermodus, dessen Beta-Tests planmäßig im Dezember beginnen sollen. Daran können nur Kunden mit dem kostenpflichtigen Gold Pass teilnehmen. Die Bewertungen die Spiels in den App Stores sind überaus positiv. Apple errechnete einen Durchschnitt von 4,6 Sternen bei 40Tsd. Bewertungen, im Play Store sind es 4,2 von fünf Sternen.

Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Jährlich veranstaltet das Hard- und Softwareunternehmen Apple mindestens zwei Events für die interessierte Öffentlichkeit. Dazu gehört einerseits die hauseigene Entwicklerkonferenz WWDC, die in der Regel Anfang Juni stattfindet und im Fokus neuer Software steht und andererseits das September Event im Steve Jobs Theater, wobei die neue iPhone-Generation präsentiert wird. Doch bevor es dazu kam, stellte Apple ihre Dienste Apple Arcade als auch TV+ vor - wir geben einen Überblick!

Apple Arcade


Die Dienstleistung Apple Arcade ist mit iPhone, iPad, mac sowie den TV-Geräten kompatibel. Für 4,99€/ Monat im Familien-Abonnement darf sich die Kundschaft jeden Monat auf neue Spiele freuen, die es sonst in keinem App Store oder anderen Abonnement-Modellen gibt. Damit sich keine falschen Hoffnungen gemacht werden: Die Spiele werden auf das Endgerät heruntergeladen und nicht etwa à la Google Stadia. Der Service startete bereits am Donnerstag (19.) und ist seitdem in 150 Ländern mit rund 100 Spielen verfügbar. Zum Testen des Angebots gewährt das Unternehmen einen kostenlosen Probezeitraum von einem Monat.

Apple TV+


Zu Zeiten von Netflix und Co. möchte auch Apple im On-Demand-Streaming-Bereich mitwirken, um ebenfalls etwas vom Kuchen zu erhalten. Die Antwort ist der Service TV+. Wie auch die Konkurrenz braucht man ein Alleinstellungsmerkmal nämlich Exclusives oder Originals - kurzgesagt: Exklusivtitel. Bei Markteinführung im November wird TV+ in über 100 Ländern zu einem monatlichen Preis von 4,99€ erhältlich sein. Bis zu sechs Familienmitglieder können sich eine Mitgliedschaft teilen. Bei neugekauften Geräten gibt es ein Jahr kostenloses Entertainment dazu.

Apple Watch Series 5


Die Apple Watch gehört neben dem Eingabestift zu den umstrittensten Produkten des Konzerns. Mancher kann nicht mehr ohne, während andere es als reine Abzocke oder unnötige Spielerei betrachten. Seit Donnerstag (19.) ist die Series 5 ab $399 bzw. umgerechnet 450€ in mehreren Ausführungen, wie z.B. erstmals in weiß erhältlich. Die zellulare Variante macht sich in einem deutlichen Aufschlag bemerkbar. Um ein Always-On Retina Display und angemessene Akku-Laufzeit trotz LCD-Panel zu ermöglichen, wandten Entwickler einen Trick an. Statt 60Hz wird die Bildwiederholrate zwischenzeitlich auf 1Hz minimiert. Der Kompass erhält statt lediglich einem Widget auf dem Ziffernblatt eine eigene App. Der Notruf solle selbst ohne iPhone in über 150 Ländern mit Hilfe der Uhr kontaktiert werden können.

iPad (7. Generation): Wenig Neues


Nur einen geringen Teil meiner Aufmerksamkeit widmete ich der Präsentation dem iPad der siebten Generation, denn im Vergleich zu den Pro-Modellen aus vergangenem Jahr brachte es nur geringfügige Verbesserungen im Vergleich zum iPad der sechsten Generation. Dazu zählt das um 0,5Zoll auf 10,2 Zoll gewachsene Retina Display, das sich in einem etwas höheren Preis von 379€ wieder spiegelt. Ab 30.September im Handel. Der Prozessor ist nach wie vor ein A10. Die Kompatibilität mit dem Apple Pencil der ersten Generation bleibt bestehen. Hinzu kommt die Option der Nutzung des überteuerten und seinem Preis nicht-gerechtfertigten Smart-Keyboards. Keineswegs langweilig wird das Update auf iPad OS, doch wer sich für die Neuerungen interessiert, dem empfehlen wir den Beitrag "WWDC 2019: Updates von watchOS, iOS, macOS & iPad OS".

iPhone 11, iPhone 11 Pro & iPhone Pro Max


Dieses Mal hören die Modelle der diesjährigen Generation auf die Namen iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max. Das Konzern-Logo befindet sich nun mittig auf der Rückseite, während der iPhone-Schriftzug gänzlich entfällt. Zu den Kameras gehört eine 12MP Weitwinkel-, als auch eine 12MP Ultraweitwinkel-Linse. Bei den Pro-Modellen kommt eine weitere 12MP Telezoom-Linse hinzu. Porträts sind nicht mehr auf Menschen beschränkt, sondern funktionieren auch beim eigenen Haustier sowie allerlei Gegenständen. Bei QuickTake ist der Name Programm, denn es startet im Foto-Modus augenblicklich die Videoaufnahme, solange man den Auslöser-Button antippt und entsprechend lange hält. Night Mode ermöglicht bessere Bilder in gedimmter Atmosphäre. Ob Apple einen neuen Trend mit Slofies, also Slowmotion-Selfies, beginnt, bezweifeln wir, doch eine amüsante Spielerei ist es in jedem Fall.

Wie jedes Jahr ist das Unternehmen sehr überzeugt von ihrem Prozessor namens A13 Bionic. Im "Low-Budget" Smartphone ist ein 6,1" Liquid Retina Display verbaut, in den Pro Modellen ist es das Super Retina XDR Display in den Größen 5,8" oder 6,5Zoll. Trotz der verbesserten Hardware soll der Akku zwischen ein bis fünf Stunden länger gegenüber ihren Vorgängern halten. Dolby Atmos sorgt für ein realistischeres Klangerlebnis. Ein Fast-Charging-Netzteil liegt erstmals in der Verpackung der Premium-Modellen bei. Die Geräte sind ebenfalls seit Donnerstag (19.) in den Farben weiß, schwarz, lila, gelb, grün oder rot erhältlich. Die Pro-Serie kommt etwas schlichter daher, denn das Farbspektrum ist auf Space Grau, schwarz, silber und gold beschränkt. Die Preise beginnen bei 800€ für das iPhone 11 mit 64GB internen Speicher.

Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

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Zu den Themen gehört u. A. die IAA, doch statt der Proteste interessiert uns vielmehr die Zukunft des Autos: elektrisch, Wasserstoff oder Brennstoffzelle? Apple stellte eine Handvoll (wortwörtlich) neuer Hardware vor – wir stehen Rede und Antwort. Nintendo versucht mit ihrem "Fitness-Ring" die Zocker*innen unter euch zu mehr Sport zu bewegen. Außerdem mit folgenden Technik News: Google deckt iPhone-Hack auf, Online-Banking, unsichere Server & Mozilla Test-Pilot.


Hinter radio.exe steckt ein Team aus Jugendlichen, die zum Spaß an der Technik jeden vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr eine Sendung auf die Beine stellen. Um 23:00Uhr des selben Tages, wie auch am Montag ab 05:00Uhr & 10:00Uhr wird die Show wiederholt. Dabei wird über das NKL Radio Darmstadt via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream unter radiodarmstadt.de gesendet.

radio.exe · SO 22.September · 17-18Uhr anhören!

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Für viele war der iPod der Einstieg in die digitale Welt. Nun gerät er immer tiefer in Vergessenheit, wird er lediglich versteckt in der Musik-Kategorie zum Kauf angeboten. Umso überraschender war es, als der Hard- und Softwarekonzern Apple eine neue Generation auf den Markt warf.

Auf dem Papier: Zahlen & Fakten


Urteilt man nach der Verpackung, die sich seit jeher kaum veränderte, wirkt das Gerät alles andere als neu. Bei der „günstigen“ Alternative zu teuren iPhones muss auf den Netzstecker und das Steuerelement bei den Ear-Pods verzichtet werden. Für den optimalen Musikgenuss ist ein Klinkeneingang vorhanden. Das Display ist deckungsgleich mit dem sechs Jahre alten 4“ Panel im iPhone 5. Weder TouchID noch FaceID stehen zum schnellen Entsperren des iPods zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es nur zwei wesentliche Neuheiten. Für einen enormen Aufpreis lässt sich die Speicherkapazität auf bis zu 256GB erweitern. Die nötige Leistung liefert der A10-Prozessor; bekannt aus dem iPhone 7 oder dem iPad 2018. Letzteres nutze ich selbst und kurzgesagt: ich kann mich nicht über die Performance beschweren. Ein Upgrade auf iOS 13 sollte ohne Probleme möglich sein.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen


Trotz des erschwinglichen Preises von rund 230€ ähnelt die Suche nach der passenden Zielgruppe der einer Nadel im Heuhaufen. Bezogen auf die Musikwiedergabe bietet der iPod alle Funktionen eines handelsüblichen MP3-Players. Doch zu Zeiten von Streaming-Angeboten, wie Spotify, Apple Music & Co. genügt das nicht. In der Nähe von bekannten WLAN-Netzen scheint das fehlende SIM-Modul nicht zu stören, aber unterwegs umso mehr. Zwar gibt es die Option eines Hotspots durch das Smartphone für den iPod, allerdings besitze man zwei Geräte mit identischem Funktionsumfang. Für Kinder kann es nach wie vor den Einstieg in die digitale Welt erleichtern, doch greifen Eltern aufgrund der gewünschten Erreichbarkeit ihrer Kinder eher zu gleichwertigen Smartphones. Einzig und allein einem geringen Nutzerkreis bietet der iPod mehr Vorteile, als z.B. iPhones. Entwickler sind in der Lage ihre Apps auf echter Hard- und Software zu testen ohne mehrere hundert Euro in iPhones zu investieren.

Komme ins Gespräch!


Meine Unentschlossenheit nutze ich als Anlass, um mit euch ins Gespräch in Form einer Diskussion zu kommen! Besitzt Du ein iPod und wer könnte sich an der neuen Generation erfreuen? Schreibt einen Kommentar unter diesen Beitrag oder auf SocialMedia (@hessentrend)!

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Die WWDC, also die Worldwide Developers Conference ist - wie der Name schon verrät - Apples jährliche Veranstaltung für Software-Entwickler. Austragungsort war San Jose im The McEnery Convention Center. Obwohl die Premiere schon 1983 stattfand, so war es 2019 im Zeitraum der ersten Juniwoche die 30. Ausgabe. Während in Deutschland und anderswo aufgrund der Zeitverschiebung schon der Abend anbrach, eröffnet Apple die Veranstaltung mit einer Keynote, die die neuen Versionen von watchOS, iOS und macOS beinhaltet.

watchOS 6


Wie zu erwarten war, bringt watchOS 6 neue Faces - dem englischen Wort für Ziffernblatt - inklusive neuer Features. Diese vibrieren zu jeder vollen Stunde und geben auf Wunsch einen Ton, z.B. Vogelgezwitscher wieder. Die Anwendung Sprachaufnahmen und selbst ein Taschenrechner sind von Haus aus installiert. System- und Drittanbieter-Apps ist es gestattet völlig losgelöst von einem iPhone zu funktionieren. Aus diesem Anlass wurde ein seperater App Store hinzugefügt. Bei einer Lautstärke von 90dB warnt das Gerät mit einer unübersehbaren Meldung, ansonsten kann je nach Design eine Skala aktiviert werden. Das Unternehmen betont dabei, dass man weder Audioschnipsel aufnehmen noch speichern werde.

iOS 13: Im Auftrag des Datenschutzes


Auch iOS 13 steht im Sinne des Datenschutzes. Die momentane Version - iOS12 oder neuer - ist laut eigenen Angaben auf 85% aller aktuellen Geräte installiert. Bei Android Pie ist das nur bei 10% der Geräte der Fall. Mit „Sign In With Apple“ möchte man neben Facebook und Gmail konkurrieren. Der Vorteil für den Endverbraucher besteht darin, dass Entwickler für jegdliche Daten, die benötigt werden, um Erlaubnis fragen muss. In pucto E-Mail-Adresse gibt es zweierlei Wege: entweder gibt man seine tatsächliche Adresse preis oder es wird eine zusätzliche Zeichenkette generiert, die ihren Inhalt an die AppleID weiterleitet. Im neuen Leitfaden zum Entwickeln von Apps ist festgelegt, dass Nutzern die Option an erster Stelle geboten werden muss. Der Standort der Kunden wird noch besser geheim gehalten, indem Apps nur eine einmalige Erlaubnis erteilt wird.

iOS: Apps laden schneller & Darkmode


Neue Anwendungen sollen ihre Datengröße beinah halbieren und Updates übertreffen das mit bis zu 60%, wodurch Apps zukünftig doppelt so schnell starten. Erreicht wird das unter anderem durch die Optimierung von Swift, der hauseigenen Entwicklerumgebung. In Apps ist es keine Seltenheit, doch die Betriebssysteme tun sich schwer: nach macOS Mojave und AndroidQ wird es auch hier einen Darkmode geben! Apple Musik wurde um zeitsynchronisierte Lyrics erweitert. Der Musikgenuss muss kein Ende nehmen, da eine nahtlose wiedergabe zwischen mobilem Endgerät und Homepod möglich ist, sobald sich ersteres in der Nähe befindet. Vergessliche Menschen können in Karten Orte hinzufügen, die man häufiger besucht. Bei Memojis handelt es sich um personalisierte Animoji, die überall funktionieren solange in den weiteren Geräten mindestens ein A9-Chip verbaut ist. Das iPhone 6S, SE und iPad 2017 bilden die Untergrenze. Bei iMessage dürfen Absender ihren Namen und ein Profilbild zur besseren Übersicht mitsenden. SiriKit erhöht in einem gewissen Rahmen die Sicherheit, denn eingegange Nachrichten werden via Kopfhörer vorgelesen und können auch per Sprachbefehl beantwortet werden. Fotos wird um einen Reiter ergänzt, der Bilder und Videos ähnlich der Kachelansicht bei Windows anordnet.

iPadOS: Unkreativer geht's nicht!


Verwunderung machte sich bemerkbar, als der Schriftzug iPadOS auf der Leinwand erschien, denn bislang wurde nicht zwischen iPhone, iPod oder den Tablets unterschieden. Bis auf den Namen bleibt alles beim Alten, das heißt alle vorhin erwähnten Funktionen sind vorhanden; weitere Folgen jetzt. Der Home-Screen erhält durch Widgets, die bisher ein Schattenleben führten mehr Funktionalitäten. Multitasking ist fortan nicht mehr nur über verschiedene Apps hinweg möglich, sondern ebenso innerhalb einer App, um bspw. zwei Dokumente zu betrachten. Ein fairer Wettbewerb ist gewährleistet, indem auch Drittanbieter wie Microsoft es in ihren Office Produkten anbieten können. Um seinem Projekt das gewisse Etwas zu verleihen, stehen Schriftarten zum Herunterladen im App Store bereit.

Safari wurde um einen Download-Manager ergänzt und scrollen verhält sich ähnlich dem PC. Allgemein öffnet sich das System ein wenig, da Sticks oder Festplatten akzeptiert werden. Neue Gesten nutzen das Potential von Touch-Bildschirmen: zieht man einen markierten Text mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger zusammen, wird der Bereich ausgeschnitten. Um das Gegenteil zu bewirken: Stelle auswählen und gleiche Finger spreizen. Durch Wischen von rechts nach links wird der Vorgang widerrufen. Außerdem überbietet Apple seinen eigenen Rekord - nämlich die Latenz des Apple Pencils - von 20ms auf 9ms. Für den produktiven Einsatz stellt es einen Gewinn dar, weil ein iPad ohne meist kostenpflichtige Drittanbieter-App als Zweitbildschirm mit einem Mac angeschlossen wird.

macOS Catalina: Sorgenkind iTunes


Zu guter letzt stellte man eine weitere Version von macOS vor, die in diesem Jahr nach Santa Catalina Island - einer Insel im Pazifik - benannt wurde. Der Alleskönner iTunes wird zur besseren Übersicht geteilt in Apple Musik, Podcasts und TV. Das System unterstützt die Wiedergabe von 4K HDR Inhalten in wahlweise Dolby Vision oder Atmos. Gerätebackups werden demnächst im Finder; dem Pendant zum Dateiexplorer bei Microsoft erstellt. Was die Zukunft für iTunes auf Windows bringt ist ungewiss. Find My hilft beim Wiederfinden seiner teuren Spielzeuge. Im Vergleich zu Find My iPhone braucht das vermisste Gerät keine aktive Netzanbindung, sondern nutzt Bluetooth, um mit anderen Geräten des Konzerns zu kommunizieren. Die Daten werden verschlüsselt versandt und weder Akkulaufzeit noch Datenverbrauch sollten darunter leiden. Den Aktivitätentracker Screen Time kennen wir von iOS 12 und bald auch in macOS Catalina.

Die Betas aller erwähnten Betriebssysteme stehen für Entwickler seit der Keynote bereit, das öffentliche Testen beginnt in den Sommerferien. Die fertigen Versionen stehen in der Regel im September nach der Präsentation neuer Smartphones zum Download bereit.

Überraschung: das Monstrum MacPro


Zur Überraschung aller wurde neue Hardware, nämlich ein weiterer MacPro vorgstellt. Die nötige Leistung liefert ein Intel Xeon Prozesser mit bis zu 28 Kernen. Außerdem sind in der höchsten Ausstattung 1,5 Terabyte RAM verbaut. Dabei habe ich mich weder verlesen noch verschrieben, denn es stehen 4TB SSD zum Speichern von Daten zur Verfügung. Zusätzlich sind acht PCIe, vier Thunderbolt 3, zwei USB-A und ein Klinkenstecker vorhanden. Im Gehäuse, das einer Käsereibe ähnelt, ist Platz für zwei Einheiten der stärksten Grafikkarten der Welt: der Radeon Pro Vega 2. Durch einen Trick wird selbst dies verdoppelt, wodurch man Werte von 56 Teraflops und 128GB Grafikspeicher erhält. Mit der nötigen Energie wird das Monstrum von einem 1,4kW-Netzteil versorgt. Die Basisaustattung kostet 6000$. Nicht wesentlich günstiger wird das 32Zoll Pro Display XDR mit einer Retina 6K Auflösung. XDR bedeutet Extreme Dynamic Range. Für einen Aufpreis ist ein spiegelfreies Glas ohne Einbußen bei der Farbdarstellung verbaut. Für den Standfuß mit Hochkantpositionierung muss ein Tausender addiert werden.

Hinweis: Der Artikel entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Im Rahmen der WWDC stellte das Soft- und Hardwareunternehmen Apple die Neuheiten kommender Versionen von watchOS, iOS und macOS Catalina vor! Wie registrieren wir uns; wie geht es richtig? Was hat AndroidQ vom Konkurrenten Google unter der Haube? Ebenso im Programm: die News - genannt Shortcuts: Smartwatch-App für Darmstadt & Facebook's Cyberwährung Libra. Außerdem: der "neue" iPod.

Hinter radio.exe steckt ein Team aus Jugendlichen, die zum Spaß an der Technik jeden vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr eine Sendung auf die Beine stellen. Gesendet wird über das NKL Radio Darmstadt via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream unter radiodarmstadt.de.

PREMIERE! Die Show radio.exe feierte erfolgreich ihr Debüt bei Radio Darmstadt. Darauf stießen wir - sinnbildlich - an. Bevor es ans Eingemachte ging, stellten wir Moderatoren uns vor. Zum weiteren Inhalt gehörten die zwei Platzhirsche Festnetz und Bargeld, die nun offiziell von ihrem Thron verdrängt worden sind. Elektromobilität ist zur Zeit ein großes Thema in Darmstadt & deshalb auch bei uns.

Hast Du nun Lust bekommen radio.exe im Radio zu genießen? - Dann schalte Radio Darmstadt via 103,4MHz oder Stream unter radiodarmstadt.de am Sonntag, den 23.Juni ab 17:00Uhr ein. Wir senden jeden vierten Sonntag im Monat live! Ab 23:00Uhr des selben Tages, wie auch am Montag ab 05:00Uhr & 10:00Uhr wird die Show wiederholt. Alternativ kannst Du uns durch den Podcast jederzeit hören!

Sei live dabei

Und das ist wortwörtlich gemeint! Du kannst ein Teil von radio.exe werden, indem Du den ersten Schritt wagst und uns rechtzeitig (rund eine Woche im Voraus) eine Nachricht an radio.exe[at]radiodarmstadt.de sendest. Dabei kann Dein Anliegen noch so speziell sein, ganz gleich, ob Du App-Entwickler*in bist, über eine Neuheit berichten möchtest, etc. Die einzige Rahmenbedinung bildet dabei das Sendungskonzept.

Du stehst eher auf etwas Festes? Kein Problem! Melde Dich auf dem selben Weg bei uns. Daraufhin vereinbaren wir einen Termin & versuchen Deine Stärken herauszufinden, denn von der Moderation bis hin zu SocialMedia ist alles dabei.