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Plastikverbot: Aber nicht konsequent

Umweltministerin Svenja Schulze möchte ab kommenden Jahr Plastiktüten verbieten, weil Zitat "Plastik zu oft arglos weggeworfen wird". Und nicht dort landet, wo es eigentlich hingehört. Tüten tragen zum Müll in den Meeren und allgemein eher weniger bei, denn nur ungefähr 1% des Mülls kommt von den Plastiktüten.


Das Problem ist vielmehr, dass alles verpackt wird. Der Verbrauch geht tatsächlich schon seit einigen Jahren zurück und zwar waren es 2018 knapp 2/3 weniger Plastiktüten als noch 2015. Umweltschützer sagen jedoch, man solle nicht nur von Plastik auf Papier wechseln, sondern von dem gesamten Einweg-System. Generell stehen sie hinter dem Verbot. Kritikern zufolge setze sie lediglich eine EU Vorschrift um. "Hemdchen-Beutel" - also in denen Obst und Gemüse eingepackt wird - sollen erlaubt bleiben.

Alle politischen Herausforderungen sind in der Kategorie » Politik gelistet.

Generationenwechsel: Emmas Enkel Lädchen


Schluss mit Ladenschluss - so könnte man es ausdrücken. Emmas Enkel heißt der Laden am Rosenbergplatz in Stuttgart, in dem das Pilotprojekt läuft wobei die Kunden sich 24 Stunden sieben Tage die Woche selbstbedienen können und auch selbstständig an Automaten bezahlen. Das Ganze läuft über das Start-Up Smark und den Konzern real, welche neueste Robotertechnik nutzen, um Tätigkeiten, wie das Ausgeben der Produkte zu bewerkstelligen. Dabei kommen die Produkte in bestimmten Fällen direkt aus dem Kühlungsbereich. Das heißt Konkret: Auf 45m2 kommen zwei Terminals und tagsüber auch ein Café. An diesen Terminals kann man dann seine Bestellung abgeben und dort mit einem sehr hohen Tempo auch die Produkte bekommt. Man kann sich aber auch seinen Einkauf unterwegs zusammenstellen und zwar per App; dann bekommt man die Waren sofort bei den Terminals ausgegeben.

Diebstahl oder Engagement: Jetzt urteilt das Gericht


Ein 50 jähriger stahl am 29.Dezember 2017 Einsatztechnik aus einem Zivilen-Polizeiauto im Wert von ungefähr 6000€. Nun wurde er vor dem Darmstädter Amtsgericht wegen besonders schweren Diebstahls, gewalttätigem Wiederstand gegen Amtsträger und Verstöße gegen das Waffengesetz angeklagt. Den Polizisten nach sei die Situation so abgelaufen, dass sie auf einem Firmenparkplatz in der Kasinostraße geparkt haben um in einem Fast-Food Restaurant auf Toilette zu gehen. Als sie zurück kamen, hätten sie ihn bei geöffnetem Kofferraum überrascht, wobei sich der Sicherheitsexperte mit einem Pfefferspray behalf. Danach gab es unter eingeschränktem Handlungsvermögen der Polizisten einen Kampf um die Dienstwaffe.

Eine Polizistin litt nach eigener Aussage sehr lange an Schlafstörungen, weil sie eine Woche vorher bei der Beerdigung einer Kollegin gewesen sei, welche bei einem Einsatz ums Leben kam. Vermutet wird, dass der Mann mit einem Störsender das Abschließen des Auto verhinderte. Der Sicherheitsexperte sagte hingegen, dass das Gerät komplett ungeeignet für solche Maßnahmen sei. Ebenso sagte er, dass am selben Ort ein Audi A6 geparkt habe, bei welchem die Kofferraum-Tür nicht schließen ließ und dementsprechend leicht offen war. Er sei daraufhin in das Fast-Food Restaurant gegangen, um die in Zivil gekleideten Personen zu informieren. Diese fand er nicht auf, wodurch er selbst versuchte den Kofferraum zu schließen. Er sagte ebenfalls, dass er als Autist nicht so schnell auf ungewohnte Situationen reagieren könne.

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©2019 Hessentrend/ Gaston

Viking Ski: Kreuzfahrtschiff in Seenot


Als am vergangenen Wochenende das Kreuzfahrtschiff Viking Ski im Rahmen einer zwölftätigen Reise vor der norwegischen Küste „Hustadvika“ in Seenot geriet, waren in diesem Augenblick fast 1400 Menschen an Board. Über 500 wurden per Hubschrauber gerettet - alle anderen inklusive Crewmitglieder erreichten 24 Stunden später am Sonntagnachmittag den Hafen der Kleinstadt Molde, da das Schiff wieder betriebsbereit war. Die Ursache der Motorprobleme sei nun geklärt. Obwohl der relativ geringe Öldruck innerhalb gesetzlicher Vorschriften lag, führte dieser in Zusammenhang mit der angespannten Situation auf dem Wasser zur automatischen Abschaltung der Motoren. Das Schiff könne nun in einer Werft in Kristiansund ausgebessert werden, damit es im April wieder in See stechen kann.

EU-Parlament: Zweimal ja


Das EU-Parlament hat sich am Dienstag in Straßburg mehrheitlich für eine Erneuerung der ehemaligen Urheberrechtsgesetzte aus dem Jahre 2001 entschieden. Somit sind auch die besonders umstrittenen Artikel 11 & Artikel 13, der sich mitlerweile Artikel 17 nennt, verabschiedet worden - trotz mehrerer Millionen Unterschriften bei einer Online-Petition & über 200.000 Demonstranten am vergangenen Wochenende. Am selben Tag entschied man sich mit einer 2/3 Mehrheit für ein Ende der Zeitumstellung bis 2021. Probleme bereitet bisher noch die Frage, welche Zeit gelten soll. Nach dem europäischen Parlamet dürfe sich jedes Mitgliedsland selbst für eine dauerhafte Sommer- oder Winterzeit entscheiden. Für letzteres stände im Oktober 2021 die letzte Zeitumstellung an. In dieser Nacht werden die Uhren von 02:00Uhr auf 03:00Uhr zur MESZ umgestellt.

Verbot für Einwegprodukte aus Plastik - EU-Abgeordnete stimmen ab


Auch am Mittwoch waren die Politiker im europäischen Parlament fließig. Um die fortfahrende Verschmutzung der Meere einzudämpfen, stimmten 560 Abgeordnete für ein Verbot von Wegwerfprodukten aus Plastik, nur ein geringer Bruchteil stimmte dagegen oder enthielt sich. Konkret geht es um Produkte, wie Plastikteller inklusive -besteck, Strohhalme und Wattestäbchen für die es bereits umweltfreundlichere Alternativen gibt. Zusätzlich einigte man sich darauf, dass bis 2025 alle neu verkauften Plastikflaschen aus mindestens 25% Altplastik bestehen müssen. Des weiteren nehme man Hersteller härter in die Verantwortung indem sie sich an den Reinigungskosten von z.B. Stränden beteiligen müssen.

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Kosten für Polizeieinsätze dürfen an DFL weitergeleitet werden


Das Nordderby Werder Bremen gegen den Hamburger SV vom 19. April war der Auslöser für den Rechtsstreit zwischen dem Land Bremen und der Deutschen Fußballliga (DFL). Durch das Hochrisikospiel entstanden Mehrkosten in Höhe von 400.000€. Die Richter des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig sind der Meinung, dass die Wahrung der öffentlichen Sicherheit eine Aufgabe des Staates ist. Bei Hochrisikospielen handle es sich um eine besondere staatliche Leistung, wodurch Gebühren erhoben werden dürfen. Nicht zuletzt profitieren auch die DFL und Vereine von den Polizeieinsätzen. Nach dem Entscheid könnten weitere Bundesländer nachziehen, sofern man es für politisch korrekt halte.

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Earth Hour: Licht aus für mehr Klimaschutz


Was als symbolische Aktion vor vielen Jahren in Sydney begann wurde zu einen der größten Events für die Umwelt. Weltweit sind Menschen dazu eingeladen um 20:30Uhr unserer Zeit für eine Stunde ihre Lichter auszuknipsen - auch Behörden machen mit, indem sie berühmte Sehenswürdigkeiten in dieser Zeit nicht beleuchten. In Darmstadt sind es der Fünffinger-Turm und das Schloss.

Weitere Berichte zum Engagement der Menschen sind in der gleichnamigen Kategorie » Engagement gelistet.

Queensland: Emoji 's auf Kfz-Kennzeichen


Autofahrer in Queensland - einem Bundesstaat in Australien - haben seit März noch mehr Möglichkeiten zur Personalisierung ihres Autos. Für umgerechnet 300 Euro kann man seinem Kennzeichen mit einem Emoji das gewisse Etwas geben. Zur Auswahl stehen bislang nur fünf Emoticons mit positiver Botschaft. Dazu zählen die Smileys für Lächeln, Lachen, Zwinkern, mit Herzchen-Augen & mit einer Sonnenbrille. Einen Teil des Erlös erhält die örtliche Transportbehörde für den Ausbau der Verkehrssicherheit. Unklar ist, wie Kennzeichen fortan notiert werden, da Emoji 's nicht selten unterschiedlich interpretiert werden.

Weitere weltweite Berichte sind in der gleichnamigen Kategorie » Weltweit gelistet.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann