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In dieser Episode wird der Beitrag "Schallfolie: Lautsprecher so dünn wie Papier, beliebte Vornamen für Neugeborene & Fitnessstudios müssen Beiträge erstatten" vorgelesen!

"Hessentrend Barrierefrei" beinhaltet alle Blog-Beiträge in Form von einer MP3-Datei. Damit kann jede Person, die entweder nicht in der Lage ist, die Berichte zu lesen oder keine Zeit fürs zeitaufwendige Lesen findet, den Ohren diese Aufgabe übergeben.

Neuartiger Lautsprecher so dünn wie Papier

Ein Forscher-Team am MIT in Cambridge hat eine hauchdünne, flexible Schallfolie entwickelt, die fast jede Oberfläche in einen Lautsprecher umfunktionieren kann. Ein erster Prototyp hat die Maße eines Notizzettels, ist ein Zehntel Millimeter dünn und bringt gerade einmal zwei Gramm auf die Wage.

Symbolbild: Neuartiger Lautsprecher so dünn wie Papier durch Schallfolie
Die Sound-Qualität des Prototyps ist auf einem Level mit vielen Smartphone-Lautsprechern, denn die Bässe fehlen. Bei einer Spannung von 25 Volt und einer Frequenz von einem Kilohertz kann die Schallfolie bis zu 66 Dezibel laut werden. Erhöht man das auf zehn Kilohertz, dann erhöht sich der Pegel auf 86 Dezibel. Das ist vergleichbar mit Straßenlärm. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lautsprechern verbraucht die Schallfolie nur ein Zehntel der Energie bei gleicher Größe. Zu erklären, wie die Schallfolie produziert wurde, würde den Rahmen sprengen. Doch so viel sei gesagt. Die PVDF-Schicht reagiert auf elektrische Spannungspulse mit mechanischen Bewegungen. Im Zusammenspiel mit der PET-Folie und hunderten Mikrolöchern entsteht ein für uns hörbarer Klang. Die Einsatzzwecke der Schallfolie sind vielseitig. Mittels Gegenschall könnte man Noise-Cancelling in ganzen Räumen ermöglichen oder Ultraschall erzeugen, denn dieser Lautsprecher funktioniert unabhängig von der Oberfläche; egal ob weich oder hart. Zukünftig seien sogar durchsichtige Schallfolien möglich.

Zusätzliches über aktuelle Forschungen sind hier » Wissenschaft vorzufinden.

Die beliebtesten Vornamen

Symbolbild: Die beliebtesten Vornamen
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GdfS) mit Sitz in Wiesbaden erstellt seit 1977 eine jährliche Liste mit den beliebtesten Vornamen für Neugeborene. Dafür hat die GdfS die die Daten von 700 deutschen Standesämtern ausgewertet, sodass knapp 93% aller vergebenen Vornamen im vergangen Jahr erfasst sind. Von den über eine Million Vornamen sollen 65.000 verschiedene Namen gewesen sein. Bei den männlichen Vornamen steht Noah zum dritten mal in Folge auf Platz eins. Noah ist hebräisch und bedeutet "der Tröstende", "der Beruhigende". Die Bibel-Erzählung der Arche-Noah ist vielen bekannt. Weiter geht’s mit den Vornamen: Mat(t)(h)eo, Leon, Finn und Paul. Die Neuzugänge Luca auf Platz sechs und Emil auf Platz acht haben dafür gesorgt, dass die Namen Henry und Ben nicht mehr in der Top-Zehn sind. Bei den Mädchen konnte Emilia ihren Platz eins verteidigen. Auf Platz zwei und drei folgen: Hanna(h) und Sophia/ Sofia. Auffällig ist, dass es hier keine Neuzugänge gegeben hat; lediglich die Reihenfolge habe sich verändert. Zusätzlich enden alle Vornamen in der Aussprache auf dem hellen Vokal -a. Die Gesellschaft für deutsche Sprache bezeichnet beide Ranking als "Mischung aus Zeitlosigkeit und Zeitgeist". Das gilt auch für die "Lieblings-Zweitnamen". Bei den Mädchen sind es Marie, Maria, L(o)uise, Elisabeth, Charlotte oder Johanna. Die Folgenamen von Jungs sind oftmals: Alexander, Maximilian, Karl/ Carl, Joseph/ Josef, Johann, Michael oder Emil.

Sämtliche Berichterstattung aus Deutschland sammelten wir für Dich in der Kategorie » DE.

Fitnessstudios müssen Beiträge zurückzahlen

Symbolbild: Fitnessstudios müssen Beiträge zurückzahlen
Im Dezember 2019 hat ein Mann mit einem Fitnessstudio in Niedersachsen einen zweijährigen Vertrag geschlossen. Kurz darauf sorgte Corona in Deutschland und der Welt für weitreichende Einschränkungen. Vom 14. März bis 04. Juni 2020 hatte das Fitnessstudio gezwungenermaßen geschlossen. Im Mai hat der Kunde den Vertrag gekündigt. Er forderte die Beiträge für die Monate März, April und Mai bei einem monatlichen Beitrag von 29,90€ zurück. Das Fitnessstudio hat zwar die Kündigung entgegengenommen, doch statt einer Rückzahlung verlängerte man ihm die Mitgliedschaft um drei Monate. Der Kunde war darüber wenig amüsiert und klagte. Zuerst vor dem Amtsgericht Papenburg, dann vor dem Landgericht Osnabrück; beide Gerichten gaben ihm Recht. Zuletzt trafen sich der Mann und das Fitnessstudio beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die BGH-Richter urteilten, dass Fitnessstudios die Beiträge der Monate zurückzahlen müssen, in denen coronabedingt kein Fitnessbetrieb möglich war. Zweck eines Fitnessstudios ist die regelmäßige sportliche Betätigung. Wenn das nicht möglich ist, dann wird der Vertrag nicht erfüllt. Der Vertrag könne nicht wegen "Störung der Betriebsgrundlage" verlängert werden. Grund seien spezielle Vorschriften des Bundes, die Fitnessstudios die einseitige Laufzeitverlängerung untersagten. Wer kein Geld zurückzahlen möchte, muss immerhin Wertgutscheine ausstellen. Im konkreten Fall ging es um 87€.

Was entscheiden die Gerichte sonst noch? Du erfährst es mit einem Klick auf » Law!

©2022 Hessentrend/ Leon Ebersmann

HEAG mobilo: Bis 2025 100% Elektromobilität

Bis 2025 100% Elektromobilität mit Ausnahme des Airliners; so lautet das Ziel des in Darmstadt für den ÖPNV zuständigen Unternehmens HEAG mobilo. Es scheint nach einer Kampfansage oder gar utopisch zu klingen, doch man hat einen konkreten Plan, der bis zuletzt eingehalten werden konnte. Eine Machbarkeitsstudie, wie auch die Ausschreibung der ersten E-Fahrzeuge liegen schon Jahre zurück.

Bild: Standard-Elektrobus der Firma Sileo von HEAG

Frühjahr 2019 trafen die bestellten Fahrzeugmodelle, ein Standard- und ein 18 Meter Gelenkbus in Darmstadt ein. Für öffentliche Testfahrten und vereinzelt auch im Regelbetrieb stand bislang nur der Standardbus zur Verfügung. Auf unsere Anfrage per E-Mail teilte man mit, dass es trotz erkennbarer Regelmäßigkeit keinen offiziellen Fahrplan gebe. Voraussetzung für die ganztätige Nutzung im Regelbetrieb sind ausreichend Personal, das noch geschult werden muss und im Zuge dessen wichtige Erfahrungen sammelt. Busfahrer, die schon einmal den Elektrobus fuhren, freuen sich über die ruckfreie Beschleunigung und das leise "Fahrerlebnis".

E-Fahrzeuge vs. Verbrennermotoren

Bild: Innenansicht des 12m Elektrobus
Aber, was ist der Unterschied zu herkömmlichen Dieselbussen? Die Höchstgeschwindidkeit ist es definitiv nicht, denn die liegt stets bei rund 75km/h. Der 12 Meter Elektrobus ist mit einer Motorleistung von 170kW seinem Konkurrent mit Dieselmotor deutlich unterlegen. Im Duell der Gelenkfahrzeuge hat der Elektromotor über 30% mehr Leistung. Der Punkt für‘s schnellere Tanken geht ohne Zweifel an die Verbrenner, dennoch verhält sich die Ladezeit mit vier bis sechs Stunden in einem angemessenen Rahmen. FunFact: Das Tablet, womit ich einen Großteil der Texte für die Webseite schreibe, bewegt sich bei vollständiger Entladung auch in diesem Spektrum. In puncto Langlebigkeit kann man Elektrobussen nichts vormachen. Laut HEAG mobilo plant man solche Fahrzeuge bis zu 20 Jahre zu nutzen, das sind acht Jahre über dem aktuellen Durchschnitt.

Nur ein Hype oder wahrgewordene Zukunft?

Bild: HEAG nutzt 100% Ökostrom beim Betrieb der E-Fahrzeuge
Die Pläne für die Zukunft wird vor allem die junge Generation freuen, denn im Rahmen des Titels Digitalstadt Darmstadt sollen noch im Laufe des Jahres 2019 in allen Bussen als auch Straßenbahnen ein offener WLAN-Zugang errichtet werden. Hierfür werden Fahrzeuge mit WLAN-Accesspoints augestattet. Als Nutzer von Wifi Darmstadt könne man ohne Unterbrechung weiter im Netz surfen. Ein Abschluss der Operation ist Ende 2019 in Sicht. Für die Bestellung weiterer 28 E-Busse - das macht rund ein Drittel der Flotte aus - erhielt das Unternehmen schon jetzt Fördermittel i.H.v. 8,9Mio. Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz & nukleare Sicherheit (BMU). Sechs Fahrzeuge werden voraussichtlich im ersten Quartal 2020 geliefert.

Weitere lokale Berichte aus Darmstadt und der Umgebung sind in der Kategorie » Darmstadt vorzufinden.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

PREMIERE! Die Show radio.exe feierte erfolgreich ihr Debüt bei Radio Darmstadt. Darauf stießen wir - sinnbildlich - an. Bevor es ans Eingemachte ging, stellten wir Moderatoren uns vor. Zum weiteren Inhalt gehörten die zwei Platzhirsche Festnetz und Bargeld, die nun offiziell von ihrem Thron verdrängt worden sind. Elektromobilität ist zur Zeit ein großes Thema in Darmstadt & deshalb auch bei uns.

Hast Du nun Lust bekommen radio.exe im Radio zu genießen? - Dann schalte Radio Darmstadt via 103,4MHz oder Stream unter radiodarmstadt.de am Sonntag, den 23.Juni ab 17:00Uhr ein. Wir senden jeden vierten Sonntag im Monat live! Ab 23:00Uhr des selben Tages, wie auch am Montag ab 05:00Uhr & 10:00Uhr wird die Show wiederholt. Alternativ kannst Du uns durch den Podcast jederzeit hören!

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Und das ist wortwörtlich gemeint! Du kannst ein Teil von radio.exe werden, indem Du den ersten Schritt wagst und uns rechtzeitig (rund eine Woche im Voraus) eine Nachricht an radio.exe[at]radiodarmstadt.de sendest. Dabei kann Dein Anliegen noch so speziell sein, ganz gleich, ob Du App-Entwickler*in bist, über eine Neuheit berichten möchtest, etc. Die einzige Rahmenbedinung bildet dabei das Sendungskonzept.

Du stehst eher auf etwas Festes? Kein Problem! Melde Dich auf dem selben Weg bei uns. Daraufhin vereinbaren wir einen Termin & versuchen Deine Stärken herauszufinden, denn von der Moderation bis hin zu SocialMedia ist alles dabei.