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Ekoru: Surfen für den guten Zweck

Der australische Software-Entwickler Ati Balush und seine malaysische Frau kündigten ihre Jobs, um aktiv zum Schutz der Ozeane beitragen zu können. Das Ziel: nicht nur nachhaltig surfen, sondern gleichzeitig die Ozeane zu schützen. Dafür schuf das Paar aus Kuala Lumpur die Suchmaschine Ekoru als Alternative zu Google.

Ekoru ist mit jedem Browser unter der URL ekoru.org oder via App für Android sowie iOS zu erreichen. Deren Server stehen in einem Rechenzentrum, das mit Wasserkraft betrieben und ebenso wassergekühlt ist. Anstelle von Klimaanlangen wird auf natürliche Luftströme zurückgegriffen. 60% der Werbeeinahmen durch Ekoru gehen an Organisationen zum Schutz der Meere und den Meerestieren. Zu den unterstützten Initiativen gehört Big Blue Ocean Cleanup und Operation Posidonia. Jeden Monat soll eine neue Initiative gefördert werden. Ein ähnliches Projekt ist die Suchmaschine Ecosia (unter: ecosia.org), die Bäume pflanzen.

Weitere Beiträge aus der digitalen Welt findest Du vollständig im Technik-Magazin » radio.exe gelistet.

Der YouTuber ItsMarvin & die verlassene Klinik


ItsMarvin ist der Name eines Webvideokünstlers mit rund 468.000 Abonnenten. Letzten Freitag (29. Mai) veröffentlichte er ein 23-minütiges Video, das für Aufruhr sorgte. Er und mehrere Begleiter filmten im ehemaligen St. Nikolaus-Hospital in Büren bei Paderborn. Das Krankenhaus wurde bereits 2010 aufgegeben, seit 2005 lag es für fünf Jahre in privater Trägerschaft der Marseille Kliniken AG mit Sitz in Hamburg. Davor war der Betrieb kirchlich organisiert. Das brisante an dem LostPlace ist die Tatsache, dass ItsMarvin und sein Team schon nach wenigen Sekunden in einem Raum voller Patientenakten landeten. Name, Behandlungsverlauf, Röntgenbilder: all das bekamen sie zu sehen. Später stießen sie auf einen ebenso vollen Raum. Laut einem Begleiter gehört die am ältesten gefundene Akte zu einer Person mit dem Geburtsjahr 1902. Die Polizei ermittelt gegen den YouTuber wegen Hausfriedensbruchs, doch im Video ist zu sehen, dass ItsMarvin keinerlei Gewalt zum Zutritt in die Klinik anwenden musste. Gegenüber dem WDR berichtet er, dass er von einer verzweifelten Anwohnerin auf den LostPlace aufmerksam gemacht wurde, weil die Stadt Büren sie nicht beachtet habe. So kam es zum Dreh am 02. Mai. Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow (CDU) nennt den fahrlässigen Umgang der Klinikleitung "in keinster Weise akzeptabel", aber meint, dass er nichts davon wusste. Das Gebäude ist seitdem abgesperrt und die Räume mit den Akten wurden zusätzlich baulich gesichert.

Sämtliche Berichterstattung aus Deutschland sammelten wir für dich in der Kategorie » DE.

Die Fälle Maddie und Inga


Die damals 3-jährige Madeleine McCann – mit Spitznamen Maddie – verschwand am 03. Mai 2007 aus einer Appartementanlage im Ferienort Praia da Luz in Portugal. Jahre später ist auch die 5-jährige Inga aus Sachsen-Anhalt nicht mehr aufgetaucht. Zuletzt wurde sie am 02. Mai 2015 an einem Wald bei Stendal gesichtet. Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig seien zahlreiche Anrufe eingegangen, doch der große Durchbruch ist bislang nicht gelungen. Am Mittwoch (03.) teilte das Bundeskriminalamt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit, dass ein 43-jähriger Deutscher unter Mordverdacht steht und womöglich für beide Entführungen verantwortlich ist. Christan B.s Strafregister umfasst 17 Einträge: sowohl der Handel mit Betäubungsmitteln, Vergewaltigung als auch mehrfache Vorbestrafung aufgrund von Sexualstraftaten an Kindern. Die Behörden halten sich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen mit weiteren Details zurück.

Wo gibt's Blaulicht? Genau, auf den Einsatzfahrzeugen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Daher gibt Dir die Kategorie » Blaulicht einen Einblick in deren Berufsalltag.

Großbrand auf Recyclinghof in Diez


Am Mittwochabend (03.) brach ein Feuer auf dem Gelände des Papierrecycling-Unternehmen Uriel Papierrohstoffe in Diez in Rheinland-Pfalz aus. Laut einem Unternehmenssprecher habe zuerst draußen ein Müllhaufen gebrannt. Die Löscharbeiten auf dem 10.000m2 großen Gelände dauerten auch noch am Freitagmorgen an, denn das Feuer weitete sich auf einen benachbarten Betrieb aus, der Folien und Verbundstoffe herstellt. Zeitweise waren bis zu 650 Einsatzkräfte vor Ort. Um die Flammen effektiver zu bekämpfen, brachten Bagger die brennenden Stoffe auseinander. Es kam zu einer riesigen, schwarzen Rauchwolke, die nach Hessen zog. Zwei Feuerwehrleute gelten als leicht verletzt. Die Polizei forderte Anwohner*innen auf Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen nicht einzuschalten. Der geschätzte Sachschaden liegt bei 4,5 Millionen Euro.

Zusätzliche lokale Themen - sicherlich auch aus Deiner Nähe - findest Du im Abschnitt » Lokales vor.

Fahrrad-Boom in Italien


Italien möchte erreichen, dass mehr Menschen Fahrrad fahren, weshalb man Zuschüsse vergibt und damit einen regelrechten Fahrrad-Boom auslöst. Italien hat einen neuen Trend: Fahrrad fahren. Seitdem die italienische Regierung beschlossen hat, die Mobilität per Fahrrad zu bezuschussen, sind in vielen Städten die Fahrradläden leer gekauft. Bspw. in Forlì, eine Stadt in Oberitalien, gibt es ganzerorts kein Fahrrad mehr zu kaufen, meldet die Lokalzeitung Forti today.

"Die Leute kommen und erwarten, dass sie mit einem Rad an der Hand wieder rausgehen, aber wer nicht mit den wenigen Velos auf der Resterampe zufrieden ist, muss ein paar Wochen warten", so ein Fahrradladen-Händler aus Forlì gegenüber dem Spiegel. Die Fahrrad-Händler freuen sich über den Ansturm. "Die Verluste der vergangenen Monate sind bald ausgeglichen."

Auch in Rom entdecken viele Bürger die Freude am Radeln, trotz den sieben Hügeln, die das Fahrradfahren etwas erschweren. Im Jahr 2014 waren es lediglich 1%, die das Fahrrad dem Auto vorzogen. Heutzutage stehen Roms Einwohner*innen vor den Fahrradläden Schlange.

Unser Themen-Archiv "Engagement" heißt "Gesellschaft". Hier findest Du alles über das zwischenmenschliche » Zusammenleben der Gesellschaft.

©2020 Hessentrend/ YoungPOWER-Team

HEAG mobilo: Bis 2025 100% Elektromobilität

Bis 2025 100% Elektromobilität mit Ausnahme des Airliners; so lautet das Ziel des in Darmstadt für den ÖPNV zuständigen Unternehmens HEAG mobilo. Es scheint nach einer Kampfansage oder gar utopisch zu klingen, doch man hat einen konkreten Plan, der bis zuletzt eingehalten werden konnte. Eine Machbarkeitsstudie, wie auch die Ausschreibung der ersten E-Fahrzeuge liegen schon Jahre zurück.

Frühjahr 2019 trafen die bestellten Fahrzeugmodelle, ein Standard- und ein 18 Meter Gelenkbus in Darmstadt ein. Für öffentliche Testfahrten und vereinzelt auch im Regelbetrieb stand bislang nur der Standardbus zur Verfügung. Auf unsere Anfrage per E-Mail teilte man mit, dass es trotz erkennbarer Regelmäßigkeit keinen offiziellen Fahrplan gebe. Voraussetzung für die ganztätige Nutzung im Regelbetrieb sind ausreichend Personal, das noch geschult werden muss und im Zuge dessen wichtige Erfahrungen sammelt. Busfahrer, die schon einmal den Elektrobus fuhren, freuen sich über die ruckfreie Beschleunigung und das leise "Fahrerlebnis".

E-Fahrzeuge vs. Verbrennermotoren


Aber, was ist der Unterschied zu herkömmlichen Dieselbussen? Die Höchstgeschwindidkeit ist es definitiv nicht, denn die liegt stets bei rund 75km/h. Der 12 Meter Elektrobus ist mit einer Motorleistung von 170kW seinem Konkurrent mit Dieselmotor deutlich unterlegen. Im Duell der Gelenkfahrzeuge hat der Elektromotor über 30% mehr Leistung. Der Punkt für‘s schnellere Tanken geht ohne Zweifel an die Verbrenner, dennoch verhält sich die Ladezeit mit vier bis sechs Stunden in einem angemessenen Rahmen. FunFact: Das Tablet, womit ich einen Großteil der Texte für die Webseite schreibe, bewegt sich bei vollständiger Entladung auch in diesem Spektrum. In puncto Langlebigkeit kann man Elektrobussen nichts vormachen. Laut HEAG mobilo plant man solche Fahrzeuge bis zu 20 Jahre zu nutzen, das sind acht Jahre über dem aktuellen Durchschnitt.

Nur ein Hype oder wahrgewordene Zukunft?


Die Pläne für die Zukunft wird vor allem die junge Generation freuen, denn im Rahmen des Titels Digitalstadt Darmstadt sollen noch im Laufe des Jahres 2019 in allen Bussen als auch Straßenbahnen ein offener WLAN-Zugang errichtet werden. Hierfür werden Fahrzeuge mit WLAN-Accesspoints augestattet. Als Nutzer von Wifi Darmstadt könne man ohne Unterbrechung weiter im Netz surfen. Ein Abschluss der Operation ist Ende 2019 in Sicht. Für die Bestellung weiterer 28 E-Busse - das macht rund ein Drittel der Flotte aus - erhielt das Unternehmen schon jetzt Fördermittel i.H.v. 8,9Mio. Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz & nukleare Sicherheit (BMU). Sechs Fahrzeuge werden voraussichtlich im ersten Quartal 2020 geliefert.

Weitere lokale Berichte aus Darmstadt und der Umgebung sind in der Kategorie » Darmstadt vorzufinden.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

PREMIERE! Die Show radio.exe feierte erfolgreich ihr Debüt bei Radio Darmstadt. Darauf stießen wir - sinnbildlich - an. Bevor es ans Eingemachte ging, stellten wir Moderatoren uns vor. Zum weiteren Inhalt gehörten die zwei Platzhirsche Festnetz und Bargeld, die nun offiziell von ihrem Thron verdrängt worden sind. Elektromobilität ist zur Zeit ein großes Thema in Darmstadt & deshalb auch bei uns.

Hast Du nun Lust bekommen radio.exe im Radio zu genießen? - Dann schalte Radio Darmstadt via 103,4MHz oder Stream unter radiodarmstadt.de am Sonntag, den 23.Juni ab 17:00Uhr ein. Wir senden jeden vierten Sonntag im Monat live! Ab 23:00Uhr des selben Tages, wie auch am Montag ab 05:00Uhr & 10:00Uhr wird die Show wiederholt. Alternativ kannst Du uns durch den Podcast jederzeit hören!

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Und das ist wortwörtlich gemeint! Du kannst ein Teil von radio.exe werden, indem Du den ersten Schritt wagst und uns rechtzeitig (rund eine Woche im Voraus) eine Nachricht an radio.exe[at]radiodarmstadt.de sendest. Dabei kann Dein Anliegen noch so speziell sein, ganz gleich, ob Du App-Entwickler*in bist, über eine Neuheit berichten möchtest, etc. Die einzige Rahmenbedinung bildet dabei das Sendungskonzept.

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