Springe zum Inhalt

Bitkom-Studie: Neun von zehn Unternehmen von Cyberangriffen betroffen

Laut der Studie des Digitalverbands Bitkom waren in den Jahren 2020 und 2021 nahezu neun von zehn Unternehmen von Datenklau, Spionage oder Sabotage geplagt. Mittels erfolgreicher Ransomware-Angriffe werden Computer unzugänglich gemacht und ihr Betreiber erpresst. Der Ausfall von Informations- und Produktionssystemen führt zu Störungen im Betriebsablauf. So soll ein jährlicher Schaden in Höhe von 223 Milliarden Euro entstehen.

Symbolbild: Bitkom-Studie: Neun von zehn Unternehmen von Cyberangriffen betroffen
Damit ist die Schadenssumme mehr als doppelt so hoch wie in den Jahren 2018 oder 2019. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass in 59% der Unternehmen, die Home Office grundsätzlich anbieten können, es seit der Corona-Pandemie zu IT-Sicherheitsvorfällen gekommen sein soll. Achim Berg (Bitkom-Präsident) machte darauf aufmerksam, dass es nicht genüge, Mitarbeiter:innen "einfach zum Arbeiten nach Hause zu schicken". Stattdessen muss auf der To-Do-Liste jedes Unternehmens die Absicherung der Geräte und der Schutz der Kommunikationskanäle zum Unternehmen stehen. Obendrein muss für die Gefahren durch Cyberkriminalität sensibilisiert werden. Jedes zehnte Unternehmen sehe sich in seiner Existenz durch Cyberattacken bedroht, wie die von Januar bis März 2021 geführte Bitkom-Studie ergab. Sinan Selen (Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz) merkt an, dass Behörden und die Wirtschaft nur gemeinsam Cyberangriffen trotzen können.

Sämtliche Beiträge aus der digitalen Welt findest Du vollständig im Technik-Magazin » radio.exe gelistet.

Fitnessstudio muss Beiträge zurückerstatten

Symbolbild: Fitnessstudio muss Beiträge zurückerstatten
Wie das Landgericht Osnabrück entschied, sei die einseitige Verlängerung von Verträgen für Fitnessstudios aufgrund von behördlich angeordneten Schließungen rechtswidrig. Im konkreten Fall klagte ein Mann, der mit einer Sportstätte einen Vertrag über 24 Monate schloss. Allerdings hätte er die Räumlichkeiten zur Zeit des ersten Corona-Lockdowns vom 16. März 2020 bis 04. Juli 2020 nicht benutzen können. Noch im Lockdown kündigte er seinen Vertrag zum 08. Dezember 2021. Der Betreiber des Fitnessstudios kassierte weiterhin die Mitgliedsbeiträge. Der Kläger forderte die Rückerstattung des Geldes, doch sein Vertragspartner entgegnete, dass die Nutzung der Sportgeräte nachgeholt werden könne. Kurz gesagt: Das Sportunternehmen wollte die wegen der Corona-Pandemie verloren gegangenen Wochen an die eigentliche Laufzeit anhängen. Laut den Osnabrückern Richter:innen sei das unzulässig. Das Fitnessstudio konnte wegen der behördlich angeordneten Schließung seinen Part des Vertrags nicht erfüllen. Somit entfalle der Anspruch auf die Monatsbeiträge und müsse zurückerstattet werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und die Revision wurde zugelassen.

Was entscheiden die Gerichte sonst noch? Du erfährst es mit einem Klick auf » Law!

Preisabsprachen bei Musikinstrumenten: Strafen in Höhe von 21 Millionen Euro

Symbolbild: Preisabsprachen bei Musikinstrumenten: Strafen in Höhe von 21 Millionen Euro
Das Bundeskartellamt kündigte Geldbußen in Höhe von insgesamt 21 Millionen Euro gegen die Hersteller Yamaha, Roland, Fender, die Händler Thomann und Music Store sowie gegen verantwortliche Beschäftigte an. Kartellamtspräsident Andreas Mundt teilte mit, dass man Händler angehalten haben soll, "festgesetzte Mindestverkaufspreise nicht zu unterschreiten". Dafür soll sogenannte Price-Tracking-Software zur Überwachung von Endverbraucherpreisen seitens Yamaha und Roland zum Einsatz gekommen sein. Um Druck auszuüben, habe man Sanktionen, wie Lieferstopp oder zumindest schlechtere Konditionen angedroht bzw. verhängt. Teils wurden Mindestpreise nur sporadisch oder gar nicht überwacht. Die Händler missachteten oder umgingen die Herstellervorgaben durch Bündelung mehrerer Produkte zu einem Gesamtpreis. Thomann und Music Store hätten gefordert, dass auch andere Musik- instrumentenfachhändler die Mindestpreise einhalten. In 13 Fällen sollen die Händler Thomann und Music Store selbst Absprachen bezüglich der Preisgestaltung von Musikinstrumenten oder ergänzenden Produkten getroffen haben. Als Zeitraum wird Dezember 2014 bis April 2018 genannt, denn damals begann das Verfahren. Alle beschuldigten Unternehmen haben bei der Aufklärung des Falls kooperiert.

Sämtliche Berichterstattung aus Deutschland sammelten wir für Dich in der Kategorie » DE.

Microsoft verlangt Impfnachweis

Symbolbild: Microsoft verlangt Impfnachweis
Der US-Online-Shop Amazon beschäftigt weltweit schätzungsweise 900.000 Mitarbeiter:innen. Wer nicht in den Lager, Verteilzentren oder als Lieferant tätig ist, könne bis Januar 2022 im Home Office arbeiten. Die verlängerte Möglichkeit zum Home Office treffe auf die USA sowie weitere, aber noch nicht näher genannte Länder zu. Wer ins Office ohne Home zurückkehren möchte, muss - solange man nicht vollständig geimpft ist - eine Maske tragen. Das Hard- und Softwareunternehmen Microsoft rechnet mit der vollständigen Wiedereröffnung der eigenen Büros in den Vereinigten Staaten ab frühestens Anfang Oktober. Allerdings müssten alle "Angestellten, Lieferanten und Gäste, die die Microsoft-Gebäude" betreten, ihren Impfschutz nachweisen können. Auch in diesem Fall bestätigen Ausnahmen die Regel: Wer sich aus medizinischen oder religiösen Hintergründen nicht impfen lassen kann oder möchte, ist von der Impfpflicht ausgenommen. Die Suchmaschine Google und das soziale Netzwerk Facebook möchten es Microsoft gleich tun. Tatsächlich dürfen Arbeitgeber gemäß US-Recht ihre Beschäftigten zu einer Impfung verpflichten. Der Sender CNN soll drei Mitarbeiter gekündigt haben, weil diese ungeimpft die Gebäude betraten. Bis zu dem Zeitpunkt habe man zwar eine Corona-Impfung gefordert, aber ein Nachweis war nicht notwendig; es geschah auf Vertrauensbasis. Der Sender selbst äußerte sich zu dem Vorfall (noch) nicht.

Alle weltweiten Ereignisse findest Du im Archiv » Weltweit vor.

©2021 Hessentrend/ Leon Ebersmann

BGH-Urteil: Aktive Zustimmung bei Änderungen von Banken-AGB notwendig

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen verklagte die Postbank. Die Verbraucherschützer erachten die Klauseln, mit denen das Geldinstitut in der Theorie ihre AGB nach Belieben ändern kann, für unwirksam. Die Klauseln ermöglichen einen ganz neuen Vertrag.

Symbolbild: BGH-Urteil: Aktive Zustimmung bei Änderungen von Banken-AGB notwendig
Oftmals würden Kund:innen AGB-Anpassungen nur durch Abbuchungen für ein eigentlich kostenloses Konto oder weitere Dienstleistungen bemerken. Bis zuletzt wurde getreu dem Prinzip "Wenn kein Widerspruch, dann Zustimmung der neuen AGB" gearbeitet. Der Verbraucherschützer David Bode kann das nicht nachvollziehen, denn der Kunde "kann bei Vertragsabschluss nicht vorhersehen, wohin die Reise geht". Das zweifelten sowohl das Landesgericht als auch das Oberlandesgericht Köln nicht an. Allerdings sei das Prozedere europarechtlich gesetzeskonform. Das nenne sich "stillschweigende Zustimmung". Aufgrund der Brisanz durften der Bundesverband der Verbraucherzentralen beim Bundesgerichtshof - dem obersten Zivilgericht - in Revision gehen. Die Karlsruher Richter urteilten zugunsten der Anklage. Das Vorgehen der Kreditinstitute widerspreche dem Grundgedanken des Gesetzes, weil die Verbraucher unangemessen benachteiligt werden. Für den Ottonormalverbraucher resultiert das Urteil in mehr Post, die alle Bankkunden künftig erhalten werden. Es bleibt fraglich, wie nachhaltig das Urteil sein wird. Wie viele Menschen werden neuen Bank-AGB tatsächlich widersprechen?

Was entscheiden die Gerichte sonst noch? Du erfährst es mit einem Klick auf » Law!

Apple vs. EU: Apple Music vs. Spotify

Symbolbild: Apple vs. EU: Apple Music vs. Spotify
Vor zwei Jahren reichte der schwedische Musikstreaming-Anbieter Spotify eine Beschwerde über Apple bei der EU ein. Nun hat die EU-Kommission eine Entscheidung getroffen. Das Problem sei, dass Apple mit seinem Streaming-Angebot Apple Music den Wettbewerb störe. Margrethe Vestager sagte, Apple sei "Torwächter" und Konkurrent zugleich. So hieß es ebenfalls von ihr: "Durch strikte Regeln im App Store zum Nachteil konkurrierender Musik-Streamingdienste nimmt Apple den Nutzern die Wahl, billigere Dienste zu nutzen." Apple wurde des Weiteren auch beschuldigt, Rivalen die Möglichkeit zu nehmen über günstigere Anbieter zu informieren. Mit dieser Mittelung ist die Vorstufe zu einer Kartellstrafe erbracht worden. Diese Kartellstrafe kann bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes sein. Im Falle von Apple wären es bis zu 22,83 Milliarden Euro. Apple hat auf die Entscheidung bereits geantwortet. "Die Argumentation der Kommission zugunsten von Spotify ist das Gegenteil von fairem Wettbewerb." Spotify wolle "alle Vorteile des App Stores nutzen und meint, dafür nichts zahlen zu müssen", hieß es.

Alle Inhalte mit europaweiter Relevanz sammeln wir für Dich im gleichnamigen Archiv » Europa.

Tag der Arbeit "in times of Corona"

Symbolbild: Tag der Arbeit in times of Corona
Am Tag der Arbeit waren nicht nur Demos an der Tagesliste; ebenso viele Reden. So sprach sowohl die Grünen-Vorsitzende Baerbock und Vizekanzler Scholz in Potsdam, wo beide auch als Direktkandidaten antreten. Baerbock sagte, es reiche nicht nur den Pflegekräften "zuzuklatschen" oder als Politiker danke zu sagen. Sie sagte ebenfalls, es gehe nicht einfach wieder weiter wie vorher, wenn alle geimpft seien. Scholz äußerte sich über die Kurzarbeit und die damit verbundenen Entlassungen als auch ungleiche Löhne. Laschet sprach über prekäre Arbeitsverhältnisse. Diese leisten ihm nach teils am meisten. Tarifbindung sei demnach eine Art diese Leistungen anzuerkennen. DGB-Vositzender Hoffmann, betonte, Solidarität habe das Schlimmste während der Pandemie verhindert. Ebenfalls plädierte er für besseren Gesundheitsschutz und verbindliche Regeln für das Homeoffice aus. GEW-Vorsitzende Marlis Teppe sagte, die Pandemie sei wie ein Brandbeschleuniger für bereits vorhandene Probleme.

Sämtliche Berichterstattung aus Deutschland sammelten wir für Dich in der Kategorie » DE.

Mindestens 20 Tote bei Autobombenanschlag in Afghanistan

Symbolbild: Viele Tote bei Autobombenanschlag in Afghanistan
In Afghanistan - besser gesagt in der Provinzhauptstadt Pul-e-Alam explodierte eine Autobombe vor einem Studentenwohnheim. Dabei sind mindestens 20 Menschen Menschen umgekommen und mindestens 90 Zivilisten wurden verletzt. Nach behördlichen Angaben seien darunter elf in besonders kritischem Zustand und viele Schüler. Die Wucht der Bombe ließ Dächer umstehender Häuser einstürzen. Ein naheliegendes Krankenhaus soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Bis dato liegt sowohl kein Bekennerschreiben vor und das konkrete Ziel des Anschlags ist unklar. Dennoch verdächtigt der afghanische Präsident Aschraf Ghani die radikal-islamistische Taliban. Seit September laufen Friedensgespräche zwischen der Regierung Afghanistans und der Taliban, die ins Stocken geraten sind. Nichtsdestotrotz lautet der Appell, sämtliche "Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht unter allen Umständen einzuhalten". In diesem Kontext kurz gesagt: Vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten sind ein absolutes Tabu.

Alle weltweiten Ereignisse findest Du im Archiv » Weltweit vor.

Blaulicht-Meldungen

Symbolbild: Blaulicht-Meldungen aus Biebesheim und Darmstadt
Biebesheim: Im Zeitraum zwischen Donnerstag (29.04.) 07:00Uhr bis Freitagnachmittag (30.04.) 17:00Uhr soll ein in der Sudetenstraße geparkter Pkw beschädigt worden sein. Nach aktuellem Ermittlungsstand geschah folgendes: Der Unfallverursacher streifte mit seinem Pkw den Pkw ehe der Täter den Tatbestand der Fahrerflucht erfüllte. Die Polizeistation Gernsheim setzt auch auf Zeugenanrufe: 06258 - 93 430.

Darmstadt: Eine 49-jährige Darmstädterin passierte am Freitag (30.04.) gegen 14:57Uhr mit ihrem Fahrrad die Bleichstraße. Auf Höhe der Bleichstraße 10 fährt die Frau in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die Fahrbahn statt auf dem Gehweg zu verweilen. Es kam zur Kollision mit einem 51-jährigen Lkw-Fahrer. Die Fahrradfahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht; der entstandene Sachschaden ist verhältnismäßig gering. Zeug:innen werden gebeten sich beim 1. Polizeirevier in Darmstadt unter 06151 - 969 36 10 zu melden.

Darmstadt: Am Freitagabend (30.04.) gegen 21:45Uhr ging beim ersten Polizeirevier ein Anruf bezüglich eines verdächtigen Koffers auf dem Luisenplatz ein. Tatsächlich fand die Funkstreife das besagte Gepäckstück am Brunnen vor dem Luisencenter, weswegen weitere Streifen und Bombenentschärfer aus Wiesbaden hinzugezogen wurden. Das ÖPNV-Verkehrskreuz war rund zwei Stunden gesperrt, weshalb Bus- und Bahnen umgeleitet werden mussten. Letztendlich entpuppte sich der Koffer als harmlos.

Wo gibt's Blaulicht? Genau, auf den Einsatzfahrzeugen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Daher gibt Dir die Kategorie » Blaulicht einen Einblick in deren Berufsalltag.

©2021 Hessentrend/ YoungPOWER-Team

Mutmaßlicher Anschlag im Jemen auf die neue Regierung

Bei der schweren Explosion auf dem Flughafen in der Stadt Aden im Jemen sind mindestens 16 Menschen umgekommen und zahlreiche sind teils schwer verwundet. Augenzeugen meinen gar Schüsse im Zusammenhang mit der Detonation bemerkt zu haben.

Symbolbild: Mutmaßlicher Anschlag im Jemen auf die neue Regierung
Die Explosion ereignete sich kurz nach der Landung eines Flugzeugs aus Saudi-Arabien, welches die neue Landesregierung an Bord hatte. Daher spricht Informationsminister Muammar Al-Erjani von einem "feigen Terroranschlag der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz". Glücklicherweise seien der Regierungschef mitsamt seinen Regierungsmitgliedern unversehrt. Erst vergangenen Samstag (26.) vereidigte Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi die 24 Minister der Regierung in Saudi-Arabien. Die schiitischen Rebellen haben unter anderem die Hauptstadt Sanaa unter ihrer Macht, weshalb Aden derweil als provisorische Hauptstadt fungiert. Der Jemen zählt zu den ärmsten Ländern der Welt; 24 Millionen Menschen - das entspricht nahezu 80% der Staates - sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Alle weltweiten Ereignisse findest Du im Archiv » Weltweit vor.

Silvester-Party in Frankreich mit 2500 Menschen

Symbolbild: Silvester-Party in Frankreich mit 2500 Menschen
Während in Deutschland AHA gepredigt wird, wurde im Westen Frankreichs in Lieuron in der Bretagne das Motto EGAL gelebt; zumindest von den 2500 Teilnehmern einer Silvester-Techno-Party. Die Feiernden, die sowohl aus Frankreich als auch dem Ausland anreisten, missachteten die Corona-Auflagen mitsamt einhergehender Ausgangssperre. Viele trugen keine Masken und ignorierten obendrein die Sicherheitsabstände. Helfer liefen mit Desinfektionsmittel und Masken umher, um das Risiko einer Virusausbreitung stück weit einzudämmen. Beim Versuch die Feier schon am Silvesterabend aufzulösen, wurden die Gesetzeshüter gewaltsam angegangen sowie vertrieben, wobei drei Beamte leicht verletzt worden sind. Ein Polizeifahrzeug wurde angezündet; drei Weitere beschädigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deswegen. Erst ab Samstagmorgen begann sich das Geschehen aufzulösen, nachdem die Musik ausgeschaltet worden sei. Es habe "kein Einschreiten der Polizei" gegeben. Den zahlreichen Polizisten sei durch ihre intensive Kontrolle das gewaltlose Ende zu verdanken. Ab Freitagabend blockierte man die Zugänge zum Gelände. Insgesamt wurden über zwölfhundert gebührenpflichtige Verwarnungen wegen z.B. Verstoßes gegen die Maskenpflicht oder die nächtliche Ausgangssperre erteilt. Die Zahl der Neuinfektionen binnen einem Tag lagen in Frankreich am Freitag bei gerundeten 20.000.

Alle Inhalte mit europaweiter Relevanz sammeln wir für Dich im gleichnamigen Archiv » Europa.

Blaulicht-Meldungen

Symbolbild: Blaulicht-Meldungen aus Michelstadt und Heppenheim
Michelstadt: Durch den sogenannten Wechselfallenbetrug erbeuteten sich eine Dame und ihr Komplize 1300€. Dabei ging man folgendermaßen vor: Die Frau betrat am 30. Dezember gegen 18:00Uhr bis 18:30Uhr ein Tabakgeschäft im Einkaufscenter in der Walther-Rathau-Allee. Sie wollte 100€ gewechselt haben, doch die Mitarbeiterin lehnte ab, woraufhin sie beleidigt wurde und die Mitarbeiterin einknickte. So gelang es der Diebin die Kasse um 1300€ zu erleichtern ehe man sich auf den Weg zum am Ausgang wartenden Komplizen machte. Die Kriminalpolizei (K21/ 22) in Erbach erwartet Zeug:innenanrufe: 06062 - 95 30.

Michelstadt: An Silvester kurz vor Mitternacht kontrollierte die Polizei einen 29-jährigen Autofahrer "Am Lindenplatz". Dieser führte keinen Führerschein mit sich und zu allem Übel reagierte der Drogentest positiv auf sowohl Kokain als auch Amphetamin. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Obendrein folgt ein Bußgeld aufgrund der Missachtung der Ausgangsbeschränkung.

Heppenheim: Der technische Defekt eines Elektroteils in einem Gerätegebäude neben einem Wohnhauskomplex könnte verantwortlich für einen Brand in der Neckarsteinacher Straße sein. Die Polizei wurde kurz nach 01:00Uhr in der Silvesternacht hinzugezogen. Aufgrund der guten Arbeit der Feuerwehr bestand weder eine Gefahr für die Wohnhausbewohner noch das Risiko eines unkontrollierbaren Feuers. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt.

Wo gibt's Blaulicht? Genau, auf den Einsatzfahrzeugen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Daher gibt Dir die Kategorie » Blaulicht einen Einblick in deren Berufsalltag.

©2021 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Für viele war der iPod der Einstieg in die digitale Welt. Nun gerät er immer tiefer in Vergessenheit, wird er lediglich versteckt in der Musik-Kategorie zum Kauf angeboten. Umso überraschender war es, als der Hard- und Softwarekonzern Apple eine neue Generation auf den Markt warf.

Auf dem Papier: Zahlen & Fakten

Symbolbild des Apple iPod: Auf dem Papier: Zahlen & Fakten
Urteilt man nach der Verpackung, die sich seit jeher kaum veränderte, wirkt das Gerät alles andere als neu. Bei der „günstigen“ Alternative zu teuren iPhones muss auf den Netzstecker und das Steuerelement bei den Ear-Pods verzichtet werden. Für den optimalen Musikgenuss ist ein Klinkeneingang vorhanden. Das Display ist deckungsgleich mit dem sechs Jahre alten 4“ Panel im iPhone 5. Weder TouchID noch FaceID stehen zum schnellen Entsperren des iPods zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es nur zwei wesentliche Neuheiten. Für einen enormen Aufpreis lässt sich die Speicherkapazität auf bis zu 256GB erweitern. Die nötige Leistung liefert der A10-Prozessor; bekannt aus dem iPhone 7 oder dem iPad 2018. Letzteres nutze ich selbst und kurzgesagt: ich kann mich nicht über die Performance beschweren. Ein Upgrade auf iOS 13 sollte ohne Probleme möglich sein.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Symbolbild des Apple iPod: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen
Trotz des erschwinglichen Preises von rund 230€ ähnelt die Suche nach der passenden Zielgruppe der einer Nadel im Heuhaufen. Bezogen auf die Musikwiedergabe bietet der iPod alle Funktionen eines handelsüblichen MP3-Players. Doch zu Zeiten von Streaming-Angeboten, wie Spotify, Apple Music & Co. genügt das nicht. In der Nähe von bekannten WLAN-Netzen scheint das fehlende SIM-Modul nicht zu stören, aber unterwegs umso mehr. Zwar gibt es die Option eines Hotspots durch das Smartphone für den iPod, allerdings besitze man zwei Geräte mit identischem Funktionsumfang. Für Kinder kann es nach wie vor den Einstieg in die digitale Welt erleichtern, doch greifen Eltern aufgrund der gewünschten Erreichbarkeit ihrer Kinder eher zu gleichwertigen Smartphones. Einzig und allein einem geringen Nutzerkreis bietet der iPod mehr Vorteile, als z.B. iPhones. Entwickler sind in der Lage ihre Apps auf echter Hard- und Software zu testen ohne mehrere hundert Euro in iPhones zu investieren.

Komme ins Gespräch!

Symbolbild des Apple iPod: Komme ins Gespräch!
Meine Unentschlossenheit nutze ich als Anlass, um mit euch ins Gespräch in Form einer Diskussion zu kommen! Besitzt Du ein iPod und wer könnte sich an der neuen Generation erfreuen? Schreibt einen Kommentar unter diesen Beitrag oder auf SocialMedia (@hessentrend)!

Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

69. Heinerfest beginnt im Juli

Das Heinerfest in Darmstadts Stadtmitte rund um das Residenzschloss wird jährlich von mehreren hunderttausend Menschen besucht. Die 200 Schausteller, darunter neun Live-Bühnen stellen abwechslungsreiche Attraktionen. Fußballfans kommen trotz der Sommerpause auf ihre Kosten, denn die Lilien werden von bekannten Gesichtern vertreten und das neue Trikot wird vorgestellt.

Symbolbild: 69. Heinerfest in Darmstadt rund um das Residenzschloss
Das preiswerte Heinerfest-Ticket für 13€ ermöglicht unbegrenzte Fahrten für bis zu fünf Personen. Zahlt man einen gewissen Aufschlag, so darf im gesamten DADINA-Gebiet gefahren werden. Das Heinerfest beginnt nächsten Donnerstag (4. Juli) und endet nach fünf Tagen mit dem großen Feuerwerk vom Dach des darmstadtiums am Montagabend.

Weitere lokale Themen aus Darmstadt's unmittelbarer Nähe sind in der Kategorie » Darmstadt gelistet

convert2mp3.net: YouTube-Downloader schaltet sich ab

Symbolbild: convert2mp3.net: YouTube-Downloader schaltet sich ab
Der Dienst convert2mp3.net zum kostenlosen Download von Musik via YouTube zählte im letzten Jahr rund 700 Millionen Zugriffe. Damit hat es jetzt ein Ende, denn die Betreiber schalteten ihre Web-App weltweit ab. Zuvor legte der Bundesverband der Musikindustrie (BMVI) mit IFPI Klage vor dem Landgericht Hamburg wegen Urherberrechtsverletzung ein. Es kam zu einem Vergleich. Der Medienrechtsanwalt Christian Solmecke befürchtet keine Folgen für Nutzer, da es sich um Privatkopien handle. Zwar verbietet YouTube den Download in seinen AGB‘s, doch ohne Google-Account musste man diesen zu keinem Zeitpunkt zustimmen. Weiter sieht Solmecke keine Umgehung technischer Schutzmaßnahmen, wodurch Downloads mit Hilfe eines installierten Programmes weiterhin möglich sind. Die Weitergabe bleibt nach wie vor illegal.

Zusätzliche Rechtsstreitigkeiten sind in der Kategorie » Rechtliches gelistet

Hitzwelle in Europa: Deutschland & Frankreich brechen Rekord

Symbolbild: Hitzwelle in Europa: Deutschland & Frankreich brechen Rekord
Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war es in Deutschland im Juni nirgends so heiß, wie am Mittwoch im brandenburgischen Coschen an der Grenze zu Polen. Das Thermometer stieg auf 38,6°C an, wie der deutsche Wetterdienst mitteilte. Nachher erreichte man selbigen Wert in Bad Muskau in Sachsen. Der ehemalige Hitzerekord mit 38,5°C stammte aus Baden-Württemberg vor über 70 Jahren. In Frankreich galt es 44,1°C aus August 2003 zu übertreffen. Bis zum späten Freitagnachmittag schaffte man das mehrmals, bis es bei 45,9°C endete. Aufgrund der extremen Wetterbedinungen achtet auf euch und euer Umfeld! Nehmt ausreichend Flüssigkeit auf, bietet Tieren ausreichende Optionen, aber vor allem: lasst keine Lebewesen "nur mal kurz" im Auto zurück!

Alle globalen Themen in der Kategorie » Weltweit gelistet

DFL präsentiert Spielpläne zur Saison 2019/2020

Symbolbild: DFL präsentiert Spielpläne zur Fußball-Saison 2019/2020
Die DFL präsentierte am Freitag in Frankfurt ihre Spielpläne für die kommenden Saison der ersten und zweiten Liga. Das Eröffnugsspiel bestreitet tradiotionell der deutsche Meister in einem Heimspiel. Kurzgesagt: FC Bayern München trifft im August auf Hertha BSC. In der zweiten Liga reist der Hannover 96 nach Stuttgart. Anpfiff ist am Freitag 26.Juli um 20:30Uhr. Die Lilien beginnen auswärts, doch ohne ihren Linksfuß Silas Zehnder. Für seine persönliche Entwickklung halte der Verein es sinnvoll, dass der 19 jährige eine weitere Saison für Viktoria Aschaffenburg spielen darf. Dort bestritt Zehnder 17 Pflichtspiele, der Vertrag läuft bis Mitte 2021.

Sea-Watch 3 in Lampedusa

Symbolbild: Sea-Watch 3 in Lampedusa
Die "Sea-Watch 3" ist ein Rettungschiff, welches Mitte Juni 40 Migranten barg. Mit diesen fuhr das Schiff zwei Wochen auf dem Meer umher. Nun legte die Sea-Watch 3 in Lampedusa an, obwohl der Italienische Innenminister es der Besatzung untersagt hatte. Die Festnahme der 31 jährigen Kapitänin Carola Rackete wurde noch am Abend offizielldokumentiert. Ihr droht nun bis zu zehn Jahre Haft, sollte es jedoch nicht zu einer Haftstrafen kommen, so Inneminister Salivini wird er darfür sorgen, dass Rackete des Landes verwiesen wird. Der Kapitänin wird vorgeworfen gegen ein Kriegsschiff Widerstand geleistet zu haben. Außerdem: Hilfe zur illegalen Einwanderung und Verstoß gegen das Seerecht. Das Schiff wurde beschlagnahmt, dabei ist eine Hälfte der Crew auf dem Schiff geblieben, das in Sichtweite der Insel bleibt. Die Anderen sind mit den Flüchtlingen von Bord gegangen. Einige Staaten haben sich bereit erklärt die Flüchtlinge aufzunehmen, darunter ist auch Deutschland.

Weitere Berichterstattungen zum Sport sind in der Kategorie » Sport gelistet

Beginn der Sommerferien in Hessen

Symbolbild: Beginn der Sommerferien in Hessen
Berlin und Brandenburg sind schon mittendrin, wobei Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein & das Saarland jetzt in die Sommerferien starten. Zu der schulfreien Zeit sind die Straßen übersät mit Bauarbeiten. Urlauber, zumindest, die mit dem Flugzeug ihr Fernweh stillen, müssen sich auf Streiks des Kabinenpersonals einstellen. Betroffen sind Fluggäste der Airlines Lufthansa, Euro- und Germanwings. Auch das Briefporto wird aufgrund von rückläufigen Sendungsmengen in den Sommerferien erhöht. Die Postkarte kostet fortan 60ct, der Standard- oder Kompaktbrief bis 50Gramm steigt um jeweils 10ct. Zustellungen ins Ausland werden deutlich steigen.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Im Rahmen der WWDC stellte das Soft- und Hardwareunternehmen Apple die Neuheiten kommender Versionen von watchOS, iOS und macOS Catalina vor! Wie registrieren wir uns; wie geht es richtig? Was hat AndroidQ vom Konkurrenten Google unter der Haube? Ebenso im Programm: die News - genannt Shortcuts: Smartwatch-App für Darmstadt & Facebook's Cyberwährung Libra. Außerdem: der "neue" iPod.

Hinter radio.exe steckt ein Team aus Jugendlichen, die zum Spaß an der Technik jeden vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr eine Sendung auf die Beine stellen. Gesendet wird über das NKL Radio Darmstadt via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream unter radiodarmstadt.de.