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Zyklon "Amphan" in Indien und Bangladesch

In Indien und Bangladesch wütete Zyklon "Amphan". Neben immensen Sachschäden verloren durch den Zyklon auch 80 Menschen ihr Leben, wovon laut Regierungschef Mamata Banerjee mindestens 72 Personen im nordindischen Bundesstaat Westbengalen lebten.

Schon bevor er auf Festland traf wurden drei Millionen Menschen in Notlager gebracht. Aufgrund der Windböen, die mit bis zu 185km/h über das Land fegten, zählt Zyklon Amphan zu den schlimmsten Stürmen der letzten 20 Jahren. In Kalkutta, einer Stadt mit 15 Millionen Einwohnern, brach die Stromversorgung durch umgekippte Strommasten zusammen. Fernsehbilder zeigen, wie die Wassermassen den Flughafen fluteten und die gesamte Stadt zeitweilig knietief unter Wasser stand. Laut den Behörden vor Ort sei in den Küstendörfern beinahe alles zerstört worden. Außerdem macht sich die Besorgnis breit, dass der Zyklon, als er über die indischen Mangrovenwälder zog, großen Schaden anrichtete. Diese gelten als Unesco-Weltkulturerbe. Jetzt braucht es Helfer, die die Bevölkerung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln und Werkzeug zum Wiederaufbau versorgen.

Alle weltweiten Ereignisse findest Du im Archiv » Weltweit vor.

Pakistan: 97 Tote durch Flugzeugabsturz

Symbolbild

Am Freitag (22.) ist ein Flugzeug der Pakistan International Airline (PIA) in einem Wohngebiet nahe der 14-Millionen-Einwohnerstadt Karatschi im Süden Pakistans abgestürzt. 97 Insassen sind dabei gestorben, zwei Menschen überlebten. Im Krankenhaus von Karatschi wurde der Notstand ausgerufen. Bürgermeister Akhtar berichtet, dass fünf oder sechs Häuser zerstört wurden. Die andauernde Rettungsaktion wird die durch die engen Gassen der Hafenstadt, die dichte schwarze Rauchwolke sowie durch verteilte Flugzeugteile erschwert. Die Absturzursache ist noch unklar, aber kurz vor der eigentlichen Landung meldete der Pilot dem Tower technische Probleme. Laut den Funksprüchen versagte eines der Triebwerke der Maschine. Bei der Frage, weshalb das Passagierflugzeug A320 abstürzte, das seit 2004 im Dienst und ab 2014 bei PIA fliegt, möchte der Flugzeugbauer Airbus helfen. Erst vor einer Woche wurde der nationale Flugbetrieb wieder aufgenommen, internationale Flüge erst im Juni.

Frankfurter Buchmesse - trotz Corona


Bevor das Corona-Virus weltweit ausbrach, stand fest, dass die Frankfurter Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober stattfinden werde. Trotz den gegebenen Umständen möchte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) an den Plänen festhalten. Die Gesundheitsbehörden sind mit dem Hygienekonzept einverstanden. Um sowohl Besuchern als Ausstellern mehr Platz zu bieten, werden mehr Hallen geöffnet. Diese zusätzlichen Quadratmeter sind ein Geschenk der Messe Frankfurt an den Veranstalter. Die Stadt Frankfurt reservierte die Paulskirche und den Kaisersaal sowie den Limpurgsaal im Rathaus Römer um weiteren Platz für Empfänge oder Lesungen zu haben. Darüberhinaus solle das wirtschaftliche Risiko durch kurzfristige Stornierungen für den Veranstalter, dem Börsenverein des deutschen Buchhandels gesenkt werden. Dort wird erst Ende Mai entschieden, ob die Buchmesse stattfindet. RMV und die Messe arbeiten an einem Kombi-Ticket. Des Weiteren wird über eine Virtualisierung nachgedacht, sodass Events online ablaufen können. Letztes Jahr wurden die rund 7.500 Aussteller aus über 100 Ländern von mehr als 300Tsd. Menschen besucht.

Mehr zur Frankfurter Buchmesse gibt's in der dafür eigens erstellten Kategorie » Buchmesse sortiert.

Verkehr: 27-Jährige überrollt und Trinkspiel in Griesheim


Wetzlar: In der Nacht auf Samstag überrollte ein 21-Jähriger eine 27-jährige Frau, die auf die Fahrbahn stürzte. Nach Angaben der Polizei versuchte der Autofahrer ihr auszuweichen, doch ohne Erfolg. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Der Alkohol- und Drogentest spricht für den Fahrer, denn dieser war negativ. Die Polizei hofft auf Zeugen.

Griesheim: Vier junge Leute versammelten sich zu einem gefährlichen Trinkspiel an einer Landstraße. Sie versuchten Autos anzuhalten. Sobald ein Autofahrer entnervt hupte, leisteten sie sich einen weiteren Drink. Zwischenzeitlich erfuhr auch die Polizei von den vier und schickte sie nach Hause. Dabei wird einer angefahren und leicht verletzt. Der Autofahrer versucht zu flüchten, aber wird schlussendlich doch gefasst. Es stellt sich heraus, dass auch er betrunken ist.

Zusätzliche lokale Themen - sicherlich auch aus Deiner Nähe - findest Du im Abschnitt » Frankfurt vor.

4-Tage-Woche in Neuseeland


Aktuell wird in Neuseeland über eine 4-Tage-Woche debattiert. Das würde die vom Corona-Virus schwer getroffene Tourismus-Branche ankurbeln. Regierungschefin Jacinda Ardern ermunterte die Arbeitgeber im eigenen Land über die Einführung der 4-Tage-Woche nachzudenken. Außerdem solle man flexiblere Modelle in Betracht ziehen. Grund dafür sei, dass viele Neuseeländer angaben mehr im eigenen Land zu reisen, wenn dies die Arbeitszeiten zulassen würden. Augenscheinlich wird die 4-Tage Woche von vielen Menschen im Land gefordert, so Ardern auf Facebook. Die neuseeländische Firma Perpetual Guardian sorgte bereits 2018 für Aufsehen, als sie für ihre über 200 Mitarbeiter die 4-Tage-Woche einführte. Dadurch seien seine Mitarbeiter zufriedener und auch produktiver, so Firmengründer Andrew Barnes. Dieses Modell könnte nun nicht nur die neuseeländische Tourismus-Branche, sondern auch die gesamte Wirtschaft im Land ankurbeln und damit eine Lösung für die Krise sein. Außerdem wolle man laut der Regierungschefin Ardern die Wirtschaft mit Milliarden-Investitionen fördern und neue Arbeitsplätze schaffen.

Unser Themen-Archiv "Engagement" heißt "Gesellschaft". Hier findest Du alles über das zwischenmenschliche » Zusammenleben der Gesellschaft.

ADAC kritisiert temporäre Radwege


Unter dem Namen der Pop-Up Radwege kommen zum aktuellen Zeitpunkt besonders viele temporäre Fahrradwege auf die Straßen. In vielen Städten kommen Fahrradwege zu Straßen hinzu. Anlass war der Aktionstag "Pop-Up-Radspuren" von Greenpeace und dem ADFC, auch in Verbindung mit den neuen Abstandsregeln für Fahrradfahrer. Viele begrüßen diese Maßnahmen. Doch der ADAC kritisiert die Handlungen. Vom Regionalchef des ADAC Baden-Württemberg Dieter Roßkopf heißt es, Radfahrer sollten sich nicht mit temporären Abzwacken einer Pkw-Spur zufriedengeben. Der Hintergrund ist, dass die temporären Radwege Teile einer Autospur in Anspruch nehmen. Ebenso bemängelt Roßkopf, dass es eher ein längerfristiges Verkehrskonzept geben soll.

Sämtliche Berichterstattung aus Deutschland sammelten wir für dich in der Kategorie » DE.

Nordrhein-Westfahlen will gegen Loverboys vorgehen


In einem Interview mit der rheinischen Post hatte die Nordrhein-westfälische Gleichstellungsbeauftragte Ina Scharrenbach auf das Problem der Loverboys aufmerksam gemacht. Bei dieser Methode ist das Ziel junge Frauen zu Prostituierten zu machen. Oft passiert das heute über Soziale Netzwerke. Scharrenbach sagte: "Das Problem ist größer als gedacht. Wir brauchen dringend einen bundesweiten Ansatz". Die Digitalisierung mache vor Ländergrenzen keinen Halt. Scharrenbach will auf das Problem bei der nächsten Gleichstellungs-, Frauenminsiterkonferenz aufmerksam machen und dann auch eine Dunkelstudie auf den Weg bringen. Man wisse zu wenig über das Thema.

Alles rund um Geschehnisse in der Politik bündelten wir in der Kategorie » Politik.

©2020 Hessentrend/ YoungPOWER-Team

Fracking-Stopp in Groß-Britannien

Die oppositionelle Labour Partei sagte, dass wenn sie gewählt werde, man ein Verbot für Fracking durchsetze. Doch nun ist ihnen die konservative Regierung zuvorgekommen. Denn seit Samstag (02.) gibt es von der Regierung ein Moratorium für Fracking, das mit bisher keiner zeitlichen Begrenzung zu betrachten ist. Solange es "keine neuen überzeugenden Beweise" für die Unbedenklichkeit von Fracking gebe, werde die britische Regierung keine neuen Fracking-Projekte bewilligen.

Da Moratorium für die meisten kein alltägliches Wort ist; hier nochmal eine kurze Erklärung: Ein Moratorium ist eine Art Pause oder ein Aufschub, der in diesem Fall gesetzlich angeordnet ist. Es kann aber auch vertraglich sein. Im aktuellen Fall gilt es mit sofortiger Wirkung und muss von allen eingehalten werden. Die Anordnung kam von der britischen Umweltministerin Andrea Leadsom. Sie hat nach eigener Aussage die Entscheidung auf Grund eines Berichts der Öl- und Gas-Aufsichtsbehörde (OGA) gefällt, welche seismische Aktivitäten nahe dem Frackinggebiet Blackpool, bei Lancashire gemessen hatte. Es sollen Erdbeben mit einer stärke von 2,9 auf der Richterskala gewesen sein. Leadsom fügte hinzu: "Nach der Prüfung des OGA-Berichts(...) ist klar, dass wir weitere inakzeptable Konsequenzen für die örtliche Bevölkerung nicht ausschließen können."


Bei der "hydraulic fracturing" Methode, welche kurz Fracking heißt, wird erst das Gestein gesprengt und folglich unter hohem Druck ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien eingeleitet. Durch die Risse steigt das Gas nach oben. Doch die Kritik lautet, dass nur ungefähr die Hälfte der Flüssigkeit wieder hochgepumpt wird. Außerdem kann durch ein altes oder poröses Rohr Flüssigkeit entweichen und das Grundwasser verschmutzen, denn Stoffe wie das krebserregende Benzol sind darin enthalten. Schätzungsweise sollen 90 Billionen Kubikmeter Erdgas dort unten lagern; umgerechnet 24 Billionen Schwimmbäder. Damit könnte Großbritannien seinen Gasbedarf für mehr als tausend Jahre decken.

Alle europaweite Themen haben wir für Dich in der gleichnamigen Kategorie » Europa gesammelt.

Nach Jubiläum des Internets schafft Russland sein eigenes WWW


Heute wurde in einer Lesung für ein neues Gesetz gestimmt. Es sieht vor, dass das russische Kommunikationsministerium mit der Aufsichtsbehörde Roskomnadzor Richtlinien für ein neue digitale Infrastruktur erarbeitet. So ist es nun in Kraft treten. Putin sprach bereits im Mai bei der Unterzeichnung von "nationaler Sicherheit". Es soll noch mehr zensiert werden als jetzt, wie bspw. die Internetseite des Kremlgegners Michail Chodorkowski, welche in Russland nicht aufrufbar ist. Kritik hagelt es auch bei der schwammigen Formulierung, die es erlaubt Nachrichten zu blockieren, aber auch das gesamte Internet abzuschalten.


Menschenrechtler reden von einer möglichen Massenüberwachung. Denn es soll realisierbar sein das russische Netzwerk vom Rest der Welt abzukoppeln. So besagt dieses Gesetz ebenfalls, dass die Regierung die Daten zentral kontrollieren können muss. Russland wird darauf hingewiesen die Meinungsfreiheit zu achten, welche Russland bei der Europäischen Menschenrechtskonvention unterschrieb. Es soll nur eine Reserve-Struktur geschaffen werden, mit mehr Sicherheit, behauptete der Chef des Ausschusses für Informationspolitik in der russischen Staatsduma, Leonid Lewin. Das autonome Netz werde auch nur im Fall einer Bedrohung von außen genutzt. "Was sind das für Dinger? Wer hat sie gesehen? Was wird es kosten? Unbekannt!", das fragte der Oppositionspolitiker Sergej Iwanow. Ihm wurde geantwortet, dass man mit 20 Milliarden Rubel rechnet; ca. 280 Millionen Euro. Demnächst sollen erstmal Tests durchgeführt werden, ob die Idee umsetzbar ist. Da es vom Gesetz her Pflicht ist mitzumachen, bleibt den Providern keine andere Wahl.

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Merkel in Indien


Während dem zweitägigem Besuch von Angela Merkel in Indien ist einiges passiert. So versicherte die Kanzlerin eine Milliarde Euro Investitionen für Indien binnen fünf Jahren. Das Geld solle in nachhaltige Mobilität fließen; ein Beispiel sind E-Busse oder die von ihr besuchte Metro Station, welche vollkommen aus eigener Solarstrom-Produktion läuft. Von dort fahren auch elektrische Rikschas, um die letzte Meile zu überbrücken. Merkel sieht aber auch an anderen stellen große Investitions-Chancen, wie im Hochgeschwindigkeits-Zugverkehr.


Ebenso möchte die Kanzlerin es einfacher machen Fachkräfte nach Deutschland zu holen. Das wird ermöglicht, indem das Visa-Verfahren vereinfacht wird, denn aktuell haben es deutsche Firmen schwer indische Arbeiter nach Deutschland zu holen. Nachdem 2012 die Verhandlungen zwischen der EU und Indien beidseitig nicht zu einem Ergebnis führten, stoppten die Verhandlungen. Nun möchte Merkel die Verhandlungen neu starten und betonte dabei, dass man sie ganz neu Anfangen sollte unter einer neuen EU-Führung. Außerdem sagte sie, sie habe viel mit dem indischen Ministerpräsident Modi über dieses Thema gesprochen. Bei einem Abendessen mit ihm am vorherigen Tag besprach sie noch das Problem mit Pakistan und Kaschmir. Ebenso unterhielt sie sich mit Frauen über Frauenrechte und Gleichberechtigung, die sie später auf einer Konferenz erneut ansprach. Als sie auf die Probleme in der Partei angesprochen wurde sagte sie "in einer Demokratie muss man auch Kritik aushalten können".

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©2019 Hessentrend/ Gaston Liepach

70 Jahre Grundgesetz in Deutschland


Einige Zeit nach Ende des zweiten Weltkrieges verhandelte man ab dem 10.August 1948 zwei Wochen lang im Schloss Herrenchiemsee über das Grundgesetz. An der Ausarbeitung waren von den 65 Personen lediglich vier Frauen. Am 23.Mai 1949, also vor 70 Jahren wurden die Gesetze durch die Unterschrift des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer in Bonn erlassen. Artikel 1 besagt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Obwohl in Artikel 3 steht, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, sieht Stefan Mielchen vom Verein, der in Hamburg den CSD veranstaltet keine vollständige Gleichstellung. Er plädiert dafür, dass sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität dem dritten Absatz hinzugefügt wird. Übrigens, Radio Darmstadt beruft sich bei seiner Arbeit auf Artikel 5 Absatz 1 bis 3.

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Stadtradeln: Wir suchen die fahrradaktivste Kommune


Die Kampagne Stadtradeln wurde durch das Klima-Bündnis mit rund 1700 Mitgliedern in 26 europäischen Staaten ins Leben gerufen. In einem Zeitraum von 21 Tagen werden die Kilometer aller Teams in einer Stadt addiert, um so die fahrradaktivste Kommune zu bestimmen. Mitmachen dürfen alle, die dort wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder zur Schule gehen. Für Darmstadt startet die Aktion am Dienstag, den 28.Mai und endet am 17.Juni; bereits 716 Personen sind dabei. Die gefahrenen Kilometer werden über die Webseite, aber am einfachsten per App für iOS und Android übermittelt. Darüber hinaus verbessert man mit der App die kommunale Radinfrastruktur. Durch die gesammelten GPS-Daten findet man heraus, welche Strecken beliebt sind oder im Kontrast dazu gemieden werden. Wo läufts flüssig; wo geht viel Zeit durch rote Ampeln flöten? All das kann von Verkehrplaner*innen berücksichtigt werden.

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Niki Lauda stirbt mit 70 Jahren


Niki Lauda, der im Februar 1949 als Sohn einer wohlhabenden Familie in Wien geboren wurde, verstarb im Alter von 70 Jahren am Dienstag, den 21.Mai im Kreise seiner Familie. Mit jungen 25 Jahren gewann er zum ersten Mal ein Grand Prix Rennen. Die schweren Verbrennungen sind einem Unfall auf dem Nürburgring im Sommer 1976 geschuldet; dennoch war Lauda sechs Wochen später fest entschlossen wieder Rennen zu fahren. Er gewann zwei weitere Weltmeisterschaften. Zum Ende der 70er Jahre gründete er eine Airline, die er nach zwei Jahrzehnten an Austrian Airlines verkaufte. Die neue Fluglinie Niki mündete in Air Berlin.

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Premierministerin Theresa May tritt zurück


Am Freitag (24.) in London gab die britische Premierministerin Theresa May den Rücktritt von ihrer Position als Parteichefin der Konversativen bekannt. Dieser erfolgt am 7. Juni. Als Grund nennt sie ihren Brexit-Deal von dem sie das Parlament auch nach dem dritten Durchgang nicht überzeugen konnte. Oppositionsführer Corbyn fordert Neuwahlen. Ihr Nachfolger mit den besten Chancen ist der ehemalige Außenminister Boris Johnson.

Den aktuellen Stand des Brexit erfährst Du in der gleichnamigen Kategorie » Brexit gelistet.

EU-Wahl: Am 26.Mai für Deutschland wählen gehen!


Alle fünf Jahre wird in den 28 EU-Mitgliedsstaaten ein neues Europaparlament gewählt. Den Anfang machten am Donnerstag bereits Groß-Britanien und die Niederlande. In Deutschland sind die Bürger am Sonntag zwischen 8:00Uhr und 18:00Uhr aufgerufen wählen zu gehen, denn als bevölkerungsreichste Land stellt man 96 Abgeordnete. Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist nach mehrtätiger Offline-Phase nun wieder verfügbar. Das Verwaltungsgericht Köln stimmte der Auffassung der Partei Volt Deutschland zu, dass das Programm unbekanntere Parteien benachteilige, indem höchstens acht Stück mit der eigenen Meinung verglichen werden können. Bei zukünftigen Wahlen werde sich diese Praxis ändern. Es kann sich durchaus lohnen neuere Parteien zu wählen, denn in Deutschland gibt es keine Prozenthürde und für einen Sitz genügen rund 0,6% der Stimmen. Im letzten Jahr lag die Wahlbeteiligung für Deutschland bei 48,1%. In Griechenland beträgt das Mindestalter 17 Jahre und in Österreich und Malta bei 16 Jahren. Mit ersten Ergebnissen ist frühestens ab 23:00Uhr zu rechnen, dann haben alle ihr Kreuz gesetzt.

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Schlossgrabenfest in Darmstadt

Quelle: Björn Friedrich

Das 21. Schlossgrabenfest findet, wie seit 1999 jährlich Ende Mai statt. Von Christi-Himmelfahrt bis Sonntag, den 02.Juni verwandelt sich eine Fläche von 25.000qm rund ums Residenzschloss in ein Festivalgelände. In den letzten Jahren waren mehrere hunderttausend Menschen vor Ort. Die „täglichen Programmhighligts“ nennnen sich Michael Schulte, voXXclub, Mike Singer, Culcha Candela und Eli. Allesamt spielen in der Zeit von 19:00Uhr bis 21:00Uhr auf der großen Bühne. Für nähere Informationen siehe schlossgrabenfest.de. Zum ersten Mal ist bargeldloses Zahlen per EC- und Kreditkarte, aber auch via Smartphone oder Smartwatch möglich; zumindest an den Hauptgetränkeständen. Auch soll es ein freies WLAN-Netz für 5000 Gäste gleichzeitig geben.

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©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann