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Big Brother Awards - Negativpreis für Datenkraken

Die Big Brother Awards sind die Oscars für Datenkraken; es gibt sie in 19 Ländern. Am Freitag (18.) verlieh der Verein Digitalcourage das 20. Jahr in Folge diesen Negativpreis an Firmen, Organisationen sowie Politiker:innen.


Die Preisskulptur soll eine von einer Glasscheibe und mit Bleiband gefesselte Figur darstellen. Laut der offiziellen Website bringe der Verein die "Feinde des Datenschutzes dorthin, wo sie nicht sein wollen:" im Scheinwerferlicht. Die Jury setzt sich aus Vertretern des Vereins zusammen, aber unter anderem haben auch die Deutsche Vereinigung für Datenschutz (DVD) oder der Chaos Computer Club (CCC) ein Stimmrecht. Ganz zu Beginn - im Jahre 2000 - wurde die Payback-Karte ausgezeichnet. Das ist der Grund, weshalb sie gegenwärtig Kundenkarte statt Rabattkarte genannt wird. Zwei Jahre später musste Bayer dran glauben, weil Auszubildende mehr oder minder freiwillig vor einer Einstellung um eine Urinprobe zur Untersuchung auf Drogen gebeten wurden. Die diesjährigen Big Brother Awards gingen an Tesla für die Überwachung der Autoinsassen sowie Umgebung. Die Modekette H&M habe Daten über Krankheiten der Mitarbeiter:innen gesammelt. Die Innenministerkonferenz erhielt einen Award in der Kategorie Geschichtsvergessenheit. Alle weiteren Preisträger sind unter bigbrotherawards.de gelistet.

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Großes Stück der Eisdecke von Grönland abgebrochen

Zyklon "Amphan" in Indien und Bangladesch

In Indien und Bangladesch wütete Zyklon "Amphan". Neben immensen Sachschäden verloren durch den Zyklon auch 80 Menschen ihr Leben, wovon laut Regierungschef Mamata Banerjee mindestens 72 Personen im nordindischen Bundesstaat Westbengalen lebten.

Schon bevor er auf Festland traf wurden drei Millionen Menschen in Notlager gebracht. Aufgrund der Windböen, die mit bis zu 185km/h über das Land fegten, zählt Zyklon Amphan zu den schlimmsten Stürmen der letzten 20 Jahren. In Kalkutta, einer Stadt mit 15 Millionen Einwohnern, brach die Stromversorgung durch umgekippte Strommasten zusammen. Fernsehbilder zeigen, wie die Wassermassen den Flughafen fluteten und die gesamte Stadt zeitweilig knietief unter Wasser stand. Laut den Behörden vor Ort sei in den Küstendörfern beinahe alles zerstört worden. Außerdem macht sich die Besorgnis breit, dass der Zyklon, als er über die indischen Mangrovenwälder zog, großen Schaden anrichtete. Diese gelten als Unesco-Weltkulturerbe. Jetzt braucht es Helfer, die die Bevölkerung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln und Werkzeug zum Wiederaufbau versorgen.

Alle weltweiten Ereignisse findest Du im Archiv » Weltweit vor.

Pakistan: 97 Tote durch Flugzeugabsturz