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gamescom

Letztes Jahr zogen die Veranstalter der gamescom - die Koelnmesse GmbH und games (Verband der deutschen Games-Branche) rund 370.000 Besucher*innen in ihre Hallen. Auch wenn sich der Wert seit 2018 nicht veränderte, ist diese Messe nach wie vor die weltweit größte ihrer Art im Bereich Unterhaltungselektronik und Computer- oder Videospiele; gemessen an der Besucherzahl und Ausstellungsfläche.


Den Nebenwirkungen der Corona-Pandemie ist es geschuldet, dass die gamescom dieses Jahr vom 27. bis 30. August als ausschließliche Online-Veranstaltung stattfindet. Im Content-Hub gamescom now soll alles zu finden sein, dass das Gamer-Herz begehrt: Ankündigungen, Events, Esport-Turniere, Sonderaktionen oder Weltneuheiten. Unter den über 300 offiziellen Partnern fehlen namenhafte Publisher wie Nintendo. Hinter gamescom forest steckt das Vorhaben mindestens 15.000m2 Mischwald nahe Bayreuth entstehen zu lassen. 10.000m2 kommen dabei vom Veranstalter selbst und je 3,25€-Spende seitens der Community kommt ein Quadratmeter hinzu.

Weitere Beiträge aus der digitalen Welt findest Du vollständig im Technik-Magazin » radio.exe gelistet.

Polizeigewalt: Polizist kniet auf 15-Jährigen


Am Samstagabend (15.) wird die Polizei wegen zehn Randalierern zu einem Schnellrestaurant in Düsseldorf gerufen. Dort angekommen, soll ein bis dato unbeteiligter 15-Jähriger die Beamten angegriffen haben, weshalb sie ihn zu Boden brachten, dann fesselten und zum Streifenwagen brachten. Das Ganze sei innerhalb von zwei bis drei Minuten geschehen. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) liegt der vorläufige Einsatzbericht vor. Im Netz kursiert ein Video, das den vorläufig zum Innendienst verdonnerten Polizisten zeigt, wie er auf dem Kopf des Jungen kniet. Laut der Verteidigung sei ihm das so gelehrt worden. Die Aufarbeitung des Falles erfolgt durch die Polizei Duisburg sowie der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Dennoch sieht es Kriminologe Prof. Tobias Singelnstein kritisch, dass bei Polizeigewalt nicht neutrale Stellen eingeschaltet werden. Er fordert für jeden Polizisten eine äußerlich erkennbare Dienstnummer, weil die Nicht-Identifizierung einer der häufigsten Gründe für die Verfahrenseinstellung ist. Unter 10% der Fälle von Polizeigewalt führen überhaupt zu einer Anzeige, wie man bei einer Studie mit 3400 mutmaßlichen Opfern aus 2019 herausfand. Es erinnert an den Todesfall George Floyd im US-Bundesstaat Minneapolis Ende Mai.

Sämtliche Berichterstattung aus Deutschland sammelten wir für Dich in der Kategorie » DE.

Terror-Anschlag (auf Hotel) in Mogadischu in Somalia


In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind bei einem Terroranschlag am Sonntag (16.) 17 Menschen ums Leben gekommen - darunter vier Zivilisten - ; mindestens 40 wurden verletzt. Die Anschläge waren an die Menschen an einem Militärstützpunkt und Bewohner eines Hotels gerichtet. Dieses "Elite"-Hotel sei besonders bei Politikern sowie Journalisten beliebt. Vor dem Hotel explodierte zunächst eine Autobombe. Im Anschluss lieferten sich die Terroristen über drei Stunden Gefechte mit dem Sicherheitspersonal - drei von ihnen starben. Zwei der Todesopfer sollen Regierungsmitarbeiter gewesen sein. Die islamistische Miliz Al-Schabaab beanspruchten den Anschlag für sich. Sie kämpfen um die Vorherrschaft und kontrollieren auch schon weite Teile des Südens und das Zentrum. Die Regierung wird im Kampf gegen Al-Schabaab vom US-Militär, das Luftangriffe fliegt und von der Afrikanischen Union (AU) unterstützt.

Alle weltweiten Ereignisse findest Du im Archiv » Weltweit vor.

Blaulicht-Meldungen


Reinheim: Im Kampf gegen die Straßenkriminalität führten die Beamten Reinheims im Umkreis des Bahnhofes Personenkontrollen am Mittwochabend (19.) durch. Dabei versuchten ein 19- und 20-Jähriger erfolglos den Gesetzeshütern zu entkommen. Wie sich herausstellte besaßen beide Männer Marihuana. Bei dem 19-Jährigen, der die Drogen unterwegs wegwarf, fanden die Polizisten ein Einhandmesser sowie 500€ gestückelt. Es wurde Anzeige gegen beide erstattet.

Modautal: Auf der Landstraße zwischen Hoxhohl und Ernsthofen war ein 80-jähriger Autofahrer am Dienstag (18.) gegen 09:20Uhr in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Laut Zeugenaussagen rauchte sein VW-Multivan schon während der Fahrt ehe er in einem Waldstück gegen einen Baum krachte, worauf sein Fahrzeug Feuer fing. Laut Polizeiberichten erlag er im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Dieburg: Die Mitarbeiter der Verkehrsinspektion Dieburg stoppten am am Mittwoch (19.) einen offensichtlich getunten VW Golf. Besonders die unterschiedlich weit aus den Kotflügeln herausragenden Hinterräder sind aufgefallen. Wegen unzulässigen Änderungen an Fahrwerksteilen sei auch die Betriebserlaubnis entzogen worden, weshalb der neue Besitzer kurzerhand zwei Zulassungssiegel und die HU-Plakette fälschte. Außerdem stammt die Fahrerlaubnis des 24-Jährigen aus einem Drittstaat und ist somit in Deutschland nichtig.

Wo gibt's Blaulicht? Genau, auf den Einsatzfahrzeugen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Daher gibt Dir die Kategorie » Blaulicht einen Einblick in deren Berufsalltag.

©2020 Hessentrend/ Leon Ebersmann

US-Strafzölle für China

Neue Strafzölle verhängt Präsident Donald Trump auf Waren aus China im Wert von 300 Milliarden US-Dollar. Die zusätzlichen zehn Prozent Einfuhrabgaben werden mit dem ersten September verhängt, die betroffenen Waren sind zur Zeit noch unbekannt. Bereits vor zwei Monaten bestimmte man einen 25%igen Strafzollsatz auf Waren in Höhe von 250Mrd. Dollar.

Bei einem zweitätigen Gespräch in Shanghai kam Kritik vom Präsidenten, weil China den Ankauf von US-Landwirtschaftsprodukten in großer Menge nicht in die Tat umsetzte. Obwohl vereinbart, stoppte China den Vertrieb von Fentanyl, das in den Vereinigten Staaten als Droge missbraucht wird, nicht. Anfang September werden die Verhandlungen in Washington fortgesetzt.

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Frankfurt: Mutter und Kind vor Zug gestoßen - 8jähriger stirbt


Ein Geschehnis, dass die Gesellschaft in tiefe Trauer stürzte, ängstlich machte oder zu rechtspopulitischen Aussagen veranlasste, ereignete sich am Montagmorgen. Am Frankfurter Hauptbahnhof gegen 10Uhr wurde ein achtjähriger Junge und deren Mutter auf das Gleisbett vor den einfahrenden ICE aus Düsseldorf gestoßen. Eine Renterin widersetzte sich den Angriffen. Die Mutter rettete sich im letzten Augenblick in den Bereich zwischen Bahnsteig und Gleise, doch der Zug erfasste den Jungen, der vor Ort seinen Verletzungen erlag. Passanten überwältigten den mutmaßlichen Täter: ein 40jähriger aus Eritrea, der seit 2006 mit Frau und drei Kindern in der Schweiz lebt. Dort galt er als gut integriert, doch war den Behörden vor Ort augrund zweier Delikte bekannt. Eine Nachbarin soll er mit dem Messer bedroht und seine Familie eingesperrt haben.

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Earth-Overshoot-Day: So früh wie nie zuvor


Wissenschaftler und Umweltschützer riefen den Earth-Overshoot-Day (dt.: Erdüberlastungstag) ins Leben, um darzustellen, wann die Menschheit ihre jährlichen Ressourcen aufgebraucht hat. Mitte der 1970er war es Anfang Dezember soweit, doch um die Jahrtausendwende lag er schon im Oktober. In diesem Jahr ist der 29.Juli der Stichtag und damit so früh wie nie zuvor. Seit Donnerstag lebt die Bevölkerung auf Pump zukünftiger Generationen, das heißt, dass überlebenswichtige Grundlagen vernichtet werden. Lebt die Menschheit ihren aktuellen Lebensstil weiter, so bräuchte es 1,7 Erden. Passt man sich Deutschland an, so verdoppelt sich der Wert auf drei. Zu den Problemen gehört die Überfischung, welche rund ein Drittel aller weltweiten Fischbestände betrifft. Durch die Abholzung der Regenwälder schießt man sich sprichwörtlich ein Eigentor, weil sie ebenfalls rund 30% der menschgemachten Treibhausgase absorbieren könnten. Das Bundesumweltamt errechnete, dass jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr 221kg Verpackungsmüll verursacht.

Japan: passgenaue Organe in Tieren züchten


Tierembryonen mit menschlichen Zellen musste man bislang in Japan nach spätestens 14 Tagen getötet haben. Nun erhielt der Wissenschaftler Hiromitsu Nakauchi eine Erlaubnis zur Austragung von Mensch-Tier-Mischwesen; auch Chimäre genannt. Dabei wird ein tierischer Embryo gezüchtet, dem die Eigenschaften zur Bildung eines bestimmten Organs fehlen. Im nächsten Schritt spritzt man menschliche Stammzellen, die zu jeder Art von Gewebe werden können. Das Resultat bildet das gewünschte Organ. 2017 glückten Nakauchi und seinem Team erste Versuche mit Ratten und Mäuse, wobei sich im Rattenembryo die Bauchspeiseldrüse einer Maus bildete. Dem Menschen kämen Schweine als Wirtstiere am nähesten. Nicht nur in Deutschland und den USA ist das Vorgehen rechtswidrig.

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Drogen in Deutschland: So viel wie nie zuvor


Durch weitaus über sieben Tonnen an Drogen, die Fahnder des Zolls sicherstellten, überbietet man schon jetzt den Rekord aus 2017. Die hohe Zahl ist zwei bedeutsamen Funden im Juli gewidmet. Auf einem Containerschiff aus Uruguay auf dem Weg nach Antwerpen in Belgien fand der Hamburger Zoll im Rahmen einer Kontrolle 4,5t Kokain mit einem Verkehrswert in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Versteckt waren die 4000 Blöcke in über 200 Sporttaschen. Offiziell transportierte man Sojabohnen. Der Zoll vernichtete nach eigenen Angaben die Substanz. Weitere 1,5t spürte man versteckt in einer Tabaklieferung auf einem Schiff auf, welches aus Brasilien ebenfalls nach Antwerpen fuhr. Ein hochrangiger Drogenfahnder kritisiert, dass sich die Politik zu sehr auf Terrorismus und Cyberkriminalität fokussiere, wodurch die Drogenschwemme vernachlässigt werde.

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Mehr Möglichkeiten bei DNA-Fahndung


Um Ermittlungen voranzubringen und unbekannte Täter schneller zu fassen, soll das Strafverfahren modernisiert werden, damit über DNA-Spuren Rückschlüsse auf das Alter, Haut-, Augen-, oder Haarfarbe gemacht werden dürfen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf brachte das Justizministerium hervor. Bislang war nur die Feststellung des Geschlechts und der Abgleich mit der polizeilichen Datenbank abgedeckt. Zwar stelle die Vorgehensweise ein Eingriff ins Persönlichkeitsrecht dar, doch sei verhältnismäßig, da äußerliche Merkmale ohnehin durch Zeugenaussagen ermittelt werden. Um Personengruppen oder Minderheiten vor Diskriminierung zu bewahren, bleibt es weiterhin verboten Informationen über die Herkunft zu sammeln.

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©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann