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Stuttgart-Randale

In der Nacht zum Sonntag (21.) randalierten zwischen 400 bis 500 Menschen in der badenwürrtembergischen Stadt Stuttgart. Zuvor soll ein 16-Jähriger gezielt gegen den Kopf eines Studenten getreten haben, der bereits am Boden lag.


Laut dem City-Manager Sven Hahn wurden 40 Läden in Stuttgarts zentraler Einkaufsstraße beschädigt, wobei neun zusätzlich geplündert wurden. Die Polizei schätzt den Gesamtsachschaden im sechs- bis siebenstelligen Bereich. 19 Beamte wurden verletzt. Die Bilanz: 25 mutmaßliche Randalierer wurden festgenommen, die sich wegen schweren Landfriedensbruchs, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Diebstahl in besonders schwerem Fall verantworten müssen. Gegen den 16-Jährigen wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart ebenso gegen einen Polizeibeamten aufgrund einer rassistischen Sprachnachricht. Die Insolvenzquote der ohnehin angeschlagenen Geschäften könnte auf bis zu 20% ansteigen. Die Ursache für die Ausschreitungen in Stuttgart ist nicht abschließend geklärt. Ist es die enthemmte Partyszene, entladener Frust über die Corona-Auflagen oder fehlender Respekt vor Ordnungshütern? Weil eine taz-Journalistin die Arbeiten der Polizei kritisierte und alle Polizisten auf der Müllhalde entsorgen wolle, erwägte Bundesinnenminister Seehofer sie anzuzeigen.

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NRW-Landtag verabschiedet Gifttiergesetz


Sommer 2019: Eine Monokelkobra aus Herne ging ungefragt auf Reisen. Die bräunliche, hochgiftige Schlange war tagelang nicht aufzufinden. Doch das ist kein Einzelfall. Daher verabschiedete der NRW-Landtag am Mittwoch (24.) ein Gifttiergesetz, das einerseits den Kauf von giftigen, exotischen Tieren verbietet und andererseits strenge Regeln für bereits gekaufte Tiere vorsieht. So muss das Tier den Behörden gemeldet werden sowie eine hohe Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden, denn bislang braucht es keine besondere Berechtigung zur Haltung solch gefährlicher Tiere. Dennoch vermuten die Behörden, dass Nordrhein-Westfalen das Zentrum der Haltung von exotischen Tieren in Deutschland sei. Der Gesetzentwurf stammt von der Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Verstöße können bis zu 50.000€ kosten oder gar zwei Jahre Haft nach sich ziehen.

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Veranstaltungsbranche in der Not: Night of Light


Bundesweit erstrahlten am Montag (22.) allerlei Gebäude in rotem Licht. Mit der sogenannten Night of Light machte die Veranstaltungsbranche auf ihre finanzielle Notlage, ausgelöst durch die Folgen der Corona-Pandemie aufmerksam. Seit dem 10. März haben Beleuchter, Tontechniker oder Bühnenbauer nahezu keine Aufträge mehr, da ihnen die Arbeit untersagt ist. Laut einer Studie des Verbandes für Medien und Veranstaltungstechnik (VPLT) komme die Veranstaltungsbranche in Deutschland auf einen jährlichen Umsatz in Höhe von 130 Milliarden Euro. Darüber hinaus sollen Veranstaltungen das Geschäft von Reiseveranstaltern, Gastronomen und Hoteliers positiv beeinflussen. Nach Aussage der Night of Light Organisatoren werde die Veranstaltungsbranche finanziell keine weiteren 100 Tage mehr überleben. Ähnlich sieht es Leinemann (VPLT-Vorstandsvorsitzende), der überzeugt ist, dass der gesamte Sektor spätestens zum Ende des Jahres insolvent sein werde. Dirk Wöhler (Berufsverband der DJs) merkt an, dass sich Einnahmen aufgrund der langen Planungsphase frühestens in einem halben Jahr bemerkbar machen.

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Bundesinnenminister Seehofer verbietet "Nordadler"


Am Dienstag (23.) hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die rechtsextremistische Vereinigung Nordadler verboten und aufgelöst. Nordadler ist auch bekannt als Völkische Revolution, Jugend, Gemeinschaft oder Renaissance. In den Morgenstunden durchsuchten Polizisten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Brandenburg sowie Sachsen die Immobilien führender Vereinsmitglieder. Seehofer erklärt, dass die Vereinigung überwiegend im Internet und sozialen Medien, darunter sowohl Telegram, Instagram als auch Discord in offenen bzw. geschlossenen Chatgruppen agierte. Dennoch zeigt er sich entschlossen, dass "weder in der realen noch in der virtuellen Welt" Rechtsextremismus und Antisemitismus bei uns einen Platz haben. Laut dem BMI habe Nordadler an einem nationalsozialistischem Siedlungsprojekt im ländlichen Raum gearbeitet, damit Gleichgesinnte nach beieinander leben können. Deren Anführer befürwortete den Anschlag auf die Synagoge in Halle im vergangenen Herbst. Im Januar wurde Combat 18 verboten, im März folgte "Geeinte deutsche Völker und Stämme", wie wir schon damals berichteten.

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Wirecard fehlen 1,9 Milliarden Euro


Bargeldlos zu zahlen wird immer beliebter. Genauso werden auch die Anbieter immer größer - einer von ihnen ist Wirecard. Doch die letzte Bilanz war lückenhaft. Es wird davon ausgegangen, dass 1,9 Milliarden Euro in der Bilanz fehlen. Dem Technischen und Vorstandsvorsitzenden Markus Braun wird vorgeworfen, Marktmanipulation betrieben zu haben. Dieser hat bereits vor den Vorwurf seinen Beruf an den Nagel gehängt. Nichtsdestotrotz musste Braun in Untersuchungshaft. Da kam er wieder auf Kaution frei. Der Kautionsbetrag in Höhe von 5 Millionen Euro wurde bereits am Folgetag bezahlt. Der Aktienkurs des DAX-Unternehmens ist um 80 Prozent gesunken. Mit einem so dramatischen Absturz ist Wirecard der erste DAX-Konzern, der Insolvenz angemeldet hat. Das Deutsche Aktieninstitut kurz DAI warnt vor einer Überregulierung. Es gebe bereits einen guten Werkzeugkasten an Regulierungsinstrumenten. Christine Bortenlänger warnt davor, "jetzt die Bazooka der Regulierung zu zücken", denn Kein Rechtssystem der Welt könne Betrug und Manipulation ganz verhindern.

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Anschlagsversuch auf ICE-Strecke in Hessen

Die 484 Meter lange und bis zu 50 Meter hohe Theißtal-Brücke wurde 2001 für die Hochgeschwindigkeitsverbindung Köln - Frankfurt errichtet. Unbekannte lösten dort am Freitag (20.) auf rund 80 Metern die Schienenschrauben. Daher ermittelt das Landeskriminalamt Hessen wegen des Verdachts eines Anschlages. Ein aufmerksamer ICE-Lokführer bemerkte die unruhige Fahrweise und meldete den Vorfall umgehend.

Bahn-Mitarbeiter stellten fest, dass sich die Schienen bereits lösten und bis zu 5cm mehr auseinander standen. Ab 8:13Uhr war die Strecke gesperrt, alle betroffenen Züge wurden umgeleitet. Ohne den aufmerksamen ICE-Lokführer hätte es zur Entgleisung oder gar zum Sturz von der Brücke der Züge kommen können. Die Bahn nimmt den Vorfall ernst, weil die Länge der manipulierten Strecke auf eine gut organisierte Tat mit mehreren Tätern schließen lässt. Doch bislang werde die Bahn von niemandem diesbezüglich erpresst. Dennoch nahm die Polizei diesbezüglich einen 51-Jährigen nahe Köln fest, der erst vor kurzem eine Haftstrafe wegen Erpressung abgesessen habe.

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Bundesinnenminister verbietet Reichsbürger-Bewegung


Reichsbürger lehnen die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland sowie deren Souveränität ab. In Sicherheitskreisen rechnet man 19.000 Personen der Szene zu. Am Donnerstag (19.) durchsuchten 400 Beamte in zehn Bundesländern die Wohnungen von 21 führenden Mitgliedern der Reichsbürgerbewegung "Geeinte deutsche Völker und Stämme". Man fand Schusswaffen, Baseballschläger, Propagandamaterial als auch geringe Mengen Betäubungsmittel. Auf Grundlage der Erkenntnisse des Verfassungsschutzes zu verfassungsfeindlichen Bestrebungen verbot Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Vereinigung. Ihr sollen bis zu 120 Mitglieder angehören. Kopf der Vereinugung sei Heike W. aus Berlin, die eine Website sowie einen YouTube-Kanal betreibe. Geeinte deutsche Völker und Stämme sei rassistisch, antisemitisch und bedrohe Amtsträger massiv. So gingen 2017 drei Mitglieder zu einer Berliner Bezirksbürgermeisterin. Sie forderten von ihr das Rathaus zu räumen und ihnen die Schlüssel zu übergeben.

Pläne für Flugabwehr-System auf Windows 2000 Rechner


Mitarbeiter der Sicherheitsfirma G Data erwarben für 90€ via eBay einen ausrangierten Laptop der Bundeswehr. Der Windows 2000 Rechner vom Modell Rocky II+ RT686 des deutschen Herstellers Roda startete ohne Kennwortabfrage, wodurch schnell ersichtlich wurde, dass der Datenträger nicht ordnungsgemäß gelöscht wurde. Für Tim Berghoff (G Data) sind keinerlei Löschversuche erkennbar. Daher blieb es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Mitarbeiter mit "guest" als Benutzername sowie Passwort in der Verwaltungsoberfläche Modis einloggen konnten. Begrüßt wurde man von der technischen Dienstvorschrift - im Volksmund Dokumentation - des Flugabwehrsystems Ozelot. Diese Fahrzeuge sollen noch gegenwärtig im Einsatz sein. Problematisch ist, dass die Bedienungsanleitung ebenfalls aufzeigt, wie man das Panzerfahrzeug zerstört. Entweder mit vorhandenen Sprengmitteln sprengen oder die Kraftstoffleitungen im Triebwerksraum zerstören und dann anzünden. Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums zeigte sich gelassen, denn die Informationen seien nicht sicherheitskritisch, sondern dienen den Bundeswehr-Soldat*innen, die das Flugabwehr-System zurücklassen müssen.

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Renten steigen ab Juni sehr stark


Irgendwann beschäftigt man sich zwangsweise mit dem Thema: Rente. Denn von den 83 Millionen deutschen beziehen rund 21 Millionen aktuell Rente. Doch man verzeichnet eine ansteigende Altersarmut. Dagegen gibt es jetzt eine positive Nachricht für Rentner*innen. Denn durch den ansteigenden Durchschnittslohn kommt es ab dem ersten Juni zu einer Erhöhung des Rentengeldes im Westen um 3,45% und im Osten um 42%. Das heißt konkret bei einer Rente, die auf West-Beiträgen beruht, steigt bei 1000€ um 34,50€ und bei Ost-Beiträgen um 42€. Das Rentenniveau beträgt insgesamt 48,21 Prozent des durchschnittlichen Einkommens. Gundula Roßbach (Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung) meint, "Das ist in diesen schwierigen Zeiten wirklich eine gute Nachricht".

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Nordkorea testet offenbar wieder Raketen


Kim Jong-un ist bekannt, vermutlich auch wegen seinen Taten. Südkorea hat angegeben, dass Nordkorea wieder Raketentests durchgeführt hat. Nordkoreanischen Staatsmedien zufolge habe Kim Jong-un eine Artillerie-Schießübung angeleitet. Genaueren Angaben zu den Raketen gab es auch. Die Raketen sollen im Westen Nordkoreas gestartet und dann vor der Ostküste ins Wasser gestürzt sein. Bis auf eine Höhe von 50 Kilometern sollen gar zwei Raketen gestiegen sein. Die kurz aufeinander startenden Raketen sollen Kurzstreckenraketen mit einer Reichweite von 410 Kilometern gewesen sein. Sie sollen stark genug sein um einen nuklearen Sprengkopf zu tragen. Doch nicht nur Südkorea hat Nordkorea nach dreimonatiger Pause in den Augen, sondern auch die USA untersuchen diesen Vorfall.

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AfD "Flügel" Auflösetreffen aufgelöst


Das letzte Mal als wir über die AfD berichteten, hieß es, der AfD Flügel wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Durch die Ergebnisse des Verfassungsschutzes hat die Bundesführung der AfD beschlossen, dass der Flügel sich bei einem Treffen eine Erklärung erstellen soll. Doch dieses Treffen hat nicht stattgefunden. Der Grund ist Zitat "die Corona Pandemie". Doch was sofort klargestellt wurde ist, dass ein Telefonat keine Alternative ist. Es wird befürchtet dass der Verfassungsschutz mithöre. Doch die Bundesführung fordert immernoch eine Auflösung des Flügels bis zum 30. April 2020. Gerade fürchtet laut der ARD auch die gesamte AfD, dass sie als Verdachtsfall eingestuft wird.

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Wilke Wurst: Skandal und offene Fragen

Der Tod von drei Menschen lässt sich auf den Verzehr mit Listerien belasteter Ware zurückführen. Ihr Produzent war die Großmetzgerei Wilke aus Twistetal als Teil des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Schon seit einem Jahr weiß das Robert-Koch-Institut von vermehrten Erkrankungen durch den Listeria-Erreger vom Typ Sigma I Bescheid. Mite August des aktuellen Jahres soll auch das hessische Ministerium vom Listerien-Verdacht; und zwar bei Wilke erfahren haben. Doch einen zweifelslosen Beleg für die Verunreinigung der Fleischprodukte des Unternehmens habe es nicht gegeben, so Verbraucherschutzministerin Hinz.

Erst Tage später wird der Landkreis Waldeck-Frankenberg und das Regierungspräsidium Kassel in Kenntnis gesetzt. Grund hierfür sind Ausfälle im Ministerium. Anfang September folgt die Anweisung einer Desinfektion und Reinigung der Schneidegeräte. Die gehäuften Kontrollen durch das ortsansässige Veterinäramt führen zur Schließung des Betriebs. Im Zuge der zahlreichen Rückrufaktionen beantragt Wilke Wurstwaren ein Insolvenzverfahren. Der Landkreis erstattete Anzeige gegen den Geschäftsführer Klaus Rohloff wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtergesetzbuch.

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Erster Stadion-Besuch für Frauen im Iran


Beim Länderspiel Iran gegen Kambodscha durften zum ersten Mal auch Frauen ihre Mannschaft live vor Ort im Azadi-Stadion - das übersetzt Freiheit bedeutet - anfeuern. Erzkonservative Geistliche meinten, dass man mit einem Verbot die Frauen vor dem Anblick leicht bekleideter Männer und einem vulgären Umfeld schütze. Die frühere Not machte Mädchen und Frauen erfinderisch, denn sie versuchten sich trotz der Anordnung getarnt mit Kappen, Bärten, verstellter Stimme oder abrasierten Haaren Zutritt zum Stadion zu verschaffen. Die Strafen waren empfindlich. So erhielt Sahar Khodayari eine sechsmonatige Gefängnisstrafe, doch dazu kam es nie, denn aus Protest übergoss sie sich vor dem Gericht mit Benzin und zündete sich an. Ende September teilte FIFA-Präsident Infrantino mit, dass Frauen zukünftig bei Länderspielen in einem eingezäunten Bereich zusehen dürften. Im akuellen Beispiel waren 4000 der 100Tsd Sitzplätze für Frauen vorgesehen.

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Bundesrat fordert Rauchverbot im Auto


Der Bundesrat brachte beim Bundestag einen Gesetzentwurf ein, der besagt, dass das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Kindern oder Schwangeren unter Strafe steht. Bei Zuwiderhandlungen ist mit einer Geldbuße von 500€ bis 3.000€ zu rechnen. Der Bundesrat begründet seinen Vorschlag damit, dass die Schadstoffkonzentration in der Luft nirgendwo so hoch und folglich Passivrauchen so gesundheitsschädigend sei, wie im Auto. Hierfür verweist man auf eine Untersuchung des Deutschen Krebsforschungzentrums, wonach die Konzentration im Auto fünf Mal so hoch ist, wie in einer ähnlich verrauchten Bar. Wie auch schon bei den Dieselfahrverboten bleibt die Frage nach der Kontrollierbarkeit offen.

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Rückruf bei Discounter-Milch


Durch eine defekte Dichtung ist bei der Deutschen Milchkontor und dem Unternehmen Fude + Serrahn ein Rückruf gestartet worden, weil die fettarme Milch dadurch verunreinigt worden ist. So soll es laut dem Milchproduzenten Deutsche Milchkontor passiert sein. Es seien nach Kenntnisnahme Proben an externe Labore geschickt worden. Dort wurde festgestellt, dass sich ein Wasser-Erreger in die Milch eingepflanzt hatte, das bedeutete eine Verunreinigung nach dem Pasteurisieren. Zurückverfolgt wurde alles auf das Everwinkelwerk im Münsterland in Nordrhein-Westfalen. Es sind alle Produkte betroffen mit dem Kennzeichen "DE NW 508" und einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem zehnten und 20. Oktober 2019.

Anschlag Halle an der Saale


Am Mittwoch den 9. Oktober wurden bei einem Anschlag in Halle an der Saale zwei Menschen getötet und mehrere verletzt. Eines der Opfer erschoss er als sie zufällig an dem Täter vorbeiging, während dieser versuchte auf den jüdischen Friedhof einer Synagoge zu gelangen. Zuvor versuchte er ebenfalls in die Synagoge selbst durch Schießen auf die Tür, sowie das Einsetzen von Sprengstoff zu gelangen. Daraufhin ging der Täter zu einem Dönerladen und erschoss dort einen Mann. Auf einem der Videos, die während des Anschlags gedreht worden sind, sieht man den Mann aus seinem Auto steigen, um sich schießen und letztendlich auch, wie er selbst von einem Polizisten getroffen wurde. Daraufhin flüchtet der Täter mit seinem Auto und stahl in dem 15km entfernten Wiedersdorf ein anderes Fahrzeug. Später war der Mann in einem Unfall verwickelt, wodurch man ihn fasste. Nachdem der Generalbundesanwalt den Fall übernahm und von "Terror" sprach, wollte er gegen den mutmaßlichen Täter Stephan B. einen Haftbefehl beantragen. Bei den Ermittlungen wird von einem rechtsextremen Motiv ausgegangen, da sich der Täter bei den Taten mit einem Smartphone auf dem Helm seiner Schutzausrüstung filmte und dieses Video auf Twitch live streamte und sich rasant auf vielen rechten Internetseiten wiederfand. In Landsberg nahe Halle seien auch Schüsse gefallen. Das bestätigte die Polizei ohne nähere Angaben.

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Deutscher Wetterdienst warnt: Noch extremerer Dürresommer


Das trockene Wetter ist ein Indiz dafür, dass sich die Dürre im vergangenen Sommer wiederholen oder sogar übertreffen werden könne. Dadurch soll der Getreideertrag noch unter bisherige Schätzungen von 41Mio. Tonnen auf lediglich 36Mio. Tonnen sinken. Zusätzlich steigt die Waldbrandgefahr, die im Norden wie auch im Westen Deutschlands besonders hoch ist. Die Alternative wäre ein Ende der Monokultur, das heißt statt einem reinen Nadelwald auch Laubwälder mit unterschiedlichen Baumarten. Doch in der Regel führt fahrlässiges Handeln zum Brand: rauchen, offenes Feuer durch Grilllust oder auf Wiesen geparkte Fahrzeuge, dessen Katalysatoren eine enorme Hitze ausstrahlen. Der deutsche Feuerwehrverband plädiert für mehr Löschhubschrauber, denn zur Zeit lässt sich schwer sagen, welche Maschinen der Bundespolizei und der Bundeswehr theoretisch in der Lage sind.

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"Neue IRA" gesteht Mord der journalistin Lyra McKee


Die Journalistin Lyra McKee verstarb am Abend des Gründonnerstags, als sie im nordirischen Londonderry unterwegs war. Nun hat die Zeitung "The Irish News" ein Bekennerschreiben der Gruppe "Neue IRA" erhalten, in dem man betont, dass McKee tragischeweise getötet wurde als sie an der Seite der Polizei stand, weshalb man aufrichtig um Entschuldigung bitte. Infolgedessen nahm man drei Personen fest, zwei Männer sind wieder auf freiem Fuß im Gegenteil zu der 57-Jährigen. Die Gruppe ist für ein vereinigtes Irland, denn man lehnt das Karfreitagsabkommen von 1998 ab. Im März bekannte man sich zu Paketbomben in London und Glasgow.

Sri Lanka: Nach Anschlägen Zahl der Todesopfer korrigiert


Religiöse Extremisten töteten am Sonntag bei den Anschlägen in Kirchen und Luxushotels mehrere hundert Menschen. Die Terrormiliz IS reklamierte die Aktion für sich. Schon zuvor übermittelte der stellvertretende Generalinspektor eine konkrete Warnung & auch die USA gab einen Fehler im System zu. Zu Beginn der Berichterstattung bezüglich den Anschlägen in Sri Lanka stieg die Anzahl der Todesopfer stetig bis auf 359 an. Nun gaben Behörden vor Ort zu, dass die Angabe auf 253 korrigiert werden muss, da Leichen teilweise doppelt gezählt wurden. Der Grund hierfür ist der Zustand der Toten.

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BGH entscheidet: Unitymedia darf Router der Kunden nutzen


Um das mobile Datenvolumen der Kunden zu schonen, bietet der Kabelnetzbetreiber Unitymedia Hotspots an. Dafür nutzt man die Router des Kunden, indem ein zweites, teilöffentliche WLAN-Netz eingerichtet wird. Teilöffentlich bedeutet, dass mit nur einem Login alle Unitymedia-Hotspots genutzt werden dürfen. Die Verbraucherzentrale NRW hält das Vorgehen für eine unzumutbare Belästigung und einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Unitymedia benötigt hierfür die private Infrastruktur wie den DSL- oder Stromanschluss. Obwohl Konzernsprecher versicherten, dass es keine Einbußen bei der Bandbreite gebe, bleiben Verbraucherschützer skeptisch. Das Landgericht Köln gab den Vorwürfen recht im Gegensatz zum Oberlandesgericht Köln und letztendlich dem BGH. In Karlsruhe ist man der Meinung, dass ein Hotspot durchaus zur Belästigung werden könne, doch aufgrund des Widerspruchsrecht keine unzumutbare.

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Gespräche beendet - Fusion gescheitert


Wochenlang zitterten unzählige Mitarbeiter der Commerz- und Deutschen Bank, der Betriebsrat der Commerzbank bezeichnete den geplanten Abbau von rund 30.000 Angestellten als Desaster, wie auch Verdi. Am Donnerstag sind die Vorstände beider Parteien zu dem Entschluss gekommen, dass der Zusammenschluss keinen ausreichenden Mehrwert erzielt, weshalb die Gespräche mit sofortiger Wirkung eingestellt worden sind. Schon zuvor erfuhr das Well Street Journal, dass die Gespräche festgefahren seien. Die Niedrige Zinspolitik und teure juristische Altlasten auf Seiten der Deutschen Bank erschwerten die gewollte Fusion.

Bundesliga: Lilien weiterhin in der 2. Fußballliga


Wir starten mit einer erfreulichen Nachricht, denn die Lilien haben mit dem 2:1 Auswärtssieg gegen den 1.FC Köln den Klassenerhalt geschafft. Deshalb spielt man auch in der kommenden Saison in der zweiten Liga. Schon am Freitag verlor Augsburg mit 1:4 gegen Leverkusen. 0:0 trennten sich Eintracht Frankfurt und Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf siegte mit 1:4 gegen Werder Bremen. Die weiteren Ergebnisse RB Leipzig und Freiburg 2:1, Hannover 96 und Mainz05 1:0, wie auch BVB gegen Schalke04 2:4. Die Partie am Samstag Abend VfB Stuttgart und Mönchen Gladbach entschied entschied der Gastgeber mit nur einem Tor für sich. Noch heute stehen Hoffenheim und Wolsburg, oder aber der 1.FC Nürnberg und FC Bayern auf dem Rasen.

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©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann