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Für viele war der iPod der Einstieg in die digitale Welt. Nun gerät er immer tiefer in Vergessenheit, wird er lediglich versteckt in der Musik-Kategorie zum Kauf angeboten. Umso überraschender war es, als der Hard- und Softwarekonzern Apple eine neue Generation auf den Markt warf.

Auf dem Papier: Zahlen & Fakten


Urteilt man nach der Verpackung, die sich seit jeher kaum veränderte, wirkt das Gerät alles andere als neu. Bei der „günstigen“ Alternative zu teuren iPhones muss auf den Netzstecker und das Steuerelement bei den Ear-Pods verzichtet werden. Für den optimalen Musikgenuss ist ein Klinkeneingang vorhanden. Das Display ist deckungsgleich mit dem sechs Jahre alten 4“ Panel im iPhone 5. Weder TouchID noch FaceID stehen zum schnellen Entsperren des iPods zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es nur zwei wesentliche Neuheiten. Für einen enormen Aufpreis lässt sich die Speicherkapazität auf bis zu 256GB erweitern. Die nötige Leistung liefert der A10-Prozessor; bekannt aus dem iPhone 7 oder dem iPad 2018. Letzteres nutze ich selbst und kurzgesagt: ich kann mich nicht über die Performance beschweren. Ein Upgrade auf iOS 13 sollte ohne Probleme möglich sein.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen


Trotz des erschwinglichen Preises von rund 230€ ähnelt die Suche nach der passenden Zielgruppe der einer Nadel im Heuhaufen. Bezogen auf die Musikwiedergabe bietet der iPod alle Funktionen eines handelsüblichen MP3-Players. Doch zu Zeiten von Streaming-Angeboten, wie Spotify, Apple Music & Co. genügt das nicht. In der Nähe von bekannten WLAN-Netzen scheint das fehlende SIM-Modul nicht zu stören, aber unterwegs umso mehr. Zwar gibt es die Option eines Hotspots durch das Smartphone für den iPod, allerdings besitze man zwei Geräte mit identischem Funktionsumfang. Für Kinder kann es nach wie vor den Einstieg in die digitale Welt erleichtern, doch greifen Eltern aufgrund der gewünschten Erreichbarkeit ihrer Kinder eher zu gleichwertigen Smartphones. Einzig und allein einem geringen Nutzerkreis bietet der iPod mehr Vorteile, als z.B. iPhones. Entwickler sind in der Lage ihre Apps auf echter Hard- und Software zu testen ohne mehrere hundert Euro in iPhones zu investieren.

Komme ins Gespräch!


Meine Unentschlossenheit nutze ich als Anlass, um mit euch ins Gespräch in Form einer Diskussion zu kommen! Besitzt Du ein iPod und wer könnte sich an der neuen Generation erfreuen? Schreibt einen Kommentar unter diesen Beitrag oder auf SocialMedia (@hessentrend)!

Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Gude, Servus oder schlicht Hallo,

vielleicht ist es Dir schon aufgefallen: der Newsletter im März erschien ein wenig verspätet & der nachfolgende musste leider ausfallen - dafür möchte ich mich bei allen, die sehnsüchtig warteten, entschuldigen. Grund hierfür waren die vielen Klausuren vor den Osterferien & meine vielen Pläne für die Osterferien außerhalb von hessentrend, obwohl auch dort mindestens ein Beitrag pro Woche erschien. Länger möchte ich nicht um den heißen Brei herumreden, doch vorher noch ein paar Hinweise in eigener Sache: der Podcast #Barrierefrei erscheint weiterhin regelmäßig & ist darüber hinaus bei iTunes- oder Google Podcasts erhältlich. Zweitens freue ich mich riesig über Interaktion mit Dir, als Leser*in via Kommentar, E-Mail (support@hessentrend.de) oder SocialMedia (@hessentrend). In der Online-Version wurden die Artikel hinter den Überschriften entfernt. Beim Klick auf diese wirst Du entsprechend weitergeleitet.

Viel Spaß beim Lesen der Nachricht wünscht,
Leon Ebersmann

BGH entscheidet: Unitymedia darf Router der Kunden


Ich halte die Sorge der Verbraucherzentrale NRW für berechtigt! Zwar kann ich auf keine Quellen verweisen, die dem Vorwurf recht geben, doch ebenso gibt keine unabhängige Aussage, die Unitymedia entlaste. Durch unsere DSL-Verträge weiß ich, dass bei Vertragsabschluss die Minimale-, Durchschnitts- & Maximalgeschwindigkeit für Up- und Downloads angegeben wird. Besäßen wir nun einen Router von Unitymedia mit teilöffentlichem Hotspot, so könnte es sein, dass die für mich reservierte Bandbreite durchaus im vereinbarten Bereich liegt; doch wir erhielten nicht das Maximum, das die Leitung erlaubt, da zur Zeit mehrere Menschen das WLAN-Netz nutzen während sie auf den Bus warten.

Als Kunde würde ich mich über die folgenden Optionen viel mehr freuen. Bei Vertragsabschluss könnte es einen Rabatt von wenigen Euros im Monat geben, damit die niedrigere Bandbreite und die minimal erhöhten Stromkosten entschädigt werden. Andernfalls finde ich einen Menüpunkt im Dashboard des Routers für einen guten Ansatz, wodurch Kunden sich aktiv für oder innerhalb weniger Augenblicke gegen einen Hotspot für „alle“ entscheiden können. Wer kein Unitymedia- Kunde ist & dennoch freies WLAN ausbauen möchte, dem empfehle ich das freifunk-Projekt. Dabei kauft man ein geeignetes Gerät, installiert die freifunk-Software & freifunk tritt als Provider auf, weshalb man keine Bedenken vor Abmahnungen bezüglich getauschter Inhalte haben muss.

Datenpanne bei Facebook: Erneut sensible Daten im Klartext einsehbar


Solche Ereignisse spiegeln die Medienlandschaft perfekt. Sobald es einen Hackerangriff auf ein Unternehmen inklusive Kundendaten oder einzelne Personen des öffentlichen Lebens gab, werden zahlreiche Sondersendungen zum Thema IT-Sicherheit erstellt, wobei man stets die identischen Tipps präsentiert präsentiert: Systeme regelmäßig warten, komplizierte Passwörter, Zugangsdaten ab und zu ändern, etc. Beim zappen durch die Programme stellt sich mir die Frage, wieso so viele Menschen extrem leichtsinnig mit ihren Accounts umgehen? Zugegeben, ich ändere nur selten die Passwörter, doch dafür nutze ich bei wichtigen Diensten, wie meiner Webseite oder dem iTunes-Account die sog. 2-Faktor-Authentifizierung. Dabei muss ich nach Eingabe des Passworts einen einmalig-gültigen Code eingeben, der bei bspw. Google Authenticator nur 30s nutzbar ist.

Logins werden - meiner Meinung nach - in Zukunft denselben Stellenwert wie ein Schlüssel haben. Was würdest Du machen, wenn Du einen Schlüssel verlierst? -Das Schloss wechseln! Doch bei Passwörtern merkt man den Diebstahl nicht, weshalb es andersweitig verhindert werden sollte: starke Passwörter, häufiges Wechseln oder weitere Mechanismen, wie 2Faktor. Für die meisten Menschen ist der EMail-, GMail- oder Facebook-Account von enormer Bedeutung, da mit diesen einfach alles Verknüpft ist. Kurzgesagt es ist der Universalschlüssel zu Deinem digitalen Leben, wie der Universalschlüssel des Hausmeisters im Schwimmbad zu den Schließfächern.

Darmstadt: Bis 2025 100% Elektromobilität


Im Vergleich zum Elektrobus Aptis der Firma Alstom, den ich im November letzten Jahres testen durfte (siehe: hjhjhjh) fühlte es sich dieses Mal viel mehr wie die Realität an. Der Grund hierfür liegt in dem altbekannten Design HEAG mobilo‘s aktueller Busse, denn wüsste ich nicht, dass es sich um ein Elektrofahrzeug handle, würde ich schlicht an eine neuere Generation denken. Die Fahrt verlief zu Beginn beinah mucksmäuschenstill, da alle Fahrgäste von der nicht-vorhandenen Geräuschkulisse überrascht waren. Zu bedenken ist, dass im Regelverkehr deutlich mehr Personen anwesend sind, wodurch es lauter wird.

Ich freue mich darauf, die Fahrzeuge im Regelbetrieb zu erleben; auch, weil der Gelenkbus nun zugestellt wurde. Mitte diesen Jahres wird vom Darmstädter Oberbürgermeister eine teilautonome Straßenbahn vorgestellt. Wir werden vor Ort sein! Bis es soweit ist, folgt ein ausführlicher Bericht mit Zahlen & Fakten über Elektromobilität.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann