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Töten von männlichen Küken bleibt bestehen


Laut dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig stellt das massenhafte Töten von männlichen Küken aufgrund wirtschaftlicher Interessen der Unternehmen keinen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes dar, doch die Praxis darf vorerst bestehen bleiben.

In Deutschland werden im Jahr 45 Millionen männliche Küken kurz nach der Geburt getötet, weil sie ungeeignet für die Eierproduktion sind und deren Fleisch zu mager ist. Serienreife Alternativen zur Bestimmung des Geschlechts der Küken bevor sie geschlüpft sind, gibt es bislang nicht, doch wären vereinbar mit dem Tierschutzgesetz.

12€ Strafe für Plastiktüte in Tansania


Tansania steht auf Platz fünf der bevölkerungsreichsten Länder in Afrika. Nun muss man auf Plastiktüten verzichten, möchte man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Herstellern droht eine Geldstrafe in Höhe von rund 400.000€ oder zwei Jahre Haft. Obwohl die Geldbuße für Endverbraucher mit 12€ verhältnismäßig gering ist, so sind zwei Wochen hinter schwedischen Gardinen empfindlich. Ausgenommen sind Tüten für medizinische Zwecke, der Landwirtschaft oder Bauindustrie. In Kenia und Ruanda gilt ähnliches, aber auch weltweit tut sich etwas. So sind 83 Länder gegen den kostenlosen Vertrieb und über 60 weitere - darunter Frankreich und China - haben den Import und Herstellung eingestellt.

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"Containern" bleibt verboten


Containern beschreibt das Mitnehmen weggeworfener Lebensmittel aus Mülltonnen der Supermärkte, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde oder Druckstellen vorhanden sind. Nach wie vor erfüllt das den Straftatbestand des Diebstahls oder Hausfriedensbruch. Der Hamburger Justizsenator Till Steffen stellte einen Antrag auf Legalisierung, doch scheiterte bei den Justizministern der Länder. Stattdessen schuf man eine Alternative, die es großen Anbietern einfacher macht Lebensmittel zu spenden. Brühl, Vorsitzender bei der Katholischen-Nachrichtenagentur (KNA) gibt einen weiteren Impuls: Jeder solle bei sich beginnen und sein Einkaufsverhalten überdenken.

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Darf das Smart-Home abgehört werden?


Der Aufschrei war groß, als die Meldung kursierte, dass Behörden zukünftig Smart-Home Geräte abhören dürfen. Es beruht auf einer Beschlussvorlage der Innenminister, die man im Rahmen der Innenministerkonferenz besprechen wollte. Schon jetzt dürfen Behörden Daten von IT-Systemen auslesen - auch Smartphones und Navis in Autos. Dafür bedarf es eines schwerwiegenden Verdachts, wie Mord oder Gründen einer terroristischen Organisation. Das Abhören gelingt über dreierlei Möglichkeiten: Gerät beschlagnahmen, Online-Durchsuchung bzw. schlicht: Hacking oder Überwachung, wobei der Datenverkehr zwischen Endgerät und Server mitgeschnitten wird. Am einfachsten ist die Zusammenarbeit mit den Tech-Unternehmen, die unter Umständen im Falle einer Absage wegen Strafvereitelung bestraft werden können.

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Explosionen auf Tankern in Golfregion


Im Golf von Oman gab es Explosionen auf zwei Öl-Tankern. Einer der Tanker, welcher von einer deutschen Firma gemanaged wird, namens "Kokuka Courageous" gehört einer Japanischen Firma. Die Besatzung dieses sprach von einem fliegendem Objekt kurz vor der Detonation. Es wurde ebenfalls ein Video vom U.S. Militär veröffentlicht, worauf ein Schnellboot sehen ist, das sich außen am Tanker zu schaffen macht. Es scheint als entfernen sie eine Haftbombe. Mike Pompeo sagte dazu, dass die Regierung von der Republik Iran dafür zu verschulden sei. Es handele sich um eine "nicht hinnehmbare Eskalation der Spannung durch den Iran" hieß es am Abend danach. Hassan Rouhani weist alle Vorwürfe zurück. Die USA reagiert hierauf mit Sanktionen. Bei den nun bereits gelöschten Bränden gab es keine Toten.

Radio-Charts in Deutschland


Erster von unten; also auf Platz 10 ist Wincent Weiss mit Kaum Erwarten. Platz 9 belegt Let Me Down Slowly von Alec Benjamin, daraufhin folgt All The Lies von Alok, Felix Jaehn feat. The Vamps. Platz 7 sichert sich Shawn Mendes mit If I Can‘t Have You. Es geht weiter mit Don‘t Lie To Me von Lena. Unforgettable von Nico Santos ist die fünf. Das Siegertreppchen nur knapp verfehlt haben Taylor Swift und Brendon Uri mit dem Song Me! Platz drei: I Don’t Care von Ed Sheeran in Zusammenarbeit mit Justin Bieber. Die Silbermedallie geht an Avicii und Aleo Blacc für SOS und an der Spitze ist So Am I von Ava Max.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Nach Flugzeugabsturz in Äthiopien: 5 Deutsche unter den Todesopfern


Nur wenige Minuten und 50km nach dem Start der Boening des Typs 737 Max 8 der Ethopian Airlines verunglückte das Flugzeug samt 149 Passagieren und 8 Crew-Mitgliedern auf dem Weg nach Nairobi. Zuvor bat der Pilot aufgrund von Problemen nach Addis Abeba, dem Startpunkt zurückzukehren. Die Flugsicherung erteilte eine Freigabe. An Board waren 35 Nationalitäten vertreten, auch Europäier, wie Deutsche, Österreicher, Italiener, Franzosen, Briten, Slowaken, Schweden, Spanier, Polen, Norweger & Serben. Die Unfallursache ist noch weitestgehend ungeklärt, denn Ethiopian Airlines gilt als zuverlässige Airline, ebenso der Pilot mit einer ausgezeichneten Flugbilanz und dem Flugzeug selbst mit über 1200 Flugstunden. Es könnte an der Software liegen, denn laut einem vorläufigen Untersuchungsbericht eines weiteren Unglücks mit demselbem Typ hatten die Piloten wiederkehrend versucht gegen den automatisch eingeleiteten Sinkflug anzukämpfen. Der Absturz Ende letzten Oktobers hatte 189 Todesopfer zur Folge.

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Wiesbaden: Hessisches Extremismus- & Terrorismus-Abwehrzentrum eröffnet


Innenmenister Peter Beuth (CDU) eröffnete am Montag das hessische Extremiusmus- & Terrorismus-Abwehrzentrum (HETAZ). Ein Vorteil ist der schnellere Informationsaustausch, denn bisher berieten sich LKA mit der Staatsanwaltschaft getrennt von Polizei und Verfassungsschutz. Mindestens 12 Treffen pro Jahr wird es geben, damit wichtige Details nicht erst über Ecken erfahren werden. Schon seit vielen Jahren gibt es eine weitere Einrichtung in Berlin, dem GTAZ mit Schwerpunkt des islamistischen Extremismus, wie auch dem GETZ.

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Der Grüne Pfeil für Radfahrer kommt nach Darmstadt


Den grünen Pfeil für Rechtsabbieger gab es schon in der DDR, doch ähnliche Schilder für Radfahrer kommen bis spätestens März nach Darmstadt, als einzige Stadt in Hessen und acht weitere Städte. Radfahrer dürfen auf freiwilliger Basis nach einem kurzen Stop bei roter Ampel nach rechts abbiegen. Während der Pilotphase überwachen ab Mai Kameras das Geschehen, um mögliche Unfälle zu dokumentieren. Endet das Projekt mit Erfolg, so könne der grüne Pfeil schon 2020 bundesweit eingeführt werden, doch davor muss die StVO geändert werden. Seit Dienstag hängen nun die Radfahrer-freundlichen Schilder jeweils in der Holzhofallee Ecke Groß-Gerauer Weg und Heinheimer Straße Ecke Röhnring sowie an der Kreuzung Grafenstraße Ecke Bleichstraße.

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Nach Brand der „Grande America“: Kilometerlange Ölteppiche treiben umher


Nach dem Untergang des italienischen Containerschiffs „Grande America“ als Folge eines Brands treiben seit Dienstag zwei kilometerlange Ölteppiche im Atlantischen Ozean in der Nähe von beliebten Touristenstränden umher. Ein Ölteppich besitzt eine Fläche von 13km in der Länge und ist 7km breit. Der zweite, etwas weniger dichte, ist ebenso 7km breit, dafür rund 4km kürzer. Ursprünglich war der Frachter auf dem Weg vom Hamburger Hafen nach Casablanca in Marokko, bis er 300km vor französischem Festland sank. Der Umweltminister blickt optimistisch in die Zukunft; er sorgt sich nicht um eine drohende Ölpest, wie beim Untergang des Tankers „Erika“ in 1999.

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Prokrastination: Wenigstens darüber ist sich das britische Parlament einig


Prokrastination beschreibt das wiederkehrende Aufschieben von anstehenden Aufgaben. Das beste Beispiel hierfür ist das britische Parlament, auch wenn sie in dieser Woche fleißig schienen. An drei aufeinanderfolgenden Tagen fanden Abstimmungen statt. Zu Beginn der Woche scheiterte Premierministerin Theresa May mit ihrem Brexit-Deal im Unterhaus. Danach entschieden sich die Abgeordneten gegen einen harten Brexit, also ein Austritt zum Ende des Monats ohne Abkommen. Am Donnerstag stimmte die große Mehrheit, nämlich 412:202 für eine Aufschiebung des Stichtags auf den 30.Juni. Damit das funktioniert, müssen alle EU-Staats- & Regierungschefs ebenfalls einverstanden sein.

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Nach Attentat auf zwei Moscheen: Mindestens 49 Tote


Am Freitag sind bei einem Attentat auf zwei Moscheen in der Stadt Christchurch in Neuseeland mindestens 49 Menschen, darunter auch viele Kinder gestorben; entweder, weil sie in oder vor der Moschee waren. Währenddessen streamte der Täter seine Tat mithilfe einer Actioncam live im Internet. In Betracht kommt ein 28-jähriger Australier, der auf eine Freilassung auf Kaution und die Verbogenheit seiner Identität verzichtete. Drei weitere Personen kamen ebenfalls in Gewahrsam, von denen eine wieder freigelassen wurde.

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©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann