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Tesla Gigafactory plant in Berlin

Tesla-Chef Elon Musk kündigte an eine Fabrik für den europäischen Markt in Deutschland platzieren zu wollen. Laut dem Tagesspiegel handelt es sich um die Region Grüneheide des Landkreises Oder-Spree südöstlich von Berlin. Folglich entsteht für bis zu 7000 Menschen eine neue Arbeit, die Akkus als auch die Fahrzeugmodelle Model 3 und Model Y produzieren.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietamar Woidke (SPD) begrüßt den Entschluss von Tesla. Der angestrebte Klimaschutz durch erneuerbare Energien, die Anbindung zum BER, die Metropolregion mit Berlin, der ausreichende Platz und die vielen Wissenschafts- oder Forschungseinrichtungen hatten einen positiven Einfluss auf Musks Entscheidungsfindung. Tesla ist nicht nur als Automobilhersteller zu betrachten, sondern auch aktiv in der Softwareentwicklung, Forschung und Innovation. Daher ist ein Entwicklungs- und Designzentrum denkbar.

Sämtliche Berichte über die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind im Archiv » EU hinterlegt.

GroKo einigte sich auf Grundrente


Auch wenn sich die Große Koalition schlussendlich auf eine Grundrente einigen konnte, so blieb man vor Kritik der FDP und der Linkspartei, aber auch aus den eigenen Reihen nicht verschont. Ab Januar 2020 können Geringverdiener mit einem Aufschlag zur Rente rechnen, sofern sie mindestens 35 Beitragsjahre vorzuweisen haben. Die Einkommensgrenze für einen alleinstehenden Erwachsenen liegt bei 1250€; für Paare sind es schon 1950€. Die Einkommensprüfung wird von der Deutschen Rentenversicherung in Zusammenarbeit mit den Finanzämtern koordiniert. CSU-Chef Söder meint, dass sich die Kosten auf unter zwei Milliarden Euro belaufen. Zur Finanzierung trägt die geplante Transaktionssteuer sowie das Bundesarbeitsministerium bei. In Deutschland gelten ein Fünftel aller Rentnerhaushalte als armutsgefährdet, weil ihnen unter 1000€/ Monat zur Verfügung stehen.

Zusätzliche Debatten in der Politik sind für Dich in der Kategorie » Politik gebündelt.

Masern-Impfung wird zur Pflicht


Masern können zu schweren Gehirnentzündungen oder sogar dem Tod führen. Umso verständlicher ist Spahns (CDU) Aussage, dass Masernschutz dem Kinderschutz diene. Über 450 seiner Abgeordneten-Kollegen folgten dem Bundesgesundheitsminister, rund 90 stimmten gegen das Gesetz und 105 standen dem Entwurf neutral gegenüber. Nun ist eine Masern-Impf-Pflicht für Kinder und das Personal von Kindertagesstätten und Schulen vorgesehen. Auch Tagesmütter und Bewohner sowie Mitarbeiter von Flüchtlingsunterkünften oder Gesundheitseinrichtungen müssen die Impfungen vorweisen. Andernfalls droht der Ausschluss oder Bußgelder bis zu 2500€ für die Eltern oder Einrichtungen. Die Möglichkeiten werden durch die Schulpflicht teilweise eingeschränkt. Obwohl die Masern-Impfung nicht aufgefrischt werden muss, erfolgen zwei Impfungen zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr. Die zweite Impfung ist demnach keine Auffrischung, sondern eine Wiederholung für den Fall, dass die erste nicht anschlug. Bis zur Herdenimmunität, die bei 95% beginnt fehlen noch drei Prozent. Kleinkinder bis zum ersten Geburtstag oder Menschen, die die Impfung nicht vertragen sind dadurch auch geschützt.

Alle deutschlandweite Themen haben wir für dich in der Kategorie » DE zusammengefasst.

Bundeslagebild Cybercrime


Das Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichte seine Studie "Bundeslagebild Cybercrime 2018". Die Daten stammen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Deutschland ist durch seinen hohen Entwicklungsstand und Know-How ein attraktives Ziel für Hacker-Angriffe geworden. Bei der Befragung von 300 Führungskräften aus Klein- und Mittelständischen Unternehmen gaben 30% an, bereits einen wirtschaftlichen Schaden durch Angriffe auf IT-Systeme erlitten zu haben. Das BKA registrierte im letzten Jahr über 87Tsd Fälle von Cyberkriminalität; im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 1,3%. In fast 3/4 der Fälle handelt es sich um Computerbetrug. Die Studie kommt zu dem Fazit, dass der Trend zum Diebstahl digitaler Identitäten ansteigen wird. Bei DDos-Angriffen steigt die Quantität, aber auch die Qualität. Der Erfolg von Phishing-Mails ist nur noch halb so groß, wie im Vergleichsjahr 2017. Der offizielle Gesamtschaden durch Computerbetrug und missbräuchliche Nutzung von Telekommunikationsdiensten mindert sich um 10Mio.€ auf 61,4Mio.€. Die Privatwirtschaft geht von 100Mio.€ Verlust aus.

Weitere Beiträge aus der digitalen Welt findest Du vollständig im Technik-Magazin » radio.exe gelistet.

Stromanbieter ziehen Stromkosten an


Laut den Vergleichsportalen Verivox und Check24 werden die Stromkosten von 170 Versorgern zum ersten Januar steigen. Verivox sagt einen durchschnittlichen Anstieg von 5,4% voraus. Bei einem Haushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden resultiert das in einer 64€ höheren Stromrechnung. Check24 zählt seit August nur Preiserhöhungen, aber keine einzige Senkung. Ihren Schätzungen zufolge ist bei 5000kWh 82€ mehr zu zahlen. Die Frist zur Ankündigung von Preisänderungen endet am Mittwoch (22.). Als Grund nennen die Versorger gestiegene Netzgebühren und EEG-Umlagen. Mit dem erneuerbare Energien Gesetz wird der Ausbau von jenen Energien gefördert. Die Umlage steigt um 5% auf 7ct/ kWh; das macht rund 22% des Strompreises aus. Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW Udo Sieverding zeigt sich besorgt, denn "steigende Strompreise sind im Hinblick auf Klimaschutz ein [...] falsches Signal".

Alle lokale Themen - auch aus Deiner Nähe - findest Du im Abschnitt » Lokales vor.

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Wüsste man nicht, welche Produkte das Unternehmen GoPro auf den Markt bringt, ließen alle Indizien auf einen Smartphone-Hersteller schließen, denn jedes Jahr folgen neue Produkte und eines von ihnen trägt den Zusatz MAX.

Vlog like a Pro - Mods für mehr Professionalität


Eine weitere Actioncam mit dem Namen Hero 8 tritt die Nachfolge der GoPro Hero 7 Black an. Anders im Vergleich zum Vorjahr lässt die Farbe des Gerätes keine Rückschlüsse auf den Funktionsumfang ziehen, denn es gibt nur die eine. Die Halterung für Zubehör, wie bspw. Brustgurt oder Hundegeschirr ist im Kamera-Body integriert. Dadurch ist in vielen Fällen kein Gehäuse mehr von nöten ist. Es sei denn, du tauchst mit der Actioncam über zehn Meter in die Tiefe oder wünschst einen höheren Schutz. Die Erweiterungsmodule (kurz: Mods) sind eine Neuheit der diesjährigen Serie. Es beginnt simpel mit einem Licht oder praktischen Ergänzungen, wie ein hochklappbarer Bildschirm. Mit dem Media Mod kann die Kamera auch jenseits von Action ihr Potential entfalten. Der Mod bietet allerlei Anschlüsse, wie einem 3,5mm Klinke, HDMI-Ausgang und ein USB-C Port. Als nettes AddOn können die zwei Cold-Shoe Mounts verstanden werden. Diese sind das Gegenteil von den mehr bekannten Hot-Shoe Mounts, die Fotografen für einen externen Blitz nutzen, wodurch ein gewisser Strom fließen muss. Cold-Shoe Mounts sind für Stative oder anderweitig betriebenes Zubehör geeignet. Was und vor allem wen GoPro erreichen möchte, wird spätestens mit ihrem Slogan "Vlog like a Pro" eindeutig.

TimeWarp, Hypersmooth, LiveBurst & Livestreaming


Neben der Hardware wurde auch die Software verbessert. Bei TimeWarp oder Hypersmooth ist es an der Endung 2.0 schnell erkennbar. Letzteres funktioniert in allen Auflösungen und Framerates, also die Anzahl an aufgenommenen Bildern pro Sekunde. Damit die Action in den Aufnahmen nicht flöten geht, sind mehrere Stabilisierungsstufen vorhanden. LiveBurst ist mit LivePhoto von iOS zu vergleichen. Dabei nimmt die Kamera schon 1,5Sekunden bevor und nachdem wir als User auf den Auslöser drückten Bilder auf. In der Hero 8 kann somit das beste aus 90 Bildern gewählt werden oder man entscheidet sich für einen 3-sekündigen 4K-Videoclip. Eine optische Linse, die 12MP-Fotos schießt oder in einer Auflösung von bis zu 4K60FPS filmt, ermöglicht vier digitale Linsen-Modi: Eng, Linear (verzerrungsfrei), Weitwinkel oder Ultraweitwinkel, das der Hersteller SuperView taufte. Live-Streaming ist bis zu einer Auflösung von FullHD - nämlich 1080p - möglich, doch in Deutschland wird es aufgrund des ausbaufähigen Mobilfunknetzes eine Weile dauern, bis auch wir in den Genuss kommen. Wie auch schon in den letzten Jahren lässt sich die Kamera per Sprachbefehl ein-/ ausschalten oder eine Aufnahme starten.

GoPro MAX - Nicht nur eine 360°-Kamera


Was für eine Art von Actioncam die Hero Max ist, lässt sich erahnen, wenn man weiß, dass sie der Nachfolger der 360°-GoPro Fusion ist. Das Dualkamera-System fotografiert mit 16,6MP und macht Videoaufnahmen in bis zu 5,6K mit 30Bildern/ Sekunde. Für den Laien mag das nach mehr im Vergleich zur Hero 8 klingen, doch sollte stets bedacht werden, dass die Linsen einer 360°-Kamera einen größeren Bereich abfilmen. Mit sechs Mikrofonen wurde die Anzahl verdoppelt, denn auch der Ton wird rundum aufgezeichnet. Das Unternehmen selbst bezeichnet die Seite mit dem TouchScreen als Vorderseite, weil man kann das Produkt auch als gewöhnliche Hero benutzen. Der Funktionsumfang beider Geräte überschneidet sich in vielen Fällen. Features in der Software, wie Hypersmooth oder TimeWarp erhielten den Zusatz MAX. Hinzu kommt MAX SuperView und PowerPano, das verzerrungsfreie 270°-Aufnahmen ermöglichen soll. Durch das Reframing in der zugehörigen App lassen sich 360°-Videos in herkömmliche Bildformate umwandeln. Im Gegensatz zum anfangs erwähnten Modell ist dieses nur bis zu 5m wasserdicht, aber kostet mit rund 530€ 100€ mehr als die GoPro Hero 8. Die Vorbestellung der Mods beginnt frühestens im Dezember.

Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

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Jährlich veranstaltet das Hard- und Softwareunternehmen Apple mindestens zwei Events für die interessierte Öffentlichkeit. Dazu gehört einerseits die hauseigene Entwicklerkonferenz WWDC, die in der Regel Anfang Juni stattfindet und im Fokus neuer Software steht und andererseits das September Event im Steve Jobs Theater, wobei die neue iPhone-Generation präsentiert wird. Doch bevor es dazu kam, stellte Apple ihre Dienste Apple Arcade als auch TV+ vor - wir geben einen Überblick!

Apple Arcade


Die Dienstleistung Apple Arcade ist mit iPhone, iPad, mac sowie den TV-Geräten kompatibel. Für 4,99€/ Monat im Familien-Abonnement darf sich die Kundschaft jeden Monat auf neue Spiele freuen, die es sonst in keinem App Store oder anderen Abonnement-Modellen gibt. Damit sich keine falschen Hoffnungen gemacht werden: Die Spiele werden auf das Endgerät heruntergeladen und nicht etwa à la Google Stadia. Der Service startete bereits am Donnerstag (19.) und ist seitdem in 150 Ländern mit rund 100 Spielen verfügbar. Zum Testen des Angebots gewährt das Unternehmen einen kostenlosen Probezeitraum von einem Monat.

Apple TV+


Zu Zeiten von Netflix und Co. möchte auch Apple im On-Demand-Streaming-Bereich mitwirken, um ebenfalls etwas vom Kuchen zu erhalten. Die Antwort ist der Service TV+. Wie auch die Konkurrenz braucht man ein Alleinstellungsmerkmal nämlich Exclusives oder Originals - kurzgesagt: Exklusivtitel. Bei Markteinführung im November wird TV+ in über 100 Ländern zu einem monatlichen Preis von 4,99€ erhältlich sein. Bis zu sechs Familienmitglieder können sich eine Mitgliedschaft teilen. Bei neugekauften Geräten gibt es ein Jahr kostenloses Entertainment dazu.

Apple Watch Series 5


Die Apple Watch gehört neben dem Eingabestift zu den umstrittensten Produkten des Konzerns. Mancher kann nicht mehr ohne, während andere es als reine Abzocke oder unnötige Spielerei betrachten. Seit Donnerstag (19.) ist die Series 5 ab $399 bzw. umgerechnet 450€ in mehreren Ausführungen, wie z.B. erstmals in weiß erhältlich. Die zellulare Variante macht sich in einem deutlichen Aufschlag bemerkbar. Um ein Always-On Retina Display und angemessene Akku-Laufzeit trotz LCD-Panel zu ermöglichen, wandten Entwickler einen Trick an. Statt 60Hz wird die Bildwiederholrate zwischenzeitlich auf 1Hz minimiert. Der Kompass erhält statt lediglich einem Widget auf dem Ziffernblatt eine eigene App. Der Notruf solle selbst ohne iPhone in über 150 Ländern mit Hilfe der Uhr kontaktiert werden können.

iPad (7. Generation): Wenig Neues


Nur einen geringen Teil meiner Aufmerksamkeit widmete ich der Präsentation dem iPad der siebten Generation, denn im Vergleich zu den Pro-Modellen aus vergangenem Jahr brachte es nur geringfügige Verbesserungen im Vergleich zum iPad der sechsten Generation. Dazu zählt das um 0,5Zoll auf 10,2 Zoll gewachsene Retina Display, das sich in einem etwas höheren Preis von 379€ wieder spiegelt. Ab 30.September im Handel. Der Prozessor ist nach wie vor ein A10. Die Kompatibilität mit dem Apple Pencil der ersten Generation bleibt bestehen. Hinzu kommt die Option der Nutzung des überteuerten und seinem Preis nicht-gerechtfertigten Smart-Keyboards. Keineswegs langweilig wird das Update auf iPad OS, doch wer sich für die Neuerungen interessiert, dem empfehlen wir den Beitrag "WWDC 2019: Updates von watchOS, iOS, macOS & iPad OS".

iPhone 11, iPhone 11 Pro & iPhone Pro Max


Dieses Mal hören die Modelle der diesjährigen Generation auf die Namen iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max. Das Konzern-Logo befindet sich nun mittig auf der Rückseite, während der iPhone-Schriftzug gänzlich entfällt. Zu den Kameras gehört eine 12MP Weitwinkel-, als auch eine 12MP Ultraweitwinkel-Linse. Bei den Pro-Modellen kommt eine weitere 12MP Telezoom-Linse hinzu. Porträts sind nicht mehr auf Menschen beschränkt, sondern funktionieren auch beim eigenen Haustier sowie allerlei Gegenständen. Bei QuickTake ist der Name Programm, denn es startet im Foto-Modus augenblicklich die Videoaufnahme, solange man den Auslöser-Button antippt und entsprechend lange hält. Night Mode ermöglicht bessere Bilder in gedimmter Atmosphäre. Ob Apple einen neuen Trend mit Slofies, also Slowmotion-Selfies, beginnt, bezweifeln wir, doch eine amüsante Spielerei ist es in jedem Fall.

Wie jedes Jahr ist das Unternehmen sehr überzeugt von ihrem Prozessor namens A13 Bionic. Im "Low-Budget" Smartphone ist ein 6,1" Liquid Retina Display verbaut, in den Pro Modellen ist es das Super Retina XDR Display in den Größen 5,8" oder 6,5Zoll. Trotz der verbesserten Hardware soll der Akku zwischen ein bis fünf Stunden länger gegenüber ihren Vorgängern halten. Dolby Atmos sorgt für ein realistischeres Klangerlebnis. Ein Fast-Charging-Netzteil liegt erstmals in der Verpackung der Premium-Modellen bei. Die Geräte sind ebenfalls seit Donnerstag (19.) in den Farben weiß, schwarz, lila, gelb, grün oder rot erhältlich. Die Pro-Serie kommt etwas schlichter daher, denn das Farbspektrum ist auf Space Grau, schwarz, silber und gold beschränkt. Die Preise beginnen bei 800€ für das iPhone 11 mit 64GB internen Speicher.

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Zu den Themen gehört u. A. die IAA, doch statt der Proteste interessiert uns vielmehr die Zukunft des Autos: elektrisch, Wasserstoff oder Brennstoffzelle? Apple stellte eine Handvoll (wortwörtlich) neuer Hardware vor – wir stehen Rede und Antwort. Nintendo versucht mit ihrem "Fitness-Ring" die Zocker*innen unter euch zu mehr Sport zu bewegen. Außerdem mit folgenden Technik News: Google deckt iPhone-Hack auf, Online-Banking, unsichere Server & Mozilla Test-Pilot.


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Tumblr zum Schnäppchenpreis an Automattic verscherbelt

Das soziale Netzwerk Tumblr inklusive seiner 200 Mitarbeiter wurde zum Schnäppchenpreis an das Unternehmen Automattic verkauft, das für sein Content-Managment-System WordPress bekannt ist. Erst 2013 übernahm Yahoo die Plattform mit inzwischen mehreren hundertmillionen Blogs für 1,1Mrd. US-Dollar. Durch den Zusammenschluss mit AOL war bis zuletzt Verizon für das Sorgenkind Tumblr verantwortlich.


Der jetzige Verkaufspreis liege deutlich unter 20Mio. US-Dollar, manche, wie das US-Nachrichtenmagazin VOX vermuten weniger als drei Millionen US-Dollar. Tumblr erleidet somit einen Wertverlust von über 98%. Auch Pornhub war an einem Ankauf interessiert, obwohl seit Dezember pornografische Inhalte verboten sind. Zuvor wurde die App aufgrund von kinderpornografischer Inhalte aus dem App Store entfernt. Laut dem neuen Besitzer bleibe die Richtlinie bestehen.

HarmonyOS: Die Unabhängigkeitserklärung Huaweis


Auf der ersten hauseigenen Entwicklerkonferenz HDC stellt das Unternehmen für Kommunikationstechnik Huawei ihr eigenes Betriebssystem namens HarmonyOS vor. Als flexible Software, harmoniert es auf IoT-Geräten jeglicher Art, z.B. Fernseher, Wearables, wie Smart- Watches, Auto-Systemen, intelligenten Lautsprechern, Sensoren oder Computern. Falls nötig, werde man das Betriebssystem für seine Tablets oder Smartphones als Android-Alternative in Betracht ziehen. Die chinesische Zeitung Global Times möchte erfahren haben, dass zeitgleich zum Mate30 ein zweites Gerät mit geschrieben Hongmeng - der Name für HarmonyOS in China - auf den Markt kommen soll. Huawei äußerte sich im Rahmen der Entwicklerkonferenz dazu nicht. Programmierer können zum Entwickeln von Apps ihre Erfahrungen mit C++, Java und Kotlin nutzen. Darüber hinaus wird ein SDK die Entwicklung über verschiedene Geräte hinweg unterstützen. Trotz möglichem Status als Open-Source-System verbietet der Konzern aus Sicherheitsgründen den Root-Zugriff.

Daten-Leck an der LuO in Darmstadt


Durch eine gelungene Phishing-Attacke auf die Lehrerschaft der Lichtenbergschule in Darmstadt waren laut der Einschätzung einer anonymen Person die Noten des letzten Abiturjahrgangs inklusive Name und Ortsangabe, Mitteilungen von Lehrern zu Lehrern, Schülern oder Eltern, Fehlstunden, Konferenzbeschlüsse und Mitteilungen des Personalrats für die Angreifer einsehbar. Der mittlerweile pensionierte Schulleiter Meinhard Hiemenz bestreitet dies, doch spricht nachher von einer niedrigschwelligen Störung. Von einer Meldung ans Staatliche Schulamt habe er abgesehen. Ob und welche Daten entwendet wurden bleibt unbekannt. Intern änderte man die Passwörter betroffener Personen und sensibilisierte das Kollegium für den Datenschutz. Dennoch reagierte das Land Hessen bereits in den Sommerferien mit einem generellen Verbot für Microsofts Office 365. Unter Auflagen ist der Einsatz wieder erlaubt.

Die Software Lösung ist einerseits preiswert, das stellt ein Vorteil für Schulen dar, die sich selbst um ihre IT-Infrastruktur kümmern, andererseits verzichtet man auf eine vollständige Administration. Das Land Hessen arbeitet zur Zeit an einem eigenen Programm, das mit dem Schuljahr 2021/22 eingeführt werde. 450 Schulen nutzen es im Testbetrieb, doch trotz dem Zusatz "Digitalstadt" keine einzige aus Darmstadt.

Anti-Mobbing-Filter bei Instagram


Bereits letztes Jahr gab Instagram bekannt, dass sie strikt gegen Mobbing sind und auch dagegen vorgehen wollen. Dies versuchen sie mit einem Anti-Mobbing-Filter zu erreichen. Nun hat das soziale Netzwerk vor einiger Zeit ihren Anti-Mobbing Filter ins amerikanische System eingefädelt. Das Programm erkennt böse oder gemeinwillige Texte oder Kommentare - auch bei Direktnachrichten - bevor der Sender die Nachricht abschicken kann. Aktuell fragt einen das System nur, ob man die Mitteilung wirklich versenden möchte. Der Empfänger kann in seinen Einstellungen diese Nachrichten blockieren, sowie nach wie vor den Sender, aber es kann auch passieren, dass diese Nachrichten gar nicht erst angezeigt werden.

Hinzu kommt ein Keyword-Filter, wo wie der Name schon sagt auf bestimmte Schlüsselwörter geachtet wird und folglich so behandelt werden wie böswillige Nachrichten. Darüber hinaus soll auch ein Spam-Filter kommen, welcher Spam entdeckt und verbirgt. Das Ziel laut Instagram ist, jedem egal was man auf deren Plattform online stellt man dafür nicht gemobbt wird.

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Seit der letzten Ausgabe von radio.exe rührte sich kaum etwas in der Welt der Technik seitens der Hardware, doch das soll uns nicht an weiteren Produktionen hindern. Gaston und Leon diskutieren über Huawei's Neuvorstellung HarmonyOS, und das Daten-Leck, das nicht nur am Ort des Geschehen - der Lichtenbergschule DA - für Hysterie sorgte. Zu den News gehört: Tumblr an Automattic verscherbelt, Dreck statt Technik - Amazon Betrug aufgeflogen, Datenschutzrevolution bei Smart-Speakern und die gamescom. Über die Sendung hinweg zieht sich das Thema: Content-Managment-Systeme, wie WordPress oder Typo3.


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Die Anfänge von Dr. Mario liegen viele Jahre zurück. Anfang der 1990er Jahre entwickelte und veröffentlichte Nintendo das Rätselspiel für NES und den Gameboy höchstpersönlich.


Das Ziel besteht darin, alle Level zu meistern. Auf einer zweidimesionalen Fläche müssen sämtliche Viren vernichtet werden. Dazu wirft Mario mit einem Arztkittel fortlaufend farbige Pillen hinein. Treffen mindestens drei Objekte einer Farbe aufeinander, so wird die komplette Reihe zerstört. Der Erfolg brachte mehrere Re-Makes, wie Dr. Luigi für die Wii U an Silvester 2013 oder nun auch die App Dr. Mario World hervor.


Das Spiel mit einer Freigabe für alle Altersgruppen ist kostenlos in den App-Stores für iOS und Android zu haben. Das Spielerlebnis wurde dem Smartphone angepasst. So fallen die Pillen nicht mehr von oben in den Behälter hinein, sondern schwimmen an die Oberfläche. Der Spieler darf selbst einen Startpunkt auswählen. Es herrscht nur selten Zeitdruck. Vielmehr ist die passende Taktik gefragt, sodass Mauersteine oder benutzte Blöcke einem nicht zum Verhängnis werden. Nachdem die Schildkröten-Panzer aktiviert worden sind, zerstören sie alle Objekte einer vertikalen oder horizontalen Reihe. Sind alle fünf Leben aufgebraucht, so heißt es warten oder man wird per In-App-Kauf ab 2,29€ zur Kasse gebeten. Auf Reisen, im Zug oder Flugzeug wird die App nutzlos, da eine permanente Netzanbindung vorausgesetzt wird.


Mit der Zeit werden weitere Doktoren, wie Bowser oder Peach mit anderen Fähigkeiten freigeschaltet. Im Mehrspieler-Modus landen die besiegten Erreger auf dem Spielfeld tatsächlicher Spieler. Von Zeit zu Zeit verkleinert sich die Spielfläche.

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Zum digitalen Mitschreiben von Tafelbildern in der Schule oder der Uni in handgeschriebener Form stehen in Kombination mit dem Apple Pencil mehrere Apps zur Verfügung. Zu ihnen zählen unter anderem Microsoft's OneNote, Notability oder GoodNotes. Letzteres nutze ich im Schulalltag, weshalb im Review diese App genauer unter die Lupe genommen wird.


Hinter GoodNotes steckt das Entwicklerteam der Time Base Technology Limited. Die Anwendung wurde zuletzt vor sechs Monaten aktualisiert, doch hat es den Hintergrund, dass Version 5 zu einer selbständigen App wurde. Das Update mit der Versionsnummer 5.1.5 wurde erst vor einer Woche freigegeben. Das Programm kostet einmalig 8,99€, aber treue Kunden und Kundinnen lässt man nicht im Stich, da ihnen ein kostenloses oder vergünstigtes Upgrade geboten wird.

Funktionalität


Beim ersten Öffnen existieren lediglich die Kategorien "Unkategorisiert" und ein Papierkorb. Ich habe dem Anwendungsgebiet getreu eine Kategorie namens Schule erstellt. Dazu gehören weitere Unterkategorien, die den Schulfächern entsprechen. In meinem Falle wäre das nicht nötig, da pro Unterrichtsfach ein Notizbuch zu stande kam. Für jedes Notizbuch darf das passende aus den Vorlagen für Titelseiten und liniatur gewählt werden. Bei mir bewährten sich die Templates mit dem größten Abstand in den Sprachen. In den Naturwissenschaften bevorzuge ich Karrierungen mit dem kleinsten Abstand. Zum Schreiben gibt es zwei Varianten: entweder über das gesamte Blatt hinweg oder im Schreibfenster, das nur einen kleinen Ausschnitt zeigt. Dafür werden mehr Tools und Einstellungsoptionen geboten.

Der Wechsel zwischen drei Farben ist binnen Bruchteil einer Sekunde vollzogen. Jede Farbe im Hexadezimalcode-Bereich steht zur Auswahl. Neben der Dicke des Radiergummis gibt es die Funktionen automatisches Abwählen und löschen ganzer Linien. Ersteres deaktiviert den Radierer, sobald Finger oder Eingabestift den Bildschirm verlassen. Bei größeren Fehlern wäre es hilfreich, wenn man den zu löschenden Bereich nur zu umkreisen bräuchte.


Eine anfänglich unterschätzte Funktion erwies sich als äußerst praktisch. Die Templates haben keine Ränder an den Seiten, wie es in Heften üblich ist. Deshalb kann digital ein gestrichelter Rand mit beliebiger Breite erschaffen werden mit dem Vorteil, dass er beim Export zu .pdf oder in der Seitenansicht verschwindet. Last but not least: gute Programme bieten die Option zum Widerrufen der neusten Änderungen, so auch GoodNotes. Ist das Notizbuch mit Lernstoff gefüllt, so öffnet sich eine neue Seite mit selbem Design durch ein Wischen nach links.

Good or bad? - Nachteile abwägen


In der vorinstallierten Notizen-App hilft beim Zeichnen ein virtuelles Lineal. Im Zeichenmodus erkennt die App die Nutzereingabe, wodurch Überschriften in kürzester Zeit unterstrichen sind. In dem Anwendungsgebiet käme die Funktion "automatisches Abwählen" seinem Nutzer gelegen. Es werden auch einfache Formen, wie Kreis, Drei- oder Viereck verbessert. Leider ist mir das Vorgehen des Algorithmus nicht schlüssig, was mir präzise Zeichnungen, wie Graphen unmöglich macht. Daher nahm ich des häufigeren den Umweg über Geogebra. Für ein besseres Nutzererlebnis sind vorgefertige Koordinatensysteme oder zumindest Tabellen wünschenswert. Die Funktion hinter dem Textmarker-Symbol ist selbsterklärend. Das Lasso-Tool ähnelt dem Markieren am PC. Das Wechseln der Farbe zählt zu den Standards. So sorgte ich für Verwunderung bei meinem Sitznachbar, als ich ohne einen Kommentar in pink schrieb. Im Gegensatz zu der Ausrichtung ist die Objektgröße ist auch im Nachhinein änderbar.

Am Ende des Schuljahres oder einer Themeneinheit steht der Export zur Archivierung bevor. Welche Seiten exportiert werden, ist zweitrangig: nur die aktuelle, das gesamte Dokument oder eine benutzerdefinierte Zusammenstellung. Zur Auswahl stehen drei Optionen: .pdf, als Bilddatei oder GoodNotes eigenen Dateiformat. Letzteres nutze ich nie, da es sich nur mit der App öffnen lässt. Zur Synchronisierung über mehrere Geräte hinweg, bietet sich der automatische Austausch über iCloud an. Das funktionierte hervorragend, bis auf die wenigen Ruckler, wenn auf zwei Geräten ein identisches Notizbuch betrachtet wird.

Fazit


Um zum Ende zu gelangen: GoodNotes begleitete mich das gesamte letzte Schuljahr durch die meisten Unterrichtsstunden. Man lernt über die Monate hinweg besser mit den Möglichkeiten der App umzugehen. In den naturwissenschaftlichen Fächern gibt es gerade im Bezug auf detaillierte Zeichnungen Luft nach oben. Aus diesem Anlass empfehle ich ein Muster- Koordinatensystem und eine Tabelle anzufertigen, die bei Bedarf kopiert werden. In der Testphase habe ich den Umstieg auf Version 5 noch nicht gewagt, da mein Ersteindruck alles andere als positiv war. Das liegt zu einem nicht geringen Teil daran, dass im Schreibfenster meiner Beobachtungen zufolge weniger Platz zur Verfügung steht.

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©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann


Zur Hardware zählen lediglich zwei Komponenten. Das Herzstück des Setups stellt das Tablet dar. In meinem Fall ist es das bislang aktuelle iPad der sechsten Generation mit 32GB Speicher aus dem vergangenen Jahr. Wieso Apple? Weshalb iOS? Warum dieses Modell? Durch weitere Geräte bin ich dem Ökosystem des Konzerns verfallen, jedoch ist Plug'n'Play vor allem für nicht technikaffine Menschen von Vorteil. Zusätzlich erlebte ich im täglichen Gebrauch keine dramatischen Enttäuschungen von Hard- oder Software. Des Weiteren werden iPads häufig in Bildungseinrichtungen, wie unserer Schule genutzt, wodurch ich auf die Thematik aufmerksam wurde.

Wieso, Weshalb, Warum?


Zu Beginn war der Apple Pencil ein Feature, das den hochpreisigen Modellen vorbehalten war. Im ersten Quartal 2018 änderte sich dies mit den neuen Modellen im niedrigsten Preissegment. Der Aufpreis für mehr Speicher oder ein LTE-Modul wird es der breiten Masse nicht Wert sein. Meine Motivation für Technik im Unterricht war es nie, nicht mehr schreiben zu müssen, sondern Alternativen für Stift und Papier zu finden. Daher kaufte ich mir den zuvor erwähnten Eingabestift. Zur Software zählen im Wesentlichen vier Anwendungen: Good Notes, eine weitere App zum Digitalisieren von Arbeitsblättern, das Mathematik-Programm Geogebra, sowie ein gewöhnliches Online-Wörterbuch.

Die Erlaubnis: Wer nicht fragt, bleibt dumm!


Doch die beste Hard- und Software nützt nichts, wenn man sie nicht verwenden darf. Insofern ist es ratsam vor der Investition, seine Lehrkräfte um Erlaubnis zu fragen. Glücklicherweise reagierten die meisten äußerst positiv auf den Vorschlag. Entgegen meiner Erwartungen gab es keine nennenswerten Meinungsunterschiede durch das Alter. Eine Lehrerin fragte nach der Meinung anderer. Das war an einem Montag-Vormittag. Die Woche begann mit Physik bei einer Person, die selbst ein Convertible für ihren Unterricht benutzt. Kurzgesagt: Alle Lehrkräfte, die private Geräte zum Schulunterricht mitbrachten, erlaubten es ohne mit der Wimper zu zucken. Manche machten es von den Reaktionen meiner Kurskameraden und Kurskameradinnen abhängig. Einer empfahl den Versuch distanziert anzugehen, das heißt, sobald das "Spielzeug" einen negativen Einfluss hat, solle man das Herkömmliche - nämlich Stift und Papier - wieder in Betracht ziehen.


Bei insgesamt 12 Lehrkräften kam es nur zu einem negativen Erlebnis. Zu Beginn des Schuljahres stand Mikroskopie auf dem Lehrplan. Nach Absprache mit der Lehrerin sollte ich die Zeichnungen, die zu jener Zeit das Schriftliche darstellten, auf Papier anfertigen. Danach dürfte das Tablet genutzt werden. Als es soweit war, holte ich statt einem Block entsprechende Gerätschaft hervor. Kurz darauf kam die Lehrkraft auf mich zu und wunderte sich, was ich dort veranstaltete, da sie sich an keine Abmachungen erinnern könne. Ich traute mich nicht nach einiger Zeit erneut zu fragen, weil ich meine Note nicht gefährden wollte. FunFact: Biologie zählte zu den besten Schulfächern der E-Phase.

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©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Statt einer schweren Tasche nur mit Tablet und Zubehör in den Unterricht kommen. In Deutschland scheint das nach entfernter Zukunftsmusik, doch wagte ich das Selbstexperiment in Absprache mit meinen Lehrern und Lehrerinnen über das letzte Schuljahr hinweg. In dieser Sendung berichte ich über positive, als auch negative Erfahrungen in und außerhalb des Unterrichts mit Hard- oder Software. Zwischenmenschliche Ereignisse dürfen natürlich nicht fehlen!


Hinter radio.exe steckt ein Team aus Jugendlichen, die zum Spaß an der Technik jeden vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr eine Sendung auf die Beine stellen. Um 23:00Uhr des selben Tages, wie auch am Montag ab 05:00Uhr & 10:00Uhr wird die Show wiederholt. Dabei wird über das NKL Radio Darmstadt via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream unter radiodarmstadt.de gesendet.

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