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Das Internet ist ein Netzwerk aus Millionen von Rechnern, wie dem PC, Smartphone, Fernseher oder gar Auto, die untereinander Daten und Informationen austauschen. Dieses Konstrukt besteht im Wesentlichen aus vier Hardware-Komponenten: Server, Kabel, Router als auch den internetfähigen Clients.

Die Aufgaben von Servern


Das mittlerweile eingedeutschte Wort "Server" heißt übersetzt Diener. Kurz gesagt sind Server leistungsstarke Computer - meist ohne Bildschirm oder grafische Benutzeroberfläche -, die auf Anfragen aus dem Internet reagieren. Der Endbenutzer, also Du vor Deinem Bildschirm erhält daraufhin eine Kopie der Nachricht, einer Website, eines Videos, oder, oder, oder, denn die Originaldatei befindet sich weiterhin auf dem Server. Danach folgen die Kabel in der Rangliste der "digitalen Nahrungskette". Obwohl im privaten Umfeld oft versucht wird, so wenig Kabel wie möglich zu verwenden, sind sie für das weltweite Netz absolut notwendig. Nur so können Daten über längere Strecken, z.B. in die Vereinigten Staaten transportiert werden.

Wozu Kabel? Ich hab' WLAN!


Dabei ist die Frage berechtigt, ob man das weltweite Internet nicht auch mithilfe von Satelliten unterstützen könnte. Die Antwort lautet aus einfachen Gründen nein. Die Daten müssten eine Strecke von 44.000 Meilen - 22.000 Meilen einfach - zurücklegen. Das würde zu einer enorm hohen Latenz führen. Selbst wenn bspw. Smartphones nur kabellos im Netz unterwegs sind, ist es dennoch immer an einem Kabelnetz angeschlossen: entweder durch den Heimrouter oder die Funkzelle. Der Router wandelt bei einer Ethernet-Verbindung die Lichtsignale in technische Signale um, während Funkzellen die Informationen in Form von elektromagnetischen Wellen weiterleite. Durch das sogenannte Transmission-Control Protocol oder Internet Protocol (kurz: TCP/ IP) spielt es keine Rolle, welche Technologien Server oder Anwender benutzen. Die Dokumente werden transportiert.

Der Router: Das Navi für Deine Daten


In jedem Fall gehört das Kabelnetz einem Provider; häufig große Dienstleister der Telekommunikation, die für die Nutzung entlohnt werden wollen. Provider ist der englische Begriff für Anbieter oder Lieferant. Mit Vertragsabschluss folgt der schon mehrfach erwähnte Router. Seine Aufgabe ist es, dass die Daten beim richtigen Gerät ankommen. Sonst könnte es passieren, dass die Websiten, die man nur im Inkognito-Modus besucht auf dem Smartphone seiner Oma landet. Ähnlich agieren die viel leistungsstärkeren Router im Server-Gebilde: sie suchen den passenden Weg, wodurch das Internet effizienter als andere Netze wurde.

Eine Analogie zum Postnetz


Vergleichen wir es mit dem Postnetz. Dieses ist weitaus weniger fehlertolerant, wenn sich der Absender nicht strikt an die Vorgaben hält. Das Internet ist dem überlegen, denn die Datenpakete müssen nicht den identischen Weg einschlagen. Darüber hinaus kann ein Client den Server ein weiteres Mal anfragen, wenn Pakete verloren gegangen sein sollten.

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©2020 Hessentrend/ Leon Ebersmann

Über die Inhalte des Podcasts: Du brauchst ein wenig Abwechslung zur andauernden Berichterstattung rund um das Corona-Virus? Dann ist das Technik-Magazin radio.exe genau richtig für Dich! In der neusten Episode fragen wir uns, ob das neue iPhone SE seinem Vorgänger oder den Flaggschiff-Modellen das Wasser reichen kann. Für Android-Nutzer*innen brachte OnePlus ebenfalls ein weiteres Smartphone auf den Markt. In der zweiten Hälfte beschäftigen wir uns mit DEM Internet. Wie entstand es? Wie funktioniert das? Was sind Deep- bzw. Darkweb? All das beantworten wir in der April-Folge von radio.exe.


Hinter radio.exe steckt ein Team aus Jugendlichen, die zum Spaß an der Technik jeden vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr eine Sendung auf die Beine stellen. Um 23:00Uhr des selben Tages, wie auch am Montag ab 05:00Uhr & 10:00Uhr wird die Show wiederholt. Dabei wird über das NKL Radio Darmstadt via 103,4MHz, DAB+ (Juli-Dezember) oder im weltweiten Stream gesendet.

radio.exe · SO 26.April · 17-18Uhr anhören!

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Über die Inhalte des Podcasts: Zu den Themen gehört u. A. die Frankfurter Buchmesse, die wir aufgrund der Tatsache, dass es ein Technik-Podcast ist unter dem Aspekt betrachteten. Haben digitale Bücher – eRader – überhaupt noch eine Zukunft? Des Weiteren brachte der Actioncam-Hersteller GoPro zwei neue Modelle heraus: Hero 8 Black & Max. Zum ersten Mal in der radio.exe-Geschichte gibt es ein Interview. Eine Schülerin der Lichtenbergschule, die Projektleiterin selbst und Prof. Dr. Max Mühlhäuser stellen die Idee eines digitalen Stadtrundgangs namens „Jewish Footprints“ für Darmstadt vor. Außerdem mit folgenden Technik News: Stiftung Warentest kritisiert Spiele-Apps, Loot für die Welt Level 6, Filehoster Share-Online nun offline und Kinderporno-Razzia – Wenn Kinder Kinderpornos teilen.


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radio.exe · SO 27.Oktober · 17-18Uhr anhören!

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Wüsste man nicht, welche Produkte das Unternehmen GoPro auf den Markt bringt, ließen alle Indizien auf einen Smartphone-Hersteller schließen, denn jedes Jahr folgen neue Produkte und eines von ihnen trägt den Zusatz MAX.

Vlog like a Pro - Mods für mehr Professionalität


Eine weitere Actioncam mit dem Namen Hero 8 tritt die Nachfolge der GoPro Hero 7 Black an. Anders im Vergleich zum Vorjahr lässt die Farbe des Gerätes keine Rückschlüsse auf den Funktionsumfang ziehen, denn es gibt nur die eine. Die Halterung für Zubehör, wie bspw. Brustgurt oder Hundegeschirr ist im Kamera-Body integriert. Dadurch ist in vielen Fällen kein Gehäuse mehr von nöten ist. Es sei denn, du tauchst mit der Actioncam über zehn Meter in die Tiefe oder wünschst einen höheren Schutz. Die Erweiterungsmodule (kurz: Mods) sind eine Neuheit der diesjährigen Serie. Es beginnt simpel mit einem Licht oder praktischen Ergänzungen, wie ein hochklappbarer Bildschirm. Mit dem Media Mod kann die Kamera auch jenseits von Action ihr Potential entfalten. Der Mod bietet allerlei Anschlüsse, wie einem 3,5mm Klinke, HDMI-Ausgang und ein USB-C Port. Als nettes AddOn können die zwei Cold-Shoe Mounts verstanden werden. Diese sind das Gegenteil von den mehr bekannten Hot-Shoe Mounts, die Fotografen für einen externen Blitz nutzen, wodurch ein gewisser Strom fließen muss. Cold-Shoe Mounts sind für Stative oder anderweitig betriebenes Zubehör geeignet. Was und vor allem wen GoPro erreichen möchte, wird spätestens mit ihrem Slogan "Vlog like a Pro" eindeutig.

TimeWarp, Hypersmooth, LiveBurst & Livestreaming


Neben der Hardware wurde auch die Software verbessert. Bei TimeWarp oder Hypersmooth ist es an der Endung 2.0 schnell erkennbar. Letzteres funktioniert in allen Auflösungen und Framerates, also die Anzahl an aufgenommenen Bildern pro Sekunde. Damit die Action in den Aufnahmen nicht flöten geht, sind mehrere Stabilisierungsstufen vorhanden. LiveBurst ist mit LivePhoto von iOS zu vergleichen. Dabei nimmt die Kamera schon 1,5Sekunden bevor und nachdem wir als User auf den Auslöser drückten Bilder auf. In der Hero 8 kann somit das beste aus 90 Bildern gewählt werden oder man entscheidet sich für einen 3-sekündigen 4K-Videoclip. Eine optische Linse, die 12MP-Fotos schießt oder in einer Auflösung von bis zu 4K60FPS filmt, ermöglicht vier digitale Linsen-Modi: Eng, Linear (verzerrungsfrei), Weitwinkel oder Ultraweitwinkel, das der Hersteller SuperView taufte. Live-Streaming ist bis zu einer Auflösung von FullHD - nämlich 1080p - möglich, doch in Deutschland wird es aufgrund des ausbaufähigen Mobilfunknetzes eine Weile dauern, bis auch wir in den Genuss kommen. Wie auch schon in den letzten Jahren lässt sich die Kamera per Sprachbefehl ein-/ ausschalten oder eine Aufnahme starten.

GoPro MAX - Nicht nur eine 360°-Kamera


Was für eine Art von Actioncam die Hero Max ist, lässt sich erahnen, wenn man weiß, dass sie der Nachfolger der 360°-GoPro Fusion ist. Das Dualkamera-System fotografiert mit 16,6MP und macht Videoaufnahmen in bis zu 5,6K mit 30Bildern/ Sekunde. Für den Laien mag das nach mehr im Vergleich zur Hero 8 klingen, doch sollte stets bedacht werden, dass die Linsen einer 360°-Kamera einen größeren Bereich abfilmen. Mit sechs Mikrofonen wurde die Anzahl verdoppelt, denn auch der Ton wird rundum aufgezeichnet. Das Unternehmen selbst bezeichnet die Seite mit dem TouchScreen als Vorderseite, weil man kann das Produkt auch als gewöhnliche Hero benutzen. Der Funktionsumfang beider Geräte überschneidet sich in vielen Fällen. Features in der Software, wie Hypersmooth oder TimeWarp erhielten den Zusatz MAX. Hinzu kommt MAX SuperView und PowerPano, das verzerrungsfreie 270°-Aufnahmen ermöglichen soll. Durch das Reframing in der zugehörigen App lassen sich 360°-Videos in herkömmliche Bildformate umwandeln. Im Gegensatz zum anfangs erwähnten Modell ist dieses nur bis zu 5m wasserdicht, aber kostet mit rund 530€ 100€ mehr als die GoPro Hero 8. Die Vorbestellung der Mods beginnt frühestens im Dezember.

Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Sendung radio.exe bei Radio Darmstadt. Alle Inhalte - Podcast & Skripte - gibt es online bei radioexe.de. Schalte an jedem vierten Sonntag im Monat ab 17:00Uhr live zu via 103,4MHz, DAB+ oder im weltweiten Stream!

©2019 Hessentrend/ Leon Ebersmann